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10.10.2013 11:27

Plädoyer für eine neue Geschichtsphilosophie

Magdalena Schaeffer Pressestelle
Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI)

    Vor 30 Jahren erschien der erste Band von Jörn Rüsens „Historik“ – zwei weitere Bände folgten 1986 und 1989 – in der er die Grundlagen, den Status und die Funktion des historischen Denkens untersuchte. Das Buch wurde zu einem Standardwerk, das maßgeblich dazu beitrug, der deutschen Geschichtswissenschaft ein wissenschaftstheoretisches Fundament zu geben. Jetzt ist eine grundlegend überarbeitete und ergänzte Version der „Historik“ im Böhlau Verlag erschienen. Am 4. November stellt der Autor im Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) unter anderem die darin aufgezeigten neuen Perspektiven des Denkens über Geschichte angesichts der kulturellen Herausforderungen der Globalisierung vor.

    Mit seiner „Historik“ stellte sich Jörn Rüsen 1983 bewusst in die von Johann Gustav Droysen begründete Tradition der Historik als einer „Wissenschaftslehre der Geschichte“. Diese widmet sich nicht allein den theoretischen Grundlagen und methodischen Prinzipien der Geschichtswissenschaft, sondern auch den Darstellungsformen sowie den lebenspraktischen Kontexten und Bildungsfunktionen des historischen Denkens.

    Referent und Autor:
    JÖRN RÜSEN, Professor em. für Allgemeine Geschichte und Geschichtskultur an der Universität Witten/Herdecke, ist ein international anerkannter Geschichtstheoretiker. Von 1997 bis 2007 war er Präsident des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI).

    Datum: 4. November 2013, 18:00 Uhr
    Ort: Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI), Gartensaal, Goethestr. 31, 45128 Essen

    Anmeldung bis zum 28. Oktober 2013 bei
    Maria Klauwer, KWI, maria.klauwer@kwi-nrw.de

    Inhaltlicher Kontakt: Friedrich Jaeger, KWI, friedrich.jaeger@kwi-nrw.de

    Rezensionsexemplare:
    Sabine Rehorst, Böhlau Verlag, sabine.rehorst@boehlau-verlag.com

    Pressekontakt:
    Gordana Zečić-Fehren, KWI, Tel. 0201 7204-152, gordana.zecic@kwi-nrw.de

    Weitere Informationen: http://www.kulturwissenschaften.de/home/veranstaltung-537.html

    Über das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI):
    Das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI) ist das Forschungskolleg der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR), zu der sich die Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen zusammengeschlossen haben. Seine Aufgabe ist die Förderung hervorragender interdisziplinärer Forschung in den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften mit regionalen, nationalen und internationalen Partnern. Das KWI erforscht die Grundlagen der modernen Kultur praxisnah und mit Blick auf aktuelle relevante gesellschaftliche Fragen. Derzeit stehen die Themenfelder Kulturen des Europäischen, kulturelle Vielfalt der Weltgesellschaft, Bürgerbeteiligung und kulturelle Aspekte des Klimawandels im Mittelpunkt. Mit seinen Veranstaltungen sucht das KWI den Dialog mit einer breiteren Öffentlichkeit, es unterhält enge Partnerschaften mit Kultureinrichtungen und Medien.
    http://www.kulturwissenschaften.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Studierende, Wissenschaftler, jedermann
    Geschichte / Archäologie, Kulturwissenschaften, Philosophie / Ethik
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Wissenschaftliche Publikationen
    Deutsch


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