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02.07.2013 17:42

Mit dem Zweiten forscht man besser: Neubau Max-Planck-Institut für Softwaresysteme Kaiserslautern

Bertram Somieski Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Max-Planck-Institut für Informatik

    Das Max-Planck-Institut für Softwaresysteme – mit seinen zwei Standorten in Kaiserlauten und Saarbrücken – erhält nun auch baulich sein zweites Zuhause. Bereits im Oktober 2012 wurde das Gebäude in Saarbrücken einweiht. Der Neubau in Kaiserslautern, der nun feierlich eröffnet wird, befindet sich in unmittelbarer Nähe zu Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft, dem Deutschen Forschungsinstitut für Künstliche Intelligenz und der Technischen Universität mit deren Informatik-Abteilungen. Zudem kooperieren beide Wissenschaftsstandorte – Saarbrücken und Kaiserslautern – eng miteinander.

    „Moderne Spitzenforschung muss den Arbeitsbedingungen von Wissenschaftlerinnen und Wissen-schaftlern Rechnung tragen. Das schließt kurze Wege ein wie auch die Möglichkeit, sich schnell, un-kompliziert und interdisziplinär mit anderen austauschen zu können. Mit dieser Intention wurde der Neubau für den Kaiserslauterner Standort des MPI-SWS errichtet. Ich bin dabei überzeugt, dass die hier geschaffenen Arbeitsbedingungen dazu beitragen werden, dass sich das Institut weiterhin so positiv entwickelt wie bisher und die Kooperationen mit der TU Kaiserslautern und den anderen For-schungseinrichtungen vor Ort zu weiteren exzellenten wissenschaftlichen Ergebnissen führen wer-den.“ Dies sagte die rheinland-pfälzische Wissenschaftsministerin Doris Ahnen heute bei der Eröffnungsfeier, an der neben der Ministerin auch Prof. Peter Gruss, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, Dr. Klaus Weichel, Oberbürgermeister der Stadt Kaiserslautern, sowie Prof. Helmut J. Schmidt, Präsident der TU Kaiserslautern, teilnahmen.

    Das neue Gebäude setzt als Eingangstor zur TU Kaiserlautern architektonische Akzente. Sechs Etagen umgeben mit großzügigen Büros, Besprechungs- und Aufenthaltsräumen ein Atrium von quadrati-schem Grundriss. Der Neubau, der vom Nürtinger Architektenbüro Weinbrenner, Single, Arabzadeh entworfen wurde, besticht innen wie außen mit klarer Formensprache. Jede Etage hat einen Licht-erker, der als äußeres Gestaltungselement einen Kontrapunkt zur schlichten, strengen Fassade setzt. Im Inneren weiten die Lichterker den Raum und schaffen optische Verbindungen zwischen dem Atrium und seiner Umgebung.

    Das Institut für Softwaresystem (MPI-SWS) wurde 2004 gegründet. Dass die Entscheidung auf Kaiserslautern und Saarbrücken fiel, erklärt sich aus vielfältigen Kooperationsmöglichkeiten in der Region, sagt MPG-Präsident Peter Gruss. Der Informatik-Campus im nahe gelegenen Saarbrücken gehört zu den größten in Europa und zählt dabei zu den besten. In Kaiserslautern kommen Fraunhofer-Institute mit ergänzenden Schwerpunkten sowie die Technische Universität hinzu.

    „Ein besonderer Dank gilt der rheinland-pfälzischen Landesregierung für ihre tatkräftige Unterstützung der Wissenschaft. Ich bin davon überzeugt, dass wir mit der heutigen Einweihung den Auftakt eines dynamischen, internationalen Forschungszentrums für Computerwissenschaft miterleben," ergänzt Rupak Majumdar, geschäftsführender Direktor am MPI für Softwaresysteme. Das Institut wird an beiden Standorten bis zu 250 Mitarbeiter beschäftigen.

    Das Max-Plack-Institut für Softwaresysteme wurde als das zweite Institut der Max-Planck-Gesellschaft gegründet, das sich den Computerwissenschaften widmet. Neben dem Max-Planck-Institut für Informatik in Saarbrücken erforschen die Wissenschaftler am MPI-SWS alle Arten von Strukturen und Verknüpfungen von Softwaresystemen. Dazu gehören unter anderem die Analyse und Modellierung sowie die Sicherheit und Stabilität von computergestützten Systemen, außerdem Datennetze, verteilte Systeme und Programmiersprachen. Das MPI-SWS konzentriert sich dabei auf neue Forschungsfelder mit großen Herausforderungen, die international noch wenig bearbeitet werden.

    Bei der Eröffnungsfeier, die um 14 Uhr beginnt, werden neben Doris Ahnen (SPD), Wissenschaftsministerin der rheinland-pfälzischen Landesregierung, auch Peter Gruss, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, Klaus Weichel, Oberbürgermeister der Stadt Kaiserslautern, sowie Helmut J. Schmidt, Präsident der TU Kaiserslautern sprechen.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Informationstechnik
    überregional
    Organisatorisches
    Deutsch


    Ein neues Zuhause für die Softwaresysteme: Der Neubau in Kaiserslautern.


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