idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Medienpartner:
Wissenschaftsjahr


Teilen: 
18.09.2014 16:00

Auf der Suche nach der zweiten Erde

Dr. Klaus Jäger Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der AG
Astronomische Gesellschaft

    Pressemitteilung der Astronomischen Gesellschaft (AG), der Dr. Remeis-Sternwarte Bamberg (Astronomisches Institut der Universität Erlangen-Nürnberg) und des Erlangen Centre for Astroparticle Physics (ECAP) der Universität Erlangen-Nürnberg.

    Unter dem Titel „Auf der Suche nach der zweiten Erde“ hält Prof. Dr. Joachim Wambsganß
    vom Zentrum für Astronomie der Universität Heidelberg (ZAH) den diesjährigen traditionellen
    öffentlichen Abendvortrag auf der Herbsttagung der Astronomischen Gesellschaft.
    Der Vortrag findet am Donnerstag, dem 25. September, um 20:00 Uhr im großen
    Hörsaal MG1/00.04 in der Markusstraße 8a in Bamberg statt. Der Eintritt ist frei.

    Ist die Sonne der einzige Stern mit einem Planetensystem? Gibt es erdähnliche Planeten anderswo? Ist „außerirdisches Leben“ möglich? Sicherlich hat sich jede/r schon einmal mit solchen Themen beschäftigt, und bereits Schülerinnen und Schüler stellen solche Fragen, wenn sie Gelegenheit haben, mit einem Astronomen zu sprechen.

    „Tatsächlich wussten wir vor 20 Jahren noch nicht einmal, ob die Sonne mit ihren Planeten die große Ausnahme ist, oder ob viele Sterne Planeten haben. Inzwischen haben wir fast 2000 Planeten um andere Sterne entdeckt, und wir wissen heute, dass fast jeder Stern in der Mlichstraße mindestens einen Planeten hat. Die neue Herausforderung ist es nun, herauszufinden, ob es Spuren von Leben auf solchen ‚Exoplaneten’ gibt“, sagt Joachim Wambsganß.

    Die Sonne ist ein Stern wie Milliarden anderer in der Milchstraße. Unsere acht Planeten - Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun - sind wohl bekannt und auch gut untersucht. Bisher wurden auf keinem Planeten außerhalb der Erde Spuren von Leben entdeckt. Im Jahre 1995 wurde zum ersten Mal ein Planet um einen anderen Stern gefunden. Diese Entdeckung machte weltweit Schlagzeilen. Im Vortrag geht es zunächst darum, was denn eigentlich ein Planet ist. Dann wird gezeigt, mit welchen Methoden die Astronomen heute nach Planeten um andere Sterne suchen und warum es so schwierig ist, solche Exoplaneten zu finden. Schließlich geht es um die Frage, ob es eine "zweite Erde" geben kann, und wie wir sie gegebenenfalls entdecken können.

    Professor Wambsganß wird Sie in seinem Vortrag in Bamberg am Donnerstag, dem 25. September um 20:00 Uhr im großen Hörsaal MG1/00.04 in der Markusstraße 8a über den neuesten Stand zum Thema „Planeten um andere Sterne“ informieren und alle Ihre Fragen beantworten. Der Eintritt ist frei.

    Joachim Wambsganß ist Direktor des Zentrums für Astronomie der Universität Heidelberg. Die Suche nach Planeten um andere Sterne ist einer seiner Forschungsschwerpunkte. Seit vielen Jahren engagiert er sich in der astronomischen Öffentlichkeitsarbeit. Im Oktober wird er dafür mit dem diesjährigen „Werner und Inge Grüter-Preis für Wissenschaftsvermittlung“ ausgezeichnet.

    Detaillierte Angaben zum weiteren Programm der Tagung der Astronomischen Gesellschaft finden Sie auf der Webseite http://www.sternwarte.uni-erlangen.de/AG2014. Organisiert wird die Tagung im Auftrag der Astronomischen Gesellschaft von der Dr. Remeis-Sternwarte Bamberg (Astronomisches Institut der Universität Erlangen-Nürnberg) und dem Erlangen Centre for Astroparticle Physics (ECAP) der Universität Erlangen-Nürnberg. Veranstaltungsort ist der Campus Markusgelände der Universität Bamberg.

    Den Originaltext dieser Pressemitteilung mit den Abbildungen in hoher Auflösung finden Sie auch auf der Webseite http://www.astronomische-gesellschaft.org.

    Kontakt / Wichtige Hinweise für Journalisten

    • Genauere Informationen zur Tagung entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung der AG vom 17. September 2014 (http://www.astronomische-gesellschaft.de)
    • Während der Tagung erreichen Sie die Kontaktpersonen per Email (siehe unten) oder über den Registrierungsstand der Tagung im Hörsaalgebäude MG1,
    Tel.: 0157 5294 5801

    Dr. Klaus Jäger (Pressesprecher der Astronomischen Gesellschaft)
    Max-Planck-Institut für Astronomie, Heidelberg
    Tel.: +49 (0) 6221 – 528 379, Email: jaeger@mpia.de

    Prof. Dr. Horst Drechsel (Vorsitzender des lokalen Organisationskomitees)
    Dr. Karl-Remeis-Sternwarte, Bamberg
    Tel.: +49 (0) 951-95222-15, Email: horst.drechsel@sternwarte.uni-erlangen.de

    Prof. Dr. Ulrich Heber (Vorsitzender des wissenschaftlichen Organisationskomitees)
    Dr. Karl-Remeis-Sternwarte, Bamberg
    Tel.: +49 (0) 951-95222-14, Email: heber@sternwarte.uni-erlangen.de

    Die Astronomische Gesellschaft (AG) ist eine Organisation zur Förderung der Wissenschaft. Zu ihren wichtigsten Aktivitäten zählen: die Durchführung von wissenschaftlichen Tagungen, die Herausgabe von Publikationen, die Förderung junger Astronomen, die Auszeichnung hervorragender Wissenschaftler, sowie die Öffentlichkeitsarbeit und Bildung. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.astronomische-gesellschaft.org


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Lehrer/Schüler, Studierende, Wissenschaftler, jedermann
    Physik / Astronomie
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


    Prof. Dr. Joachim Wambsganß


    Zum Download

    x

    Künstlerische Darstellung des Planeten um den sonnenähnlichen Stern HD 85512, der an der Europäischen Südsternwarte (ESO) in Chile entdeckt wurde.


    Zum Download

    x

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).