idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo
Medienpartner:
Wissenschaftsjahr


Teilen: 
18.08.2014 14:47

Mit Twitter-Feed @Mauerfall89 die Friedliche Revolution nacherleben. Ein Projekt von ZZF, BStU, BILD

Marion Schlöttke Öffentlichkeitsarbeit
Zentrum für Zeithistorische Forschung

    Ab Dienstag, dem 19. August 2014, erzählt das vom ZZF Potsdam, BStU und BILD gestartete Twitter-Projekt @Mauerfall89 - wo immer möglich in Echtzeit - die atemberaubenden Ereignisse auf dem Weg zur friedlichen Revolution und zum Mauerfall im November 1989. Unter den mehreren hundert Tweets werden zum Teil bisher unveröffentlichte Originaldokumente beispielsweise von der Stasi, dem Auswärtigen Amt und aus Polizeiarchiven sein.

    Anlässlich des 25. Jahrestages des Mauerfalls starten das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF), der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen (BStU) und BILD das gemeinsame Twitter-Projekt „Heute vor 25 Jahren" - @Mauerfall89 https://twitter.com/Mauerfall89.

    Ab Dienstag, dem 19. August 2014, erzählt das Projekt – wo immer möglich in Echtzeit – die atemberaubenden Ereignisse auf dem Weg zur friedlichen Revolution und zum Mauerfall 1989: von der massenhaften Ausreise von DDR-Bürgern und den Problemen der Diplomaten in den überfüllten Botschaften über die anschwellenden Bürgerproteste in der DDR und die immer hektischeren Meldungen der Stasi bis hin zu den zunehmend unkontrollierten Reaktionen der SED.

    Kai Diekmann, BILD-Chefredakteur: „Das Projekt @Mauerfall89 bereitet zeithistorische Dokumente so auf, wie viele, vor allem junge Menschen, heute Nachrichten konsumieren: schnell und kurz. Diese besondere Initiative schickt die Menschen auf eine Social-Media-Zeitreise, bei der sie die historischen Momente vor 25 Jahren auf einzigartige Weise erleben können.“

    „Seit dem Mauerfall ist eine neue Generation herangewachsen, die wir mit dem Twitter-Feed @Mauerfall89 gezielt ansprechen möchten. Mir ist es ein besonderes Anliegen, gerade junge Leute für die Friedliche Revolution von 1989 zu interessieren und ihnen begreiflich zu machen, was die SED-Diktatur war und vor allem, wie sie überwunden wurde“, erklärt Roland Jahn, Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen.

    Hans-Hermann Hertle vom Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam: „Massenflucht und Massenproteste. Eine Diktatur bricht zusammen. Ein Staat verschwindet - plötzlich ist die Einheit Deutschlands möglich. Was sich vor 25 Jahren wie ein Wunder ausnahm, wollen wir noch einmal miterlebbar darstellen. Und damit verständlich machen.“

    Die besondere Herausforderung des Projektes besteht darin, die Ereignisse auf je 140 Zeichen zu komprimieren. Die Follower können auf mehrere hundert Tweets gespannt sein. Anschaulich werden die kurzen Infos durch die Verbindung mit überraschenden, historischen Dokumenten. Mit zum Teil bisher unveröffentlichten Originaldokumenten der Stasi, des Auswärtigen Amtes, aus Polizeiarchiven und Dossiers des Bundesnachrichtendienstes, aber auch durch viele Zeitungsartikel und Bilder aus dem Foto- und Wortarchiv der Axel Springer SE und den Hintergrundinformationen der Website http://www.chronik-der-mauer.de – einem Gemeinschaftsprojekt des ZZF Potsdam mit der Bundeszentrale für politische Bildung und Deutschlandradio – soll so Geschichte in einem digitalen Medium für neue Zielgruppen erfahrbar werden.

    Zum Start des Geschichtsprojekts haben die Projektpartner ein historisches Datum gewählt. Am 19. August vor 25 Jahren gelang mehr als 600 DDR-Bürgern über den ungarischen Grenzort Sopron die Flucht nach Österreich in die Freiheit.

    Es war ein Meilenstein auf dem Weg zum Mauerfall ...

    Weitere Informationen:

    Dr. Hans-Hermann Hertle, ZZF Potsdam
    hertle@zzf-pdm.de
    Tel.: 0331-289 91 31
    Mob.: 0171-365 7175


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Lehrer/Schüler, Studierende, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler, jedermann
    Geschichte / Archäologie, Gesellschaft, Informationstechnik, Politik
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Kooperationen
    Deutsch


    Layout des Twitter-Accounts Mauerfall89


    Zum Download

    x

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).

    Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Durch das Weitersurfen auf idw-online.de erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Datenschutzerklärung
    Okay