Kommission zu den Kanzlerdebatten

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02.08.2002 10:41

Kommission zu den Kanzlerdebatten

Christel Lauterbach Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Justus-Liebig-Universität Gießen

    Prof. Dr. Claus Leggewie, Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI) der Universität Gießen, ist Mitglied der Kommission

    Prof. Dr. Claus Leggewie, Geschäftsführender Direktor des Zentrums für Medien und Interaktivität (ZMI) der Justus-Liebig-Universität Gießen, ist Mitglied der neu gegrün-deten "Kommission zu den Kanzlerdebatten", zu der sich fünf medien- und politikwis-senschaftliche Institute zusammengeschlossen haben. Bei der Bundestagswahl 2002 wird es nach amerikanischem Vorbild erstmals auch in Deutschland große Fernseh-duelle zwischen dem Regierungschef und seinem Herausforderer geben. Analog zu den USA, wo eine "Commission on Presidential Debates" den Fernsehwahlkampf kritisch begleitet, wird die Kommission auch in Deutschland den Fernsehmachern und Politikern kritisch auf die Finger schauen. Die Kommission wird in öffentlichen Veranstaltungen in Berlin am 25. August und am 8. September 2002 die Kanzlerdu-elle verfolgen. Parallel dazu gibt es im innovativen Online-Forum WWW.WAHLTHEMEN.DE eine Debatte zum Thema "Politik oder Show". Die Marler Tage der Medienkultur am 5. und 6. September 2002 sind dem Thema "TV-Duelle, Spin-Doktoren und Guidomobil" gewidmet.

    Aus einer Erklärung der "Kommission zu den Kanzlerdebatten":

    "Im Bundestagswahlkampf 2002 gibt es erstmals auch ein Fernsehduell zwischen dem Bundeskanzler und seinem Herausforderer. Diese Form des medialen Wahlkampfes ist aus der präsidialen Demokratie der USA bekannt. Anders als bei uns aber ist in den USA die Durchführung, kritische Begleitung und öffentliche Auswertung nicht allein eine Sache zwischen den konkurrierenden Parteien und dem aus-strahlenden Sender - dort gibt es eine "Commission on Presidential Debates", die sogar Ausrichter der TV-Duelle ist.

    Auch bei uns ist eine kritische Begleitung des Medienwahlkampfes und speziell der erstmals ausgetragenen Fernsehduelle wichtig. Aus diesem Grund haben wir uns zusammengetan. Wir wollen keine neue Institution gründen. Wir sind von niemandem beauftragt und niemandem verpflichtet. Unsere Aktivitäten richten sich nicht gegen die Fernsehsender oder konkurrierenden Parteien, sondern sind kritische Anmerkungen für die Öffentlichkeit, Vorschläge für den Diskurs, Denkanstöße für alle Wähler, die nicht allein Zuschauer bleiben sollen. Wir wollen unsere Fähigkeiten zu medienkritischer Analyse, politikwissenschaftlicher Reflektion und empirischer Forschung gemeinsam einsetzen, um die Fernsehduelle und den Medienwahlkampf kritisch zu begleiten, zu analysieren, zu bewerten und der Öffentlichkeit Stellungnahmen und Standpunkte zur Diskussion vorzuschlagen."

    Bernd Gäbler (Adolf Grimme Institut), Dr. Lutz Hachmeister (Jury-Vorsitzender des Deutschen Fernsehpreises), Prof. Dr. Claus Leggewie (Zentrum für Medien und Interaktivität der Justus-Liebig-Universität Gießen), Prof. Dr. Christine Landfried (Institut für Politikwissenschaft der Universität Hamburg), Roland Schatz (Institut für Medienanalysen - "Medientenor")

    Weitere Informationen:

    Prof. Dr. Claus Leggewie
    Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI)
    Justus-Liebig-Universität
    Ludwigstr. 34
    35390 Gießen
    Tel.: 0641/99-16350
    Fax: 0641/99-16359
    E-Mail: zmi@uni-giessen.de


    Weitere Informationen:

    http://www.zmi.uni-giessen.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Gesellschaft, Informationstechnik, Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik, Recht
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Personalia
    Deutsch


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