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11.01.2013 16:08

Philip van der Eijk zum ordentlichem Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaft

Constanze Haase Pressestelle
Humboldt-Universität zu Berlin

    Professor für Klassische Altertumswissenschaften und Wissenschaften wird geehrt

    Prof. Dr. Philip van der Eijk, seit 2010 als Alexander von Humboldt-Professor für Klassische Altertumswissenschaften und Wissenschaften an der Humboldt-Universität tätig, wurde am 30. November 2012 zu ordentlichem Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften erwählt. Außerdem wurde er im vorhergehenden Jahr in Paris zu Correspondant Etranger der Académie des Inscriptions et Belles Lettres erwählt. Die Académie wurde 1663 von Colbert begründet und ist eine der fünf Académies des Institut de France; sie umfaßt die historischen, archäologischen und philologischen Wissenschaften und ist insbesondere dem Studium der Kulturen des antiken Mittelmeerraums, des Mittelalters und des Zeitalters der Klassik gewidmet.

    Van der Eijk gilt international als Ausnahmeforscher auf seinem Fachgebiet der Medizingeschichte. In seinen Forschungen vereint erwichtige Aspekte der Klassischen Philologie, der Philosophie und der Wissenschaftsgeschichte. Seine internationale Reputation erlangte er durch Arbeiten zur antiken Philosophie und Naturwissenschaft sowie insbesondere zur Geschichte der antiken Medizin. Er lehrt und forscht am Institut für Klassische Philologie der HU als Professor für Klassische Altertumswissenschaften und Wissenschaftsgeschichte.
    Dabei interessieren ihn vor allem Kommunikation und Verbreitung medizinischer Ideen in der Antike, speziell die antiken Konzepte der Melancholie und Geisteskrankheit.

    Im Rahmen dieses Schwerpunktes leitet van der Eijk derzeit ein internationales Forschungsprojekt, das die Werke des antiken Arztes und Philosophen Galens ins Englische übersetzt und wissenschaftlich kommentiert. In den vergangenen Jahren gab er zudem Arbeiten zu verschiedener deutschsprachiger Autoren des 19. und 20. Jahrhunderts heraus, darunter von Rainer Maria Rilke, Hugo von Hofmannsthal und Georg Trakl.

    Kontakt:
    Prof. Dr. Philip van der Eijk
    Alexander von Humboldt-Professor
    für Klassische Altertumswissenschaften und Wissenschaftsgeschichte
    Humboldt-Universität zu Berlin
    Institut für Klassische Philologie
    Tel.: 030 2093-70401, Sekretariat (-70426)
    Fax: 030 2093-70436
    philip.van.der.eijk@hu-berlin.de
    http://www.classicsmedicine.org/


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler, jedermann
    Geschichte / Archäologie, Gesellschaft
    regional
    Personalia
    Deutsch


    Mathias Heyde


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