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18.09.2013 13:52

Forschen für eine nachhaltige Metallindustrie

Meike Mossig Pressestelle
Universität Bremen

    Wissenschaftler der Universität Bremen und Hochschule München beschäftigen sich in neuem Projekt „DelphiNE“ mit Entwicklungspotenzialen eisenfreier Metalle – Bedeutend für erneuerbare Energien

    Mit Ressourcen schonend und energieeffizient umgehen ist heutzutage wichtiger denn je. Beispiel Metallindustrie: Hier ist die Produktion von eisenfreien Metallen wie zum Beispiel Kupfer, Aluminium oder Nickel besonders umweltbelastend, rohstoff- und energieintensiv. Diese sogenannten Nichteisenmetalle (NE-Metalle) gewinnen jedoch an Bedeutung. Denn sie werden nicht nur im traditionellen Maschinenbau und in der Elektroindustrie eingesetzt, sondern auch zur Gewinnung und Speicherung erneuerbarer Energien. In einem neuen Forschungsprojekt der Universität Bremen und Hochschule München soll nun im Auftrag des Umweltbundesamtes eine Diskussion zur Rolle der NE-Metallindustrie in einer „Green Economy“ – also einer nachhaltigen Wirtschaft – initiieren werden. Mögliche Entwicklungsszenarien werden dabei herausgearbeitet. Das Projekt „DelphiNE“ erfolgt in Kooperation mit dem Bremer Unternehmen aforetec Gbr und läuft bis 2016. Der Projekttitel steht dabei für die sogenannte Delphi-Methode, die die Wissenschaftler für ihre Forschungen verwenden, und die Nichteisenmetalle (NE). Geleitet wird „DelphiNE“ an der Universität Bremen von Professor Arnim von Gleich (Fachbereich Produktionstechnik) und an der Hochschule München von Professor Ralf Isenmann (Fakultät für Betriebswirtschaft, Nachhaltiges Zukunftsmanagement).

    Ziel des Projekts ist es, mit einer Zukunftsanalyse nach der Delphi-Methode die Potenziale für die Schonung von Ressourcen in der NE-Metallindustrie zu ermitteln. Auf dieser Grundlage erstellt das Forscherteam einen detaillierten Fragebogen, in dem die zentralen Akteure in der NE-Metallindustrie – darunter Wissenschaft, industrielle Produktion, Anlagenbau, Behörden und Nichtregierungsorganisationen (NGO`s) – ihre Einschätzungen dokumentieren. Das Besondere an der Delphi-Methode: In mehreren Befragungsrunden verdichten sich die Einschätzungen zu soliden Entwicklungstrends. In Zukunftsworkshops werden diese Trends zu möglichen Entwicklungsszenarien ausgebaut und die dazugehörigen Wege – sogenannte Roadmaps – entwickelt.

    Weitere Informationen:

    Universität Bremen
    Fachbereich Produktionstechnik – Maschinenbau und Verfahrenstechnik
    Till Zimmermann
    Tel.: 0421 218-64893
    E-Mail: tzimmermann@uni-bremen.de

    Hochschule München
    Abteilung Hochschulkommunikation
    Christina Kaufmann
    Tel.: 089 1265-1908
    E-Mail: christina.kaufmann@hm.edu


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
    Energie, Umwelt / Ökologie, Werkstoffwissenschaften
    überregional
    Forschungsprojekte, Kooperationen
    Deutsch


     

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