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12.03.2003 13:06

"Ferne Nähe": Raum für Kunst am neuen caesar-Forschungszentrum

Francis Hugenroth Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
caesar - center of advanced european studies and research

    Bonn, 11.03.2003. "Ferne Nähe": So lautet der Titel der dreiteiligen Skulptur, die der renommierte Bildhauer Lutz Fritsch für den Neubau des Forschungszentrums caesar in Bonn konzipiert hat. Der Kölner Künstler war als Gewinner aus einer Ausschreibung hervorgegangen, an der sich unter anderem Mischa Kuball, die Brüder Maik und Dirk Löbbert, Anne Tretter und Martin Noel beteiligt hatten. Heute, vier Wochen vor Bezug des Gebäudes, wird das Kunstwerk errichtet.

    Der Entwurf besteht aus drei Teilen an drei Orten. Dazu Lutz Fritsch: "Auf dem Platz vor dem Eingang des Forschungszentrums steht eine 25 Meter hohe Stele, ein Rundrohr mit einem Durchmesser von 50 cm. Sie ist leuchtend rot, hochglänzend lackiert. Das Kopfstück der Stele ist mit Leuchten versehen, die grünes Licht ausstrahlen; blinkende Lichtzeichen, lange und kurze Lichtfolgen - Morsezeichen. Texte von und über caesar werden in der international bekannten und verständlichen Sprache des Morsealphabets ausgestrahlt. Die leuchtend rote Stele überragt das Gebäude sowie die umstehenden Bäume und ist als Zeichen weithin sichtbar. Rot, als Farbe pulsierend und dennoch in sich ruhend, betont den Standort, macht aufmerksam. Das grüne Licht greift formal die Farbe des Logos auf. Die Stele steht vor dem Gebäude im öffentlichen Raum.

    Der halb-öffentliche Raum liegt auf der Rückseite des Gebäudes. Hier, auf der großen Wiesenfläche, befindet sich das Gegenstück: ebenfalls 25 Meter lang, 50 cm Durchmesser - aber leuchtend Gelb lackiert und liegend. Diese Liegende ruht auf mehreren Betonstreifen, so dass sie optisch nicht in der Wiese versinkt, sondern klar und präzise den Ort in der Horizontalen betont. Das vom Gebäude abgewandte Kopfende der Stele strahlt bei Dunkelheit ein rotes, stehendes Dauerlicht ab. Von diesem Licht führen kleine, in den Boden eingelassene, rot leuchtende Lichtflächen weg. In gleichmäßigen Abständen verlegt, verlängern sie die Ausrichtung der Stele in die Weite des Parkraumes hinein. Positionslichtern gleich geben sie den Wissenschaftlern, die bei Dunkelheit aus dem Fenster schauen, Orientierung bei ihren Gedankengängen in noch unbekanntes Terrain.

    Im Inneren des Gebäudes, wo an der Umsetzung der Ideen geforscht und gearbeitet wird, befinden sich an verschiedenen Orten hochglänzend lackierte rote und gelbe quadratische Aluminiumtafeln in unterschiedlichen Größen. Als konzentrierte Farbenergie zeigen sie die vielen Zwischenschritte auf dem Weg von der Idee zum Endprodukt."

    Zusammenfassend schreibt Lutz Fritsch: "'Ferne Nähe' ist der Titel, der die Transparenz und Anordnung der Architektur trifft, die Positionen der Skulpturelemente zueinander, gleich einem Forschungsvorhaben, das in greifbarer Nähe liegt, während die Lösung noch in weiter Ferne ist. In diesem Sinne ist 'Ferne Nähe' eine komplexe Skulptur, die, reduziert auf das Wesentliche, Dinge sichtbar und erlebbar macht. Eine Skulptur, die, je nach Stimmung, Licht- und Wettersituation immer wieder anders, immer wieder neu ihre Intensitäten ausstrahlt und den Wissenschaftsstandort caesar zeigt."

    Das internationale Forschungszentrum caesar (center of advanced european studies and research) aus Bonn hat 1999 die Arbeit aufgenommen. Mit inzwischen 150 Mitarbeitern forschen interdisziplinäre Teams in den Bereichen Kommunikationsergonomie (Schnittstelle Mensch/Maschine), Materialwissenschaften/ Nanotechnologie und Biotechnologie. Forschung und industrielle Anwendung gehen Hand in Hand: caesar entwickelt innovative Produkte und Verfahren und unterstützt die Wissenschaftler bei Firmenausgründungen. Der Neubau ist hochmodern ausgestattet und hat Platz für bis zu 350 Wissenschaftler.

    Bitte folgende Pressetermine vormerken:
    Vorab-PK Eröffnung Neubau: Mittwoch, 21.05.
    Offizielle Einweihung mit geladenen Gästen: Freitag, 30.05.
    Vernissage Lutz Fritsch: Samstag, 31.05.
    Tag der offenen Tür: Sonntag, 01.06.

    Weitere Pressemitteilungen und Fotos zum Downloaden finden Sie auch im Internet unter www.caesar.de/pressroom. Über ein Belegexemplar freuen wir uns!
    Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an:
    Forschungszentrum caesar, Frau Francis Hugenroth
    Friedensplatz 16, 53111 Bonn
    Telefon: 0228 / 96 56-135
    Fax: 0228 / 96 56-111
    E-Mail: hugenroth@caesar.de
    Internet: www.caesar.de


    Weitere Informationen:

    http://www.caesar.de/pressroom


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Bauwesen / Architektur, Kunst / Design, Musik / Theater
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Organisatorisches
    Deutsch


    Von links nach rechts: Lutz Fritsch (Künstler), Hartwig Bechte (Kaufmännischer Vorstand caesar) und Karl-Heinz Hoffmann (Gründungsdirektor caesar).


    Zum Download

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