Das Niedersachsen-Technikum begeistert junge Frauen für technisch-naturwissenschaftliche Karrie

idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo
Medienpartner:
Wissenschaftsjahr


Teilen: 
03.09.2014 10:59

Das Niedersachsen-Technikum begeistert junge Frauen für technisch-naturwissenschaftliche Karrie

Petra Wundenberg Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

    90 Prozent der Absolventinnen wählen Studium oder Beruf im MINT-Bereich

    Zwölf Hochschulen und 80 Unternehmen des Landes Niedersachsen starten heute den dritten Durchlauf des Niedersachsen-Technikums, der mit einer Auftaktveranstaltung bei der Continental Reifen Deutschland GmbH in Hannover beginnt. Mehr als 100 junge Frauen, sogenannte Technikantinnen, erhalten die Chance, naturwissenschaftliche und technische Berufe kennenzulernen und gleichzeitig in ein MINT-Studium hineinzuschnuppern. Gefördert wird das Erfolgsprojekt vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK); die Koordinationsstelle für Niedersachsen ist an der Hochschule Osnabrück angesiedelt.

    „Wir wollen Frauen für technisch-naturwissenschaftliche Studiengänge begeistern und für verantwortungsvolle Positionen in der Wirtschaft gewinnen“, sagt Andrea Hoops, Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft und Kultur. „Das Niedersachsen-Technikum verschafft jungen Frauen neue Perspektiven. Sie lernen sowohl Betrieb als auch Studium kennen. Das macht die Absolventinnen sicherer bei der Berufs- und Studienwahl und unterstützt den Studienerfolg.“

    „Studieren? – Einfach probieren!“: So lautet das Motto des Niedersachsen-Technikums. Im Fokus stehen technische Berufe – nach wie vor eine Männerdomäne. Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik, kurz: MINT – all das sind Bereiche, in denen immer noch zu wenige Frauen arbeiten, und in denen die Wirtschaft zugleich einen hohen Fachkräftemangel meldet.

    Seit 2012 profitieren mehr als 250 junge Abiturientinnen und Fachabiturientinnen vom Niedersachsen-Technikum. Rund 90 Prozent der ersten beiden Jahrgänge haben sich nach Abschluss für eine Ausbildung oder ein Studium im MINT-Bereich entschieden. Neben der Mischung aus einem wöchentlichen Hochschultag und engem Praxisbezug trägt der Austausch mit Ingenieurinnen und Studentinnen zu dem großen Erfolg des Projektes bei.

    Auch Unternehmen und Hochschulen profitieren von den Vorzügen des Niedersachsen-Technikums. Sie gewinnen interessierte und einsatzbereite junge Frauen, die eine bewusste Studienentscheidung getroffen haben und das erforderliche Selbstvertrauen für Studium oder Beruf im naturwissenschaftlich-technischen Bereich mitbringen. Betriebe erhalten im besten Fall eine qualifizierte Mitarbeiterin, die das Unternehmen bereits gut kennt.

    Am Niedersachsen-Technikum beteiligen sich folgende Hochschulen: Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, HAWK Hildesheim Holzminden Göttingen, Hochschule Emden/Leer, Hochschule Hannover, Hochschule Osnabrück, Jade Hochschule Wilhelmshaven Oldenburg Elsfelth, Leibniz Universität Hannover, Ostfalia Hochschule Braunschweig/Wolfenbüttel, TU Braunschweig, TU Clausthal, Universität Hildesheim, Universität Osnabrück.

    Wer sich für das Niedersachsen-Technikum interessiert, findet wichtige Informationen zum Projekt im Internet – aufbereitet nach den Zielgruppen „Bewerberinnen“, „Unternehmen“ und „Hochschulen“: www.niedersachsen-technikum.de. Dort gibt es auch Kontaktdaten der regionalen Geschäftsstellen.

    Informationen erteilt:
    Judith E. Bräuer, Zentrale Koordinationsstelle
    judith.braeuer@niedersachsen-technikum.de, Telefon: 0541 969-3703


    Weitere Informationen:

    http://www.niedersachsen-technikum.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    fachunabhängig
    überregional
    Wissenschaftspolitik
    Deutsch


    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).

    Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Durch das Weitersurfen auf idw-online.de erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Datenschutzerklärung
    Okay