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06.05.2013 16:54

Bundesweites CHE-Ranking: Saar-Uni schneidet in mehreren Fächern sehr gut ab

Friederike Meyer zu Tittingdorf Pressestelle der Universität des Saarlandes
Universität des Saarlandes

    Gleich vier Fächer an der Universität des Saarlandes sind im neuesten CHE-Ranking mit mehreren Kriterien in der bundesweiten Spitzengruppe gelandet, nämlich die Anglistik/Amerikanistik, die Romanistik, die Materialwissenschaft und Werkstofftechnik sowie die Psychologie. Im aktuellen Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) für den ZEIT-Studienführer, der am 7. Mai erscheint, sind ein Drittel der über 30 Fächer erneut oder erstmals verglichen worden. In diesem Jahr waren dies Studienfächer der Ingenieurwissenschaften sowie der Sprach- und Erziehungswissenschaften und die Psychologie.

    Für das Ranking werden Kriterien wie das Lehrangebot, die Betreuungssituation sowie die zur Verfügung stehenden Forschungsgelder verglichen. Dabei werden Angaben der Hochschulen selbst sowie eine Studentenbefragung einbezogen. Jedes Fach wird vom Centrum für Hochschulentwicklung alle drei Jahre neu unter die Lupe genommen.

    Die Fachrichtungen Anglistik/Amerikanistik und Romanistik der Universität des Saarlandes konnten mit der starken internationalen Ausrichtung der Lehre punkten und landeten auch beim Thema „Absolventen in der Regelstudienzeit“ in der Spitzengruppe. Die Romanistik erhielt außerdem erneut bei der Kategorie „Studiensituation insgesamt“ Bestnoten. Die Studentinnen und Studenten schätzen in der Saarbrücker Romanistik vor allem das sehr gute Lehrangebot und den Berufsbezug des Studiengangs. Auch die internationale Ausrichtung des Lehrangebots und die Qualität der Sprachausbildung wurden von den Studenten selbst mit „sehr gut“ bewertet. Die Saarbrücker Germanistik erhielt beim Thema „Absolventen in der Regelstudienzeit „grünes Licht“ für die Spitzengruppe. Auch die internationale Ausrichtung der Masterprogramme erhielt eine sehr gute Note.

    Der Studiengang Materialwissenschaft und Werkstofftechnik wurde in diesem Jahr zum ersten Mal in das Ranking aufgenommen. Die Universität des Saarlandes konnte sich sehr gut unter den „Top five“ der deutschen Standorte für Materialwissenschaft und Werkstofftechnik positionieren. Sowohl bei der Studiensituation insgesamt als auch der Betreuung landete sie in der Spitzengruppe. Die Studenten wissen vor allem die gute Betreuung durch die Lehrenden, das Lehrangebot selbst, die gute Studierbarkeit und den Wissenschaftsbezug zu schätzen. Aber auch der Berufsbezug, die Unterstützung für ein Auslandsstudium und die gute Infrastruktur erhielten durchweg die „grüne Ampel“ der Spitzengruppe. Damit erhielt die Materialwissenschaft und Werkstofftechnik der Saar-Uni von den deutschen Universitäten, an denen eine Studierendenbefragung durchgeführt wurde, die meisten Bestnoten von den Studenten selbst. Dass es bei den Forschungsgeldern nur für die Mittelgruppe reichte, hängt zum Teil mit der engen Verzahnung der universitären Forschung mit den außeruniversitären Forschungseinrichtungen zusammen. „Die Drittmittel, die mehrere Professoren für das Leibniz-Institut für neue Materialien und das Fraunhofer-Institut für Zerstörungsfreie Prüfverfahren einwerben, fließen nicht in das Ranking ein“, erläutert Universitätspräsident Volker Linneweber. Dafür schnitten die Saarbrücker Professoren der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik mit 5,1 Erfindungen pro zehn Wissenschaftler bundesweit am besten ab.

    Die Psychologie der Universität des Saarlandes wurde beim CHE-Ranking erneut hervorragend bewertet. Sie kam gleich mit drei Kriterien in die Spitzengruppe. Sowohl die Studiensituation insgesamt als auch das Lehrangebot erhielten Bestnoten. Außerdem wurde das Thema „Absolventen in Regelstudienzeit“ als sehr gut bewertet. Bei der Detailauswertung des CHE zur anonymen Studentenbefragung zeigt sich, dass die Studentinnen und Studenten in der Saarbrücker Psychologie vor allem das sehr gute Lehrangebot zu schätzen wissen. Sie lobten auch die sehr gute Bibliotheksausstattung und die gute Einbindung in die Evaluation der Lehre. Auch der hohe Wissenschaftsbezug wurde als sehr gut eingestuft. Mit ihrer Gesamtbewertung festigt die Saarbrücker Psychologie damit erneut ihre Spitzenstellung im bundesweiten Vergleich.

    Uni-Präsident Volker Linneweber freut sich über das wiederholt gute Abschneiden im diesjährigen Ranking: „Dass wir gleich in vier von sechs untersuchten Fächern auf mehreren Spitzenplätzen landen, zeigt das hohe Niveau, auf dem an der Universität des Saarlandes gelehrt und geforscht wird. Bemerkenswert ist auch die hervorragende Bewertung der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik, die erstmals im Ranking berücksichtigt wurde. Sie kann durch die sehr positive Bewertung der Studiensituation insgesamt mühelos mit den Technischen Universitäten mithalten.“


    Weitere Informationen:

    http://ranking.zeit.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Studierende
    Psychologie, Sprache / Literatur, Werkstoffwissenschaften
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Studium und Lehre
    Deutsch


    Der Studiengang Materialwissenschaft und Werkstofftechnik der Saar-Uni hat im CHE-Ranking sehr gut abgeschnitten.


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