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15.04.2003 11:14

Know-how für die OLED-Fertigung

Dr. Johannes Ehrlenspiel Kommunikation
Fraunhofer-Gesellschaft

    Displays und Leuchtanzeigen auf Basis organischer Leuchtdioden (OLED) werden riesige Marktpotenziale vorhergesagt. Die junge Firma Novaled GmbH entwickelt Know-how zur Herstellung leistungsfähiger, organischer Bildschirme und Anzeigen. An dem Unternehmen ist die Fraunhofer-Gesellschaft beteiligt.

    Großflächige Displays für Werbezwecke, innovative Beleuchtungssysteme, hauchdünne Farbmonitore für Handys, Organizer, Notebooks oder Computer - OLEDs lassen sich vielfältig einsetzen. Der Vorteil der organischen Displays: Die hauchdünnen Bildschirme bieten aus jedem Blickwinkel ein brillantes Bild und sind - im Gegensatz zu LCD-Anzeigen - voll videotauglich. Das Unternehmen Novaled GmbH arbeitet an der Entwicklung von Flachdisplays und Beleuchtungssystemen auf Basis organischer Leuchtdioden. Dabei setzt die Firma OLEDs mit besonders niedriger Betriebsspannung ein. Die organischen Leuchtdioden der zweiten Generation verbrauchen weniger Energie - das schont die Akkus von Laptop, Mobiltelefon und Co. Der Trick: Eine gezielt eingebrachte Verunreinigung - von Fachleuten Dotierung genannt - erhöht die Effizienz und senkt die Betriebsspannung der OLEDs.

    Die Dotierungstechnologie wurde am Institut für Angewandte Photophysik IAPP der TU Dresden erforscht. Novaled entwickelt diese Technologie weiter, um die leistungsfähigen OLEDs künftig in Farbbildschirmen und Beleuchtungssystemen einsetzen zu können. Gefertigt werden die organischen Leuchtdioden in einer vollautomatischen Inline-Anlage. Die Pilot-Anlage ist am Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS installiert. "Wir helfen unseren Kunden ihre vorhandene OLED-Technologie zu modifizieren, damit sie organische Leuchtdioden der zweiten Generation herstellen können", erläutet Firmenmitbegründer Prof. Karl Leo. Darüber hinaus erarbeitet Novaled kundenspezifische technische Lösungen für die Entwicklung und Fertigung von organischen Flachdisplays und Beleuchtungssystemen.

    Novaled ist ein Spin-off aus dem IAPP und dem IPMS. Das Unternehmen wurde 2001 von Prof. Karl Leo, Dr. Martin Pfeiffer, Dr. Jan Blochwitz-Nimoth und Jörg Amelung gegründet. Mittlerweile sind 12 Mitarbeiter in dem High-Tech-Unternehmen beschäftigt. Die Firma arbeitet eng mit dem IAPP sowie mit dem IPMS zusammen.

    Ansprechpartner:
    Prof. Karl Leo
    Dr. Jan Blochwitz-Nimoth
    Telefon 03 51 / 803 13 39, novaled@novaled.com

    Novaled GmbH
    Zellescher Weg 17
    01069 Dresden


    Weitere Informationen:

    http://www.novaled.com
    http://www.fraunhofer.de/presseinfo


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Informationstechnik, Maschinenbau, Werkstoffwissenschaften
    überregional
    Forschungsprojekte
    Deutsch


     

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