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22.11.2013 15:16

Universität Koblenz-Landau erfolgreich im Wettbewerb MINT-Lehrerbildung der Telekom Stiftung

Bernd Hegen Referat Öffentlichkeitsarbeit
Universität Koblenz-Landau

    Die Universität Koblenz-Landau gehört zu den neun erfolgreichen Hochschulen, die für das neue Programm der Deutschen Telekom Stiftung zur Verbesserung der Lehrerausbildung in den MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik ausgewählt wurden. Die Stiftung investiert in dieses Vorhaben 4 Millionen Euro. Insgesamt sind 63 Anträge eingereicht worden. „Das ist ein großer Erfolg für uns und zugleich Anerkennung für unsere Expertise in diesem Bereich“, erklärt Universitätspräsident Prof. Dr. Roman Heiligenthal.

    Die ausgewählten Universitäten werden sich ab 2014 bundesweit in drei Netzwerken zusammenschließen. Die Universität Koblenz-Landau ist Partner in einem Verbund, der sich der Frage widmet, wie Hochschulen ihre Schülerlabore zu Lehr-Lern-Laboren weiterentwickeln und curricular ins Lehramtsstudium einbetten können, sodass Studierende dort frühzeitig Erfahrung im praktischen Unterrichten sammeln. Verantwortliche Projektleiter der Universität sind Prof. Dr. Björn Risch (Chemiedidaktik) und Prof. Dr. Jürgen Roth (Mathematikdidaktik).

    An der Universität Koblenz-Landau existieren aktuell acht MINT-Schülerlabore: das mobile Umwelt-Freilandlabor, die Lernwerkstatt Grundschulpädagogik, das Mathematik-Labor „Mathe ist mehr“, das Mathematische Umweltlabor, die Nawi-Werkstatt, das Schülerlabor „Mikrobiologie und Genetik“, das Schülerlabor „Chemie“ und die Waldwerkstatt Taubensuhl. In dieser Vielfalt gelingt es, Laborumgebungen für Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen und Schulformen anzubieten. Die Universität kooperiert auch mit externen Schülerlaboren wie zum Beispiel dem der BASF.

    Viele der Schülerlabore an der Universität Koblenz-Landau sind bereits als Lehr-Lern-Labore für MINT-Lehramtsstudierende ausgelegt und zum Beispiel über fachdidaktische Pflichtseminare im Lehramtsstudium verankert. In diesen Lehrveranstaltungen gelingt eine enge Verzahnung von fachdidaktischen mit bildungs- und fachwissenschaftlichen Ausbildungsanteilen sowie der Unterrichtspraxis. Die bestehenden Konzepte einzelner Fächer sollen auch für andere Fächer weiterentwickelt und verfügbar gemacht werden.

    An der Universität Koblenz-Landau existieren auch erprobte Konzepte zur Vernetzung der Arbeit in den Lehr-Lern-Laboren mit dem Lernort Schule. So gibt es eine institutionalisierte Zusammenarbeit mit Schulen der Region Landau im CampusSchul-Netzwerk sowie mit Schulen der Region Koblenz im Projekt KONECS. Diese vertraglich gesicherte Zusammenarbeit funktioniert auch deshalb so gut, weil die Schülerlabore der Universität mehrheitlich bewusst Lehrplaninhalte zur Grundlage der Laborarbeit machen und so für die Lehrkräfte eine Vor- und Nachbereitung in ihrem Unterricht ermöglichen.

    Kontakt:

    Prof. Dr. Björn Risch
    Universität Koblenz-Landau, Campus Landau
    Institut für naturwissenschaftliche Bildung
    E-Mail: risch@uni-landau.de
    Tel: 06341 280-31533

    Prof. Dr. Jürgen Roth
    Universität Koblenz-Landau, Campus Landau
    Institut für Mathematik
    E-Mail: roth@uni-landau.de
    Tel: 06341 280-31202


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Lehrer/Schüler, Studierende, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler, jedermann
    Biologie, Chemie, Mathematik, Pädagogik / Bildung, Umwelt / Ökologie
    überregional
    Forschungsprojekte, Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


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