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11.03.2003 15:11

Eröffnung des Berlin NeuroImaging Centers im Beisein von Bundesministerin Bulmahn

Dr. med. Silvia Schattenfroh GB Unternehmenskommunikation
Charité-Universitätsmedizin Berlin

    Einladung zur Pressekonferenz

    anläßlich der Eröffnung des Berlin NeuroImaging Center

    am 13. März 03 um 13 Uhr
    in der "Alten Nervenklinik", Charité Campus Mitte
    Eingang campusintern: Bonhoefferweg 3

    Am Donnerstag, den 13. März, wird Frau Bundesministerin Edelgard Bulmahn (BMBF) in der "Klinik für Neurologie" der Charité das sogenannte Berlin NeuroImaging Center (BNIC) eröffnen. Es ist das erste von insgesamt fünf derartiger Einrichtungen, die in Frankfurt, Hamburg, Magdeburg und Jülich folgen sollen.
    Das Berlin NeuroImaging Center wird vom BMBF und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) in den nächsten drei Jahren mit insgesamt drei Millionen Euro gefördert, eine Verlängerung um weitere drei Jahre ist möglich.
    An der Eröffnungsveranstaltung nehmen auch der Vorsitzende des Wissenschaftsrates, der Präsident der Physikalisch Technischen Bundesanstalt , wowie die Dekane der Freien Universität und der Humboldt Universität teil.

    Unter NeuroImaging werden die Verfahren verstanden, die Strukturen und zum Teil auch Funktionen von Gehirn und Rückenmark abzubilden vermögen. Dazu gehören die sog. funktionelle Kernspin-Tomographie, die Magnet-Enzephalographie, die Positronen-Emissions-Tomographie und optische Methoden wie das Nah-Infrarotlicht.

    Die Verfahren des NeuroImaging sind neben der genetischen Analyse die derzeit entscheidenden Hilfsmittel zur Erforschung der Gehirntätigkeit. Dies gilt sowohl für die Diagnostik von Krankheiten des Gehirns (etwa Schlaganfall) als auch für die
    Erkennung der normalen Hirntätigkeit, etwa im Bereich der Sinne (Hören, Sehen, Fühlen), oder beim Sprechen, Rechnen oder Lesen. Deshalb ist das NeuroImaging
    nicht nur für Ärzte und Wissenschaftler sondern auch für Psychologen, Linguisten und sogar Juristen von großem Interesse.
    An den wissenschaftlichen Projekten des Berlin NeuroImaging Center sind insgesamt etwa 50 Wissenschaftler der Charité (Humboldt-Universität zu Berlin), des Universitätsklinikums Benjamin Franklin (Freie Universität Berlin) und der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt beteiligt.
    Bereits angelaufen ist die enge Zusammenarbeit mit dem Magdeburger "Center for Advanced Imaging", mit dem zusammen auch Ausbildung bzw. spezielle Schulung von Nachwuchswissenschaftlern (im sog. Leibniz-Programm) organisiert werden.

    Als Teilnehmer der Pressekonferenz stehen zur Verfügung:

    Professor Dr. Arno Villringer, Koordinator des BNIC, Charité Berlin
    Privatdozent Dr. Gabriel Curio, BNIC-Koordinator, FU Berlin
    Professor Dr. Herbert Rinneberg, BNIC-Koordinator, Physikalisch-Technische Bundesanstalt.

    Eine Pressemappe mit der Beschreibung der einzelne Forschungsprojekte des neuen Zentrums liegt bei der Pressekonferenz aus oder kann bei der Pressestelle der Charité angefordert werden.
    Journalisten sind auch herzlich eingeladen, an der um 14 Uhr im Hörsaal der "Alten Nervenklinik" beginnenden Eröffnungsveranstaltung teilzunehmen.
    (11.3.03) Silvia Schattenfroh


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Elektrotechnik, Energie, Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
    überregional
    Forschungsprojekte, Wissenschaftspolitik
    Deutsch


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