IPRI-Geschäftsführer Péter Horváth verleiht Green Controlling Preis der Péter Horváth-Stiftung

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03.12.2013 19:59

IPRI-Geschäftsführer Péter Horváth verleiht Green Controlling Preis der Péter Horváth-Stiftung

Prof. Dr. Mischa Seiter Pressestelle
International Performance Research Institute gGmbH

    IPRI-Geschäftsführer Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Péter Horváth hat in diesem Jahr zum ersten Mal zwei Unternehmen mit dem Green Controlling Preis 2013 der Péter Horváth-Stiftung ausgezeichnet. Im Rahmen der Fachtagung „Controlling Competence Stuttgart - CCS 2013“ des Internationalen Controller Vereins (ICV) überreichte Professor Horváth die Auszeichnung im IBM-Forum in Ehningen an die Flughafen Stuttgart GmbH und die Volkswagen AG. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wurde bereits zum dritten Mal seit 2011 vom ICV für innovative und effektive Controlling-Lösungen zur Gestaltung und Umsetzung ökologisch orientierter Strategien, Programme, Projekte und Maßnahmen vergeben.

    Die Péter Horváth-Stiftung möchte mit dem Green Controlling Preis einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, die Bedeutung der ökologischen Dimension der Nachhaltigkeit stärker ins Bewusstsein der Controlling-Community zu rücken. Das Unternehmen, das im jeweiligen Jahr die effektivste und innovativste „grüne“ Controllinglösung umgesetzt hat, wird prämiert. In diesem Jahr erhalten erstmalig zwei Bewerber die Auszeichnung, über die eine Jury bestehend aus Experten der Ideenwerkstatt im Internationalen Controller Verein unter der Leitung von Professor Péter Horváth entscheidet.

    >Volkswagen AG: “Think Blue. Factory. Umweltcontrolling“<
    Einer der Preisträger ist die Volkswagen AG mit ihrem Projekt “Think Blue. Factory. Umweltcontrolling“. Dieser Ansatz ist Teil der Marken- und Konzernumweltstrategie des Automobilherstellers. Ziel dieser Strategie ist es, bis 2018 eine Verringerung der Umweltbelastungen in der Produktion der Marke Volkswagen um 25 Prozent je Fahrzeug zu erreichen. Damit nimmt die Stammmarke VW eine Vorreiterrolle ein, der andere Marken im Wolfsburger Konzern folgen sollen.
    Dass die Ziele nicht zu hoch gesteckt sind, belegen aktuelle Zahlen. Nach Angaben der Volkswagen AG konnten die Umweltbelastungen je produziertem Fahrzeug seit 2010 bereits um 10 Prozent gesenkt werden. „Damit einhergehen auch entsprechende Kosteneinsparungen je Auto durch verringerte Stückkosten für Energie, Abfall und Wasser.“ Der Wandel vom Kostenfaktor Umweltschutz zum Kostensparer Umweltschutz hat auch die Jury überzeugt.
    Doch bis dahin war es ein langer Weg. Zuerst mussten die wesentlichen Umweltgrößen der Produktion für Energie, Kohlendioxid, Wasser, Abfall und Lösemittelemissionen je Fahrzeug und Komponente in einheitlichen Umweltkennzahlen (KPI) definiert werden, um sie messbar und somit auch steuerbar zu gestalten. Eine hoch komplexe Herausforderung vor dem Hintergrund von 27 in ihrer Wertschöpfungstiefe zum Teil sehr unterschiedlichen Produktionsstandorten.
    Durch die Festlegung einheitlicher KPIs war die Basis für die Green Controlling-Lösung zur Unterstützung der Unternehmenssteuerung gelegt. Ergebnis ist ein KPI-Berichtswesen mit innovativen Auswertungen und Prognosen, dass die reine Kennzahlenverfolgung um die ökologische Dimension der Nachhaltigkeit erweitert und seinesgleichen in der Automobilbranche sucht.

    >Flughafen Stuttgart GmbH: „fairport Controlling“<
    Neben der Volkswagen AG wurde auch die Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) mit dem Green Controlling Preis 2013 der Péter Horváth-Stiftung ausgezeichnet. Die Flughafengesellschaft hat sich mit ihrem Projekt „fairport Controlling“, einem Ansatz zur Steuerung der betrieblichen Nachhaltigkeitsperformance, der Herausforderung einer „grünen“ Planung, Steuerung und Kontrolle ihrer Unternehmensaktivitäten angenommen.
    Hierzu hat die Flughafengesellschaft einen Nachhaltigkeits-Kodex entwickelt, in dem Nachhaltigkeitsziele und -kennzahlen festgehalten sind. Diese wurden in die strategische und operative Planung, die Steuerung, Kontrolle und Investitionsrechnung sowie in die interne und externe Berichterstattung integriert. Damit verfolgt das Green-Controlling der FSG das Ziel, die ökologische Dimension in alle Unternehmensbereiche und Entscheidungsprozesse zu integrieren und zentrale Instanz für das Reporting ökologischer Aspekte im Unternehmen zu sein.
    Entscheidender Faktor für das Erreichen dieser Ziele ist die enge Zusammenarbeit zwischen Controlling und Umweltmanagement. Dies geschieht, indem Controlling und Umweltmanagement unter Einhaltung von Controlling-Standards gemeinsam Controlling-Aufgaben wahrnehmen. Resultat dieser Zusammenarbeit ist eine integrative Datenversorgung, von der insbesondere das Management profitiert, indem ein paralleler Informationsfluss aus Controlling und Umweltmanagement vermieden wird.
    Professor Georg Fundel, Geschäftsführer der Flughafen Stuttgart GmbH, sieht die Aktivitäten seines Unternehmens durch die Preisverleihung bestätigt: „Diese Anerkennung unserer nachhaltigen Unternehmensentwicklung durch die Péter Horváth-Stiftung und den Internationalen Controller Verein zeigt, dass wir hier auf dem richtigen Weg sind.“ Dabei wird das „fairport Controlling“ kontinuierlich weiterentwickelt. Mit der Integration sozialer Aspekte in die Unternehmenssteuerung hat der Flughafen Stuttgart bereits die nächste Entwicklungsphase eingeleitet und richtet den Blick auch künftig in die Zukunft: „Die Weiterentwicklung unseres Controllings bringt ein noch stärkeres Bewusstsein für ökologische und soziale Themen in allen Unternehmensbereichen mit sich. Das ‚fairport Controlling‘ trägt entscheidend dazu bei, unser Ziel zu erreichen, dauerhaft einer der leistungsstärksten und nachhaltigsten Flughäfen in Europa zu werden.“

    >Ausschreibung Green Controlling Preis 2014<
    Der Green Controlling Preis soll auch im Jahr 2014 wieder ausgeschrieben werden. Nähere Informationen zur Ausschreibung werden zeitnah auf der Internetpräsenz der Ideenwerkstatt im Internationalen Controller Verein e.V. veröffentlicht unter
    http://www.controllerverein.com/Green_Controlling.173136.html

    Ansprechpartner:
    International Performance Research Institute gGmbH
    Dipl.-Kfm. Dipl.-Sportwiss. Andreas Aschenbrücker
    Königstraße 5
    D-70173 Stuttgart
    Telefon: 0711-6203268-0
    Telefax: 0711-6203268-1045
    E-Mail: aaschenbruecker@ipri-institute.com

    Über IPRI:
    Das International Performance Research Institute (IPRI) ist eine gemeinnützige Forschungsgesellschaft auf dem Gebiet der Betriebswirtschaftslehre. Unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Péter Horváth und Prof. Dr. Mischa Seiter betreibt das Institut international angelegte Forschung mit dem Schwerpunkt auf Controlling sowie Performance Measurement und Management von Unternehmen und Unternehmensnetzwerken sowie öffentlichen Organisationen. Im Mittelpunkt steht die Durchführung von nationalen und internationalen Forschungsprojekten und Studien.


    Weitere Informationen:

    http://www.ipri-institute.com
    http://www.controllerverein.de/iw


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
    Maschinenbau, Umwelt / Ökologie, Wirtschaft
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


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