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10.06.1998 00:00

Ehrenpromotion für Professor Pinkau

Isabella Milch Öffentlichkeitsarbeit
Max-Planck-Institut für Plasmaphysik

    Die Ernst-Moritz-Arndt-Universität in Greifswald verleiht am 12. Juni 1998 die Ehrendoktorwürde eines Dr. rer. nat. h.c. an Herrn Professor Dr. Dr. h.c. Klaus Pinkau, den Wissenschaftlichen Direktor des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik (IPP) in Garching, in Würdigung seines "hervorragenden wissenschaftlichen Werkes, der Verdienste um die Entwicklung der Fusionsforschung in Deutschland und Europa und der Initiativen zur Profilierung der Hochschulen in Mecklenburg-Vorpommern".

    Die Urkunde zur Ehrenpromotion wird Professor Pinkau im Rahmen der Feierlichkeiten zum 150jährigen Bestehen des Instituts für Physik der Universität Greifswald vom Dekan der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät überreicht: Die Gründung des Teilinstitutes Greifswald des IPP mit dem Fusionsexperiment WENDELSTEIN 7-X mache Greifswald, die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät und die Ernst-Moritz-Arndt-Universität zu einem einzigartigen Standort für Forschung zur Plasmaphysik in ihrer ganzen Breite. Zu der Niedertemperatur-Plasmaphysik im INP und im Institut für Physik komme nun die Hochtemperatur-Plasmaphysik hinzu.

    Das IPP-Teilinstitut Greifswald, dessen Gebäude und Forschungsanlagen gegenwärtig in Greifswald entstehen, wird Standort des Fusionsexperimentes WENDELSTEIN 7-X. Ziel der Fusionsforschung ist es, ein Kraftwerk zu entwickeln, das - ähnlich wie die Sonne - Energie aus der Verschmelzung von Atomkernen gewinnt. Brennstoff ist ein extrem dünnes ionisiertes Wasserstoffgas, ein "Plasma". Zum Zünden des Fusionsfeuers muß das Plasma in Magnetfeldern eingeschlossen und auf Temperaturen über 100 Millionen Grad aufgeheizt werden. Parallel zum Aufbau von WENDELSTEIN 7-X wird die Fusionsforschung auch an der Universität angesiedelt. In gemeinsamen Berufungsverfahren sollen wissenschaftliche Direktoren des IPP-Teilinstituts zugleich als Professoren an die Universität Greifswald berufen werden.

    Weitere Informationen:
    IPP-Pressestelle, I. Milch, Tel.089-3299-1317
    Universität Greifswald, Prof. K. Fesser, Tel.03834-86-4770


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Mathematik, Physik / Astronomie
    überregional
    Personalia
    Deutsch


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