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04.11.2013 11:07

Spitzenforschung global vernetzt: Humboldtianer gründen Regionalgruppe Halle-Leipzig

Sarah Huke Pressestelle
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

    Ein Stipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung ist für Wissenschaftler eine hohe Auszeichnung. Nur wenige können mit Hilfe dieser Förderung im Ausland forschen. Morgen gründen Humboldtianer an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und der Universität Leipzig mit Unterstützung ihrer Universitäten eine eigene Regionalgruppe. Ihr Ziel: Sich stärker mit deutschen und ausländischen Stipendiaten zu vernetzen, Rückkehrer aus dem Ausland zu reintegrieren, ausländische Stipendiaten in Deutschland zu unterstützen und insgesamt eine höhere Sichtbarkeit der internationalen Kontakte in Mitteldeutschland zu erreichen.

    Rund 30 Humboldtianer und Gäste treffen sich am morgigen Dienstag ab 14 Uhr an der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina in Halle am Jägerberg 1 zur Gründung der Regionalgruppe Halle-Leipzig. „Es geht uns vor allem darum, die internationalen Kontakte der mitteldeutschen Universitäten zu stärken. Die Humboldt-Stiftung ist dafür ein hervorragender Anker“, sagt der Initiator und Humboldtianer Prof. Dr. Matthias Lehmann von der Juristischen Fakultät der Universität Halle.

    In den Regionalgruppen unterstützen die Mitglieder des Humboldt-Clubs, alle führende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihrer Fachgebiete, die Arbeit der Humboldt-Stiftung, insbesondere durch eine regionale Einbindung von ehemaligen und zurzeit geförderten Stipendiaten über alle Fachdisziplinen hinweg. Daneben ist auch der Austausch mit anderen Humboldtvereinigungen auf der Welt zentral.

    Die Rektorate der beiden die Gründung unterstützenden Universitäten Halle und Leipzig unterstreichen die Bedeutung einer länderübergreifenden Regionalgruppe. Prof. Dr. Gesine Foljanty-Jost, Prorektorin für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs an der Universität Halle: „Wir fördern dieses Engagement unter exzellenten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unserer Region ausdrücklich. Dank der Unterstützung durch die Alexander von Humboldt-Stiftung ist hier ein Netzwerk an hochqualifizierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Entstehen, das den Forschungsraum Halle- Leipzig international noch sichtbarer machen und unsere Leitidee des wissenschaftlichen Fortschritts durch internationale Kooperation stärker zur Geltung bringen wird.“

    Die Gründung der Regionalgruppe sei höchst erfreulich, sagt Prof. Dr. Claus Altmayer, Prorektor für Bildung und Internationales an der Universität Leipzig. „Die gute Vernetzung unserer Wissenschaftler und Stipendiaten in Mitteldeutschland kann auch auf internationaler Ebene entscheidende Pluspunkte bringen. Und wir haben in Leipzig nicht umsonst die Internationalisierung zum tragenden Thema des aktuellen Studienjahres erklärt.“

    Die Alexander von Humboldt-Stiftung fördert ausschließlich besonders leistungsstarke und exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Sie ermöglicht mit ihren Stipendienprogrammen deutschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern einen Forschungsaufenthalt im Ausland und Forschern aus aller Welt einen Aufenthalt in Deutschland. Die Stiftung pflegt heute ein Netzwerk von weltweit mehr als 26.000 Humboldtianern aller Fachgebiete in über 130 Ländern. Die Deutsche Gesellschaft der Humboldtianer e.V., kurz: Humboldt-Club, wurde 2007 gegründet. Er hat mit der Gründung der Regionalgruppe Halle-Leipzig nunmehr 15 Regionalgruppen.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    fachunabhängig
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


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