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22.01.2014 10:32

„Gruener-Journalismus.de“: Hochschule Darmstadt startet Medienforum für nachhaltige Entwicklung

Simon Colin Hochschulkommunikation
Hochschule Darmstadt

Nachhaltigkeit ist aktuell einer der meiststrapazierten Begriffe. Durch den inflationären Gebrauch ist es auch für Journalistinnen und Journalisten schwierig geworden, ihn richtig einzuordnen und korrekt zu vermitteln. Mit gruener-journalismus.de startet am Mediencampus der Hochschule Darmstadt (h_da) in Dieburg ein unabhängiges und gemeinnütziges Medienforum, das Journalistinnen und Journalisten dabei hilft, den Überblick über die Fachdebatte rund um komplexe grüne Themen zu behalten – gerade auch mit Blick auf erschwerte Recherchemöglichkeiten durch die finanzielle Krise des Journalismus.

Hinter gruener-journalismus.de steht ein Team des Instituts für Kommunikation und Medien (ikum) am Fachbereich Media der Hochschule Darmstadt. Das Projekt wird von der Stiftung Forum für Verantwortung unterstützt.

Gruener-journalismus.de versteht sich als journalistisches Forum für Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen und Vermittler neuer Darstellungs- und Erzählideen, mit denen wichtige Zukunftsthemen ansprechend umgesetzt werden können. Zudem finden Journalistinnen und Journalisten hier Experten, Themenideen sowie einen verlinkten Quellenkatalog für die eigene Recherche. Das Portal berichtet über neue Studien, Fachdebatten oder auch Forschungsschwerpunkte und sensibilisiert für thematische Aspekte, die medial zu kurz kommen. Ein wichtiger Baustein sind einführende Dossiers zu Einzelthemen der nachhaltigen Entwicklung. Zum Start stehen die Themen Energie, Mobilität und Fischerei im Blickpunkt. Es werden weitere Dossiers folgen zu Feldern wie Klimawandel, Ernährung, Biodiversität, nachhaltige Wirtschaft oder Zeit.

Entwickelt wurde das Projekt von Prof. Dr. Torsten Schäfer und Prof. Dr. Peter Seeger aus dem Lehrschwerpunkt Nachhaltigkeit und Journalismus am Fachbereich Media der Hochschule Darmstadt. Prof. Dr. Torsten Schäfer: „Relevanz abbilden, alte Diskurse nach offenen Lücken abtasten und neue Themen setzen – das sind Kernaufgaben des Journalismus. Nachhaltige Entwicklung fordert diese genuin ein. Daher engagiert sich das Medienforum ´Grüner Journalismus´ dafür, sie zu thematisieren und zu fördern.“

Ein aktuell vierköpfiges Team baut das Portal weiter aus. Inhaltlich und konzeptionell steht der Projektgruppe ein Beirat zur Seite, der aus erfahrenen Journalistinnen und Journalisten besteht. Hierzu zählen Christiane Grefe (Die Zeit), Hanne Tügel (Geo), Bernhard Pötter (taz), Peter Carstens (GEO.de), Susanne Bergius (Freie, u.a. WDR) und Tanja Busse (Freie, u.a. WDR). Der Beirat gibt Themenanregungen, schreibt aber auch Texte für das Portal. Wissenschaftlich beraten wird das neue Medien- und Rechercheforum unter anderem von Prof. Dr. Gerd Michelsen, der an der Leuphana Universität Lüneburg Umwelt- und Nachhaltigkeitskommunikation lehrt. Ein weiterer offizieller Partner ist das Netzwerk Recherche, mit dem Beratungen, Veranstaltungen und der Austausch von Inhalten geplant sind.

Finanziert wird gruener-journalimus.de in der Startphase von der Stiftung Forum für Verantwortung des Stifters Klaus Wiegandt, die einen Schwerpunkt auf die Förderung von Projekten legt, die sich mit nachhaltigen Entwicklungen auseinandersetzen. Die Drittmittelakquise für den Dauerbetrieb läuft, Förderer werden gesucht. Der strikt journalistische und gemeinnützige Ansatz schließt eine Förderung durch inhaltlich aktiv interessierte Unternehmen, Verbände oder Parteien aus.

Das Portal „Grüner Journalismus“ ist im Internet zu finden unter:
www.gruener-journalismus.de

Fachlicher Ansprechpartner für die Medien
Hochschule Darmstadt
Fachbereich Media

Prof. Dr. Torsten Schäfer
Max-Planck-Str. 2 D-64807 Dieburg
Tel +49.(0)171-2107708
Mail torsten.schaefer@h-da.de


Weitere Informationen:

http://www.gruener-journalismus.de


Ergänzung vom 29.01.2014

Uns ist ein kleiner Fehler unterlaufen im vorletzten Textabsatz. Susanne Bergius arbeitet als freie Journalistin u.a. für das Handelsblatt, nicht aber für den WDR. Wir bitten diese Unachtsamkeit zu entschuldigen.


Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Wissenschaftler
Medien- und Kommunikationswissenschaften, Umwelt / Ökologie
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer, Forschungsprojekte
Deutsch


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