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29.11.2013 13:17

Matthias Kleiner zum Präsidenten der Leibniz-Gemeinschaft gewählt

Dipl. Pol. Christian Walther Pressestelle Berlin
Leibniz-Gemeinschaft

    Die Mitgliederversammlung der Leibniz-Gemeinschaft hat Prof. Dr. Matthias Kleiner (58) zum Präsidenten der Leibniz-Gemeinschaft gewählt. Der Ingenieurwissenschaftler wird Nachfolger des Soziologen Prof. Dr. Karl Ulrich Mayer. Kleiner wird sein Amt am 1. Juli 2014 antreten.

    Zu seiner Wahl erklärte Kleiner: „Die Wahl zum nächsten Präsidenten der Leibniz-Gemeinschaft ist eine klare Bestätigung und ein nachdrücklicher Auftrag: Gemeinsam werden wir mehr wagen – mehr Verantwortung, Verbindlichkeit, Sichtbarkeit, Internationalität. Also werden wir mehr Gemeinschaft wagen, füreinander und für die Gesellschaft. Mehr Gemeinschaft stärkt die Leibniz-Institute, ihre Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und deren Forschung und gibt ihnen noch mehr Gewicht und Weite.“

    Matthias Kleiner studierte von 1976 bis 1982 Maschinenbau an der Universität Dortmund, wo er 1987 promoviert wurde und 1991 auch die Habilitation im Fach Umformtechnik erlangte.
    Von 1994 bis 1998 entwickelte er den Lehrstuhl für Konstruktion und Fertigung der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus und war Mitglied des dortigen Gründungsrektorats. 1997 erhielt Matthias Kleiner den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Ein Jahr später wurde er an die Universität Dortmund auf den Lehrstuhl Umformtechnik berufen und baute zwischen 2004 und 2006 das neu gegründete Institut für Umformtechnik und Leichtbau (IUL) auf.
    Von Januar 2007 bis Dezember 2012 war Matthias Kleiner Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Im Frühjahr 2011 leitete er als Co-Vorsitzender die Ethikkommission für eine sichere Energieversorgung. Matthias Kleiner ist Mitglied in zahlreichen nationalen und internationalen Akademien und Beiräten und vielfach tätig als Juror und Gutachter für Forschungsprogramme sowie für bi- und multilaterale Kooperationen.
    Karl Ulrich Mayer war im November 2009 in Rostock zum ersten hauptamtlichen Präsidenten der Leibniz-Gemeinschaft für eine vierjährige Amtsperiode gewählt worden; er hatte das Amt im Juli 2010 angetreten.
    Als eine von drei Wissenschaftlichen Vizepräsidenten der Leibniz-Gemeinschaft wurde Prof. Dr. Hildegard Westphal für weitere zwei Jahre in ihrem Amt bestätigt. Die 45-jährige Geologin ist Direktorin des Leibniz-Zentrums für Marine Tropenökologie in Bremen und gleichzeitig Professorin für Biogeochemie an der Universität Bremen.
    Heinrich Baßler vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) ist als Administrativer Vizepräsident ebenfalls für zwei Jahre wiedergewählt worden. Der 54-jährige Volkswirt ist Geschäftsführer des WZB – Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung.
    Weitere Vizepräsidenten sind Prof. Dr. Dr. Friedrich W. Hesse vom Tübinger Leibniz-Institut für Wissensmedien und Prof. Dr. Matthias Beller vom Leibniz-Institut für Katalyse an der Universität Rostock. Alle Vizepräsidenten sind ehrenamtlich tätig.

    http://www.leibniz-gemeinschaft.de/ueber-uns/organisation/vorstand/

    Auf der Tagesordnung der Mitgliederversammlung steht auch die Aufnahme von drei weiteren Instituten in die Leibniz-Gemeinschaft, die damit ab 1. Januar 89 Institute umfassen würde. Separate Pressemitteilung folgt nach Beschlussfassung.

    Pressekontakt für die Leibniz-Gemeinschaft
    Christian Walther
    Tel.: 030 / 20 60 49 – 42
    Mobil: 0173 / 513 56 69
    walther@leibniz-gemeinschaft.de

    Christoph Herbort-von Loeper
    Tel.: 030 / 20 60 49 – 48
    Mobil: 0174 / 310 81 74
    herbort@leibniz-gemeinschaft.de

    Die Leibniz-Gemeinschaft
    Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 86 selbständige Forschungseinrichtungen. Deren Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute bearbeiten gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevante Fragestellungen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Grundlagenforschung. Sie unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer in Richtung Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Leibniz-Institute pflegen intensive Kooperationen mit den Hochschulen u.a. in Form der WissenschaftsCampi , mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Sie unterliegen einem maßstabsetzenden transparenten und unabhängigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 17.000 Personen, darunter 7.900 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei 1,5 Milliarden Euro.


    Weitere Informationen:

    http://www.leibniz-gemeinschaft.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Lehrer/Schüler, Studierende, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler, jedermann
    fachunabhängig
    überregional
    Personalia, Wissenschaftspolitik
    Deutsch


    Matthias Kleiner, künftiger Präsident der Leibniz-Gemeinschaft


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