Kommunen können Geld sparen, wenn sie Familien stark machen, die Angehörige pflegen

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16.03.2015 12:44

Kommunen können Geld sparen, wenn sie Familien stark machen, die Angehörige pflegen

Kay Gropp Pressestelle
Universität Witten/Herdecke

    Projektabschluss „Quartiersnahe Unterstützung pflegender Angehöriger“ mit Tagung am 12. Juni 2015/Prof. Klaus Dörner als Gastredner

    Jeder Tag, den ein älterer Mensch noch zu Hause statt im Heim gepflegt wird, bringt den Kommunen bares Geld, weil die Heimkosten stetig steigen. „Und dabei müssen die Kommunen noch nicht mal viel Geld in die Hand nehmen, sie müssen nur die vielen Angebote, die es schon gibt, richtig steuern und managen“, sagt Prof. Dr. Angelika Zegelin, Leiterin des zu Ende gehenden Projektes zu den Ergebnissen. Im Projekt „Quartiersnahe Unterstützung pflegender Angehöriger“ haben Wissenschaftlerinnen der Universität Witten/Herdecke untersucht, dass es sich auch rein ökonomisch lohnt, die pflegenden Angehörigen zu stärken und zu entlasten. Wenn die Kommunen Familien stärken, die einen Angehörigen zu Hause pflegen, entlastet das die Familien UND den Haushalt der Kommune.

    Weitere Ergebnisse gibt es auf der Tagung zum Projektende an der Universität Witten/Herdecke am 12.6.15, von 10 bis 16.30 Uhr, im Audimax, Alfred – Herrhausen - Str. 50 in Witten. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich bei Frau Koch (britta.koch@uni-wh.de).

    Projektbeteiligte stellen Verlauf und Ergebnisse vor, Prof. Dr. Dr. Klaus Dörner spricht als Gastredner über bürgerschaftliches Engagement im Pflegefeld. Die Veranstaltung richtet sich an alle Akteure im Bereich häuslicher Pflege, an Pflegeberatungsstellen und vor allem auch Planungsverantwortliche in Kommunen und Kreisen. Das Programm ist abrufbar unter: www.uni-wh.de/pflege



    09:30 Uhr Anmeldung

    10:00 Uhr Begrüßung (Dekan Prof. Dr. Wirth und stellv. Departmentleitung Herr Siegel)

    10:15 Uhr Impulsvortrag: Was brauchen Pflegende Angehörige im Quartier in NRW? (Hr. Oberkötter, MGEPA, angefragt)

    10:45 Uhr Das Projekt „Quart-UpA“ (Fr. Prof. Dr. Zegelin, Fr. Segmüller)

    11:15Uhr Vortrag zu den Gesundheitsökonomischen Ergebnissen des Projektes „Quart-UpA“ (Fr. Prof. Dr. Bohnet-Joschko)

    11:45 Uhr Aufgaben des Kreises und der Kommunen (N.N.)

    12:15 Uhr Mittagpause und Besuch des Marktes der Möglichkeiten

    13: 00 Uhr Vorstellung der beteiligten Netzwerkpartner aus Wülfrath, Heiligenhaus und Altena (Kurzinterviews mit den Akteuren)

    13:45 Uhr Gespräch mit Prof. Dr. Dr. Klaus Dörner: „Helfensbedürftig - Das Engagement aller ist gefragt“

    14:30 Uhr Gespräch mit pflegenden Angehörigen aus den Projektorten

    15:00 Uhr Kaffeepause

    15:30 Uhr Podiumsdiskussion: Wie kann eine für pflegende Angehörige unterstützende Quartiersentwicklung gelingen?

    (Fr. Nordmann, KDA, Hr. Oberkötter, MGEPA NRW, Fr. Beermann, EN-Kreis Schwelm, Fr. Prof. Dr. Zegelin - Moderation )

    16:30 Uhr Ende und Verabschiedung



    Musikalische Begleitung: Hr. Köstlin, Kantor evangelische Kirchengemeinde Altena.

    Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, für das leibliche Wohl wird gesorgt. Eine Anmeldung ist erforderlich bei: britta.koch@uni-wh.de

    Weitere Informationen für Journalisten bei Prof. Dr. Zegelin, 02302/926-379, angelika.zegelin@uni-wh.de

    Über uns:

    Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1983 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 2.000 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

    Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Gesellschaft, Medizin
    überregional
    Forschungsergebnisse, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


    Prof. Dr. Angelika Zegelin


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