idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Thema Corona

Science Video Project
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Magazin
Teilen: 
17.03.2015 11:36

Erkrankungen der weißen Gehirnsubstanz: 6. Jenaer Neuroradiologie-Symposium am UKJ

Stefan Dreising Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universitätsklinikum Jena

    Neuroradiologie-Experten diskutieren Erkrankungen des Gehirns

    Die Multiple Sklerose, eine Immunerkrankung des Nervensystems, die Progressive Multifokale Leukenzephalopathie, eine Erreger verursachte Erkrankung, die im Rahmen einer Multiplen Sklerose aufflammen kann oder die Subkortikale Arteriosklerotische Enzephalopathie, die durch Verschlüsse kleiner Adern im Gehirn verursacht wird: All diese Erkrankungen besitzen ähnliche Symptome und Erscheinungsbilder. „Deshalb stehen Ärzte vor einer großen Herausforderung, neben der eigentlichen Verdachtsdiagnose weitere Differentialdiagnosen zu berücksichtigen und für die Patientenbeschwerden die richtige Ursache zu finden und gezielt zu behandeln“, erklärt Prof. Dr. Thomas Mayer, Leiter der Sektion Neuroradiologie am Universitätsklinikum Jena (UKJ). Um neue Erkenntnisse zu besprechen und die Kollegen der Region zu informieren, findet das 6. Jenaer Neuroradiologie-Symposium am 27. März 2015 zum Thema „Erkrankungen der weißen Substanz und der Liquorzirkulation“ statt. Experten aus verschiedenen Teilen Deutschlands kommen am Freitag nach Jena, um zu referieren, diskutieren und zu trainieren. Insgesamt werden etwa 200 Teilnehmer erwartet.

    Im Rahmen des Symposiums beleuchten Wissenschaftler der Friedrich-Schiller-Universität (FSU) die biologischen und anatomischen Grundlagen sowie die Entstehungsursachen dieser Erkrankungen der weißen Gehirnsubstanz. Ebenso stellen Forscher der Medizinischen Physik des UKJ Neuerungen in der bildgebenden Technik vor. Neben der Neuroradiologischen Bildgebung werden auch die Anforderungen und Therapien der klinischen Fachgebiete Neurologie, Neuropädiatrie, Neurochirurgie, Psychiatrie und Geriatrie interdisziplinär berücksichtigt. Darüber hinaus betrachten die Experten die unterschiedlichen Erkrankungsformen anhand der Stufen der Gehirnentwicklung im Kindes- und Erwachsenenalter. Zudem werden die vorherrschenden Veränderungen des Gehirnes im Alter behandelt.

    Nach dem theoretischen Teil des ganztägigen Symposiums, bei dem die Krankheitsbilder in drei wissenschaftlichen Sitzungen im Plenum diskutiert werden, folgt der praktische Teil. Ärzte erhalten hierbei die Möglichkeit, in Workshops an Flussmodellen zu testen und trainieren sowie an 3-D-Modellen Zusammenhänge plastisch zu erfahren. Die Veranstaltung richtet sich mit einem zusätzlichen Angebot auch an Medizinstudenten und Medizinisch-technische Radiologieassistenten. Das Symposium beginnt am Freitag, den 27.3.2015, um 8.30 Uhr im Hörsaal 2 und weiteren Räumen des UKJ am Standort Lobeda.

    Kontakt:
    Prof. Dr. med. Thomas E. Mayer
    Sektion Neuroradiologie
    Zentrum für Radiologie
    Universitätsklinikum Jena
    Erlanger Allee 101
    07747 Jena

    Sekretariat:
    Tel.: 03641 – 9 324761
    E-Mail: neuroradiologie@med.uni-jena.de


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Forschungs- / Wissenstransfer
    Deutsch


     

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).