idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Medienpartner:
Wissenschaftsjahr


Teilen: 
06.11.2013 12:01

Niedersachsen startet Forschungsförderprogramm „Wissenschaft für Nachhaltige Entwicklung“

Petra Wundenberg Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

    Land und VolkswagenStiftung stellen 15 Millionen Euro bereit

    Die Niedersächsische Landesregierung startet das Forschungsförderprogramm „Wissenschaft für Nachhaltige Entwicklung“. „Damit ergänzen wir die bestehende Forschungsförderung des Landes“, sagte die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljajić. „Niedersachsen ist bereits jetzt in der Nachhaltig-keitsforschung gut aufgestellt“. Damit eröffnet die Landesregierung der Wissenschaft einen Weg, zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen beizutragen.

    Das Programm wird aus Mitteln des Niedersächsischen Vorab der VolkswagenStiftung finanziert. Generalsekretär Dr. Wilhelm Krull: „ Mit der neuen Förderung knüpft die Stiftung an eine lange Tradition im Bereich der Nachhaltigkeitsforschung an. Die Studie ´Grenzen des Wachstums´ zum Beispiel gilt bis heute als wegweisend.“ Bewerben können sich niedersächsische Hochschulen, Kooperationen mit wissenschaftlichen Partnern innerhalb und außerhalb Niedersachsens sind möglich. Für drei Ausschreibungen von 2014 - 2016 stehen zunächst 15 Millionen Euro zur Verfügung. Die erste Antragsfrist endet am 15. März 2014.

    „Nachhaltige Entwicklung“ umfasst nach heutigem Verständnis auch ökologische, soziale und wirtschaftliche Aspekte. Damit eröffnet sich eine Bandbreite an Forschungsvorhaben, die vom Klimawandel bis zur alternden Gesellschaft reichen.

    Unterstützt werden Projekte mit einer Laufzeit von bis zu vier Jahren. Beteiligt sind jeweils drei bis acht Professuren plus Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Pro Professur können 60 000 bis 100 000 Euro jährlich beantragt werden. Die eingereichten Projektideen werden in zwei Stufen von unabhängigen Expertinnen und Experten begutachtet und vergleichend bewertet. Die Ausschreibung richtet sich an fächerübergreifende Forschungskooperationen, da gerade im Grenzbereich von Wissenschaftsfeldern wegweisende und äußerst innovative Arbeiten zu erwarten sind. Die Anforderung, die Forschung kooperativ durchzuführen, erwächst aus dem Ziel des Programms, zur Profil- und Strukturbildung beizutragen.


    Weitere Informationen:

    http://www.mwk.niedersachsen.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    fachunabhängig
    regional
    Forschungsprojekte, Wissenschaftspolitik
    Deutsch


    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).

    Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Durch das Weitersurfen auf idw-online.de erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Datenschutzerklärung
    Okay