idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Thema Corona

Science Video Project
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Magazin
Teilen: 
16.04.2015 11:35

Chronische Leukämie: 180 Experten aus ganz Deutschland tagen in Weimar

Stefan Dreising Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universitätsklinikum Jena

    UKJ-Experte Prof. Hochhaus: „Zugang zu neuen Therapieansätzen ausbauen“

    Wie kann die Behandlung der chronischen myeloischen Leukämie, kurz CML, verbessert werden? Wie können sich behandelnde Mediziner besser vernetzen und damit die Patientenversorgung nach neuesten Standards deutschlandweit weiter entwickeln? Darum geht am Freitag und Samstag in Weimar: 180 Mediziner aus ganz Deutschland werden dazu im congress centrum der Weimarhalle erwartet beim Jahrestreffen der Deutschen CML-Allianz und dem CML-Studientreffen.

    „Rund 1.200 Menschen erkranken jährlich in Deutschland neu an der chronischen myeloischen Leukämie. Sie werden an rund 300 Stellen in Deutschland versorgt. Unser Ziel ist es, dass jeder Patient die beste Therapie erhält, unabhängig davon, wo er versorgt wird“, erklärt Prof. Dr. Andreas Hochhaus, Direktor der Klinik für Innere Medizin II (Hämatologie und Onkologie) am Universitätsklinikum Jena (UKJ), einer der Initiatoren der Allianz. Koordiniert wird die Deutsche CML-Allianz von einer Geschäftsstelle, die am Universitätsklinikum Jena angesiedelt ist. „Als Universitätsklinikum Jena haben wir Zugang zu neuen Studien und Therapieoptionen. Diesen Zugang wollen wir aber auch anderen Medizinern ermöglichen. Dazu dient dieses Treffen“, so der Jenaer Leukämie-Experte, der zugleich Vorsitzender der Thüringischen Krebsgesellschaft ist.

    Aktuell liegt die Anzahl der betroffenen Patienten in Deutschland zwischen 12.000 und 15.000. „Gerade durch neue Therapien konnten in den letzten Jahren enorme Fortschritte erzielt werden. Derzeit liegt die Überlebensrate bei Patienten im Zehn-Jahreszeitraum nach einer Erkrankung bei 84 Prozent. Als einziges Universitätsklinikum in Thüringen wollen wir diese Fortschritte weiter ausbauen und schnell verfügbar machen“, so Prof. Hochhaus.

    Termin:
    17. (13 bis 18 Uhr) und 18. April (8.30 bis 14 Uhr).
    Congress centrum
    Neue Weimarhalle
    Unesco-Platz 1
    99423 Weimar

    Kontakt:
    Universitätsklinikum Jena

    Klinik für Innere Medizin II / Hämatologie und internistische Onkologie
    Prof. Dr. Andreas Hochhaus
    Erlanger Allee 101
    07747 Jena

    Tel.: 03641 9-324201


    Weitere Informationen:

    http://www.uniklinikum-jena.de


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


     

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).