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02.09.2013 13:40

Tag der Niedersachsen: Harzer Forscher ziehen positives Fazit

Christian Ernst Pressestelle
Technische Universität Clausthal

    Goslar. Rund 150.000 Besucher haben am Wochenende in Goslar und Umgebung den Tag der Niedersachsen miterlebt. Zu den Ausstellern zählte auch der Energie-Campus der TU Clausthal, der sich unterhalb der Kaiserpfalz mit dem Energie-Forschungszentrum Niedersachsen (EFZN), dem Forschungsverbund IPSSE sowie der Außenstelle des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts präsentierte.

    Anziehungspunkt am Gemeinschaftsstand der Harzer Wissenschaftler waren drei Elektroautos: ein roter Tesla Roadster, ein E-Golf und ein E-Wolf-Fahrzeug. Die Gäste, die aus der Harz-Region sowie ganz Niedersachen angereist waren, nutzten die Gelegenheit zum Probesitzen und stellten eifrig Fragen: Wie schnell beschleunigt der rote Flitzer und wie viele Kilometer kann er ohne Zwischenstopp zurücklegen, wenn alle Batterien aufgeladen sind? Die Antwort der EFZN-Forscher: Der Roadster schafft es in 3,5 Sekunden von null auf hundert und besitzt eine Reichweite von 350 Kilometern.

    Die Neugier der Besucher weckte auch die Software, die in modernen Automobilen steckt. Bis zu 100 Mikrokontroller arbeiten gleichzeitig, um den Fahrer durch verschiedenste Funktionen zu unterstützen. Die Mitarbeiter im Forschungsverbund IPSSE, in dem Clausthaler Wissenschaftler mit der Volkswagen AG und dem Niedersächsischen Forschungszentrum Fahrzeugtechnik kooperieren, beschäftigen sich mit innovativen Ansätzen zur Weiterentwicklung solcher Softwaresysteme. Um die zahlreichen Gäste zum Mitmachen zu animieren, hatten die IPSSE-Forscher kleine Baukästen zusammengestellt. Aus den Bestandteilen galt es, möglichst schnell einen einfachen Elektromotor zusammenzubauen. „Besonders Kinder“, lobte Diplom-Informatiker Patrick Dohrmann, „haben sich als pfiffige Tüftler erwiesen.“

    Eine Frage, die viele Erwachsene beim Thema Elektromobilität beschäftigt, lautet: Wie schnell lassen sich die Batterien aufladen? Die Fraunhofer-Gruppe stellte dazu das Projekt „Schnellladung von Elektrofahrzeugen“ vor. „Ziel ist es, an unseren Testfahrzeugen eine Vollladung in weniger als 30 Minuten zu realisieren“, erläuterte Professor Wolfgang Schade. Außer mit dem Physiker suchten die Gäste das Gespräch mit den Professoren Andreas Rausch (IPSSE) und Hans-Peter Beck (EFZN).

    Am Ende der dreitägigen Großveranstaltung fiel das Fazit der Harzer Forscher positiv aus. So sei der Bekanntheitsgrad des Energie-Campus‘ gesteigert und die TU Clausthal vielen jungen Menschen als Studienort ins Gedächtnis gerufen worden. „Alle Aussteller der Energiemeile haben mir gesagt, dass sie sehr viele Interessenten an ihren Ständen hatten, viele Kontakte geknüpft haben und gerne dabei waren“, sagte Dr. Gottfried Römer, der Koordinator der Energiemeile. Insgesamt hatte es elf verschiedene Themenmeilen auf dem Tag der Niedersachsen gegeben.


    Bilder

    Der Tesla Roadster, den die Clausthaler als Forschungsfahrzeug einsetzen, zog viele Besucher an den Stand der Wissenschaftler. Foto: Ernst/TU Clausthal
    Der Tesla Roadster, den die Clausthaler als Forschungsfahrzeug einsetzen, zog viele Besucher an den ...


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Elektrotechnik, Energie, Informationstechnik, Physik / Astronomie, Umwelt / Ökologie
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft, Forschungs- / Wissenstransfer
    Englisch


     

    Der Tesla Roadster, den die Clausthaler als Forschungsfahrzeug einsetzen, zog viele Besucher an den Stand der Wissenschaftler. Foto: Ernst/TU Clausthal


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