Der deutsche Arbeitsmarkt als Gegenstand der empirischen Wirtschaftsforschung

idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Thema Corona

idw-Abo
Science Video Project



Teilen: 
07.08.1998 00:00

Der deutsche Arbeitsmarkt als Gegenstand der empirischen Wirtschaftsforschung

Susann Morgner Abteilung Kommunikation, Marketing und Veranstaltungsmanagement
Humboldt-Universität zu Berlin

    Nicht nur die hohe Arbeitslosigkeit, sondern auch die zunehmende Ungleichheit auf dem Arbeits-markt sind Themen brennender Aktualität. Bei der Erforschung dieser Sachverhalte und der Erar-beitung politischer Lösungen ist es unentbehrlich, mit Hilfe empirischer Daten und Methoden einen unvoreingenommen Blick auf die Wirklichkeit zu bekommen. Hierzu will der Sonderforschungsbe-reich (SFB) 373 an der Humboldt-Universität zu Berlin mit seiner internationalen Konferenz zum Thema "Germany's Labor Market Problems - An Empirical Assessment" (27.-29. August 1998) ei-nen Beitrag leisten. Der SFB 373 "Quantifikation und Simulation Ökonomischer Prozesse" wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert, mit dem Ziel, ökonomische Phäno-mene mit Hilfe der Mathematik, Statistik und Ökonometrie zu analysieren. Ein hochkarätiges Pro-gramm mit Vorträgen von Forschern aus dem In- und Ausland wird sich mit den Problemen des deutschen Arbeitsmarktes beschäftigen. Alle Vorträge berichten von Forschungsergebnissen, die mit Hilfe großer mikroökonomischer Datensätze erzielt wurden; acht davon basieren auf Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP), das vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Berlin erhoben wird.
    Besonders interessant dürfte der "Policy Round Table" am 28. August um 17.30 Uhr sein, der von Prof. Michael Burda, Humboldt Universität zu Berlin und Centre for Economic Policy Research (CEPR), London geleitet wird. Diskutieren werden Prof. Wolfgang Franz, Universität Mannheim, Direktor des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und Mitglied des Sachverstän-digenrates zur Beurteilung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung; Prof. Daniel S. Hamermesh, University of Texas at Austin und National Bureau of Economic Research (NBER); und Prof. Gert Wagner, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und Europa-Universität Viadrina, Frankfurt (Oder). Die Konferenzsprache ist Englisch.
    Als Einstieg in diesen Policy Round Table wird das Ergebnis einer Umfrage vorgestellt, die zu Beginn der Konferenz unter den Teilnehmern durchgeführt werden soll. Ziel der Expertenbefragung ist es, die Meinung der empirischen Wirtschaftsforschung zur aktuellen Situation auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu ergründen. Besonders hervorgehoben werden die Arbeitslosigkeit und die Mög-lichkeiten ihrer Bekämpfung. Zum Abschluß der Konferenz wird gemeinsam mit Teilnehmern der anschließend an der Humboldt Universität stattfindenden Jahrestreffen der "European Econometric Society" über die Möglichkeiten der Verwendung moderner statistischer und ökonometrischer Me-thoden über das Internet diskutiert.

    Auskünfte über die Referate können vorab im Internet (http://www.wiwi.hu-berlin.de/wt2/ glm98.html) oder bei Stefan Profit (Tel. 030/2093-5672, Fax 030/2093-5696) eingeholt werden. Es wird keine zusammenfassende Presseerklärung des Sonderforschungsbereichs 373 geben; die Veranstalter sehen es nicht als ihre Aufgabe, wirtschaftspolitische Empfehlungen abzugeben. Wäh-rend der Konferenz besteht Gelegenheit zu Gesprächen mit den Referenten und Diskutanten.
    Das Rahmenprogramm wird unterstützt von Manpower Inc. und der Berliner Bankgesellschaft.


    Weitere Informationen:

    http://www.wiwi.hu-berlin.de/wt2/glm98.html


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Gesellschaft, Wirtschaft
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Forschungsprojekte, Organisatorisches, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).

    Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Durch das Weitersurfen auf idw-online.de erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Datenschutzerklärung
    Okay