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27.11.2014 13:22

Karina Ressler wird neue Schnitt-Professorin an der HFF München

Nora Moschüring Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Hochschule für Fernsehen und Film München

    Karina Ressler als neue Professorin für Montage an die HFF München berufen / Ab 01.12.2014 stärkt sie die Ausbildung im Schnittbereich / Sie vereint Theorie und Praxis / Die neugeschaffene Professur ist den Abteilungen „Kino- und Fernsehfilm“ und „Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik“ angeschlossen.

    München, 27. November 2014 – Der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München wurde im Rahmen der Zielvereinbarungen 2014-2018 vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst eine neue Professur für Montage bewilligt. Die Schnittphase trägt entscheidend zum Gelingen von fiktionalen und dokumentarischen Filmen bei. Die neue Professur stärkt diesen wichtigen Bereich an der HFF München. Die Berufungskommission entschied unter dem Vorsitz von Professor Dr. Gerhard Fuchs, Präsident der HFF München und Leiter der Abteilung Dokumentarfilm und Fernsehproduktion.

    Beste Voraussetzungen: Lehrerfahrung und praktische Arbeit auf dem Gebiet des Filmschnitts
    Karina Ressler, geb. 1957 in Österreich, hat an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien in der Abteilung Film und Fernsehen das Spezialisierungsfach Schnitt studiert und 1985 mit dem Magister der Künste abgeschlossen. Zusätzlich absolvierte sie ein Ergänzungsstudium am Institut für Kulturelles Management. Bereits studienbegleitend arbeitete sie als Schnittassistentin und seit Studienabschluss als freie Editorin von Spiel- und Dokumentarfilmen. Karina Ressler kann dabei auf eine eindrucksvolle Filmographie zurückblicken. Arbeiten im Spielfilmbereich waren u.a. MA FOLIE (2014), AMOUR FOU (2013), OKTOBER NOVEMBER (2012), GRENZGÄNGER (2011) und REVANCHE (2008), im Dokumentarfilmbereich u.a. DOUBLE HAPPINESS (2014), ROQUE DALTON (2012) und OH YEAH, SHE PERFORMS! (2012). Stets hat sie sowohl für das Fernsehen als auch für das Kino gearbeitet und kennt daher die jeweils besonderen Anforderungen aus der Praxis. Ihre Arbeit zeichnet sich nicht nur durch filmanalytische Kompetenz und einen Sinn für Ästhetik aus, sondern ebenso durch eine anspruchsvolle Auswahl ihrer Projekte sowie einen Bezug zu gesellschaftspolitischen Themen. Ihre Arbeit wurde u.a. mitdem österreichischen Würdigungspreis für Filmkunst, dem Österreichischen Filmpreis für Montage und dem Preis für Die Beste Künstlerische Montage auf der Diagonale ausgezeichnet.

    Auf Grund ihrer langjährigen Lehrtätigkeit konnte Karina Ressler den Berufungsausschuss auch mit einem wohlüberlegten Konzept für die Ausbildung im Fach Montage an der HFF München überzeugen. Neben zahlreichen praktischen Unterrichtseinheiten – das Herzstück der Betreuung ist für sie der Dialog im Schnittraum – betonte sie stets auch die Notwendigkeit des theoretischen bisweilen sogar philosophischen Unterbaus, der für die Reflexion des Films notwendig ist.

    Karina Ressler ist Mitglied in Berufsverbänden und Jurys und kann auf ein umfangreiches Netzwerk zurückgreifen, das sie in die Ausbildung, z.B. durch Gastdozenten, einbringen kann. Sie ist offen für alle Genres und plädierte dafür, auch die neuen Medien in vielfältiger Form in die Lehre einzubeziehen.

    Mit Ihrer Begeisterung für den Film und unvoreingenommen Offenheit für jedes neue Projekt konnte sie auch die Studierenden in der Probevorlesung überzeugen.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Lehrer/Schüler, Studierende, Wissenschaftler, jedermann
    Gesellschaft, Kulturwissenschaften, Kunst / Design, Medien- und Kommunikationswissenschaften, Pädagogik / Bildung
    überregional
    Personalia, Studium und Lehre
    Deutsch


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