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06.05.2015 16:05

Bundesweit einmaliges Projekt: Ärztescout THÜRINGEN

Dr. Uta von der Gönna Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universitätsklinikum Jena

    Die Gesundheitswissenschaftlerin Christin Walther ist seit Semesterbeginn Ansprechpartner für werdende Ärzte

    Seit Beginn des Sommersemesters 2015 steht der Ärztescout THÜRINGEN am Universitätsklinikum Jena Medizinstudierenden und Ärzten in Weiterbildung als Ansprechpartner zur Verfügung. Die Gesundheitswissenschaftlerin Christin Walther gewinnt junge Ärzte für die ambulante Versorgung in Thüringen und berät sie über Weichenstellungen und Fördermöglichkeiten auf dem Weg dorthin. Das neue neignungsorientierte Medizinstudium in Jena ermöglicht es schon im klinischen Studienabschnitt, Wissen und Fähigkeiten speziell für eine spätere ambulante Tätigkeit zu erwerben. Die Partner des Projektes Ärztescout THÜRINGEN sowie die Stiftung zur Förderung ambulanter ärztlicher Versorgung in Thüringen unterstützen den Berufsnachwuchs zudem mit Stipendien bei der Famulatur (Praktikum im Studium), im ambulanten Teil des Praktischen Jahres (PJ) und während der fachärztlichen Weiterbildung. Schließlich gibt es verschiedene Fördermöglichkeiten beim Berufseinstieg in die ambulante ärztliche Versorgung.

    „Ich will den Medizinstudierenden und jungen Ärzten helfen, aus dem vielfältigen Förderangebot das jeweils passende herauszufinden“, sagt Ärztescout Christin Walther. Sie sieht sich als Scout auf der Suche nach Ärzten für die ambulante Versorgung und als Lotse im Förderangebot. Dazu verschaffte sie sich zunächst selbst einen Überblick über das Förderpaket für die ambulante Versorgung und über das neigungsortientierte Medizinstudium in Jena. Außerdem nahm sie Kontakt mit Landes- und Kommunalpolitikern auf sowie mit Ärzten, die dem Berufsnachwuchs als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Mit Beginn des Sommersemesters begann die praktische Arbeit: Der Ärztescout THÜRINGEN stellte sich in vier Einführungsveranstaltungen und auf der facebook-Seite des Uniklinikums den Jenaer Medizinstudierenden vor und führte erste Beratungsgespräche. Am 6. Mai ist Christin Walther auf der Kontaktmesse des Uniklinikums mit einem Informationsstand vertreten.

    Der Studiendekan der Medizinschen Fakultät, Prof. Dr. med. Orlando Guntinas-Lichius, sagte bei der Vorstellung des „Ärztescout THÜRINGEN“: „Wir bilden die Medizinstudierenden in Jena so praxisnah wie möglich aus. Natürlich ist es unser Anliegen, dass sie die erworbenen Fähigkeiten später in der Versorgung der Patienten einsetzen. Der Ärztescout THÜRINGEN bietet hier eine wichtige Brücke vom Studium in die Praxis an.“

    Die 1. Vorsitzende des Vorstandes der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen, Dr. med. Annette Rommel, sagte: „Angesichts der vielen Fördermöglichkeiten, die es inzwischen gibt, ist es wichtig, dass die Medizinstudierenden und Ärzte in Weiterbildung einen Ansprechpartner haben, der sie persönlich begleitet. Das leistet der Ärztescout THÜRINGEN. Das macht ihn aus unserer Sicht so wichtig bei der Gewinnung junger Ärzte für die ambulante Versorgung in Thüringen. “

    Der Ärztescout THÜRINGEN ist ein Gemeinschaftsprojekt des Universitätsklinikums Jena, der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen, der Landesärztekammer Thüringen, des Thüringer Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, der AOK PLUS, der IKK classic, des Verbandes der Ersatzkassen e.V., Landesverband Thüringen, des BKK Landesverbandes Mitte, der Knappschaft Bahn-See und der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau. Er soll junge Ärzte für die ambulante Versorgung in Thüringen gewinnen. Medizinstudierende und Ärzte in Weiterbildung können sich über Fördermöglichkeiten, Stipendien, Mentorenprogramme und Hilfen beim Berufseinstieg beraten lassen. Dieses Modell ist in der Förderung der ambulanten ärztlichen Versorgung bundesweit bisher einmalig. Das Projekt Ärztescout THÜRINGEN wird aus Mitteln des Strukturfonds nach § 105 SGB V bezahlt, das heißt zu gleichen Teilen aus freiwilligen Abgaben der ambulant tätigen Ärzte in Thüringen und Mitteln der Gesetzlichen Krankenversicherungen.

    Christin Walther kommt aus Schmölln im Landkreis Altenburger Land. Sie hat an der Westsächsischen Hochschule Zwickau ein Masterstudium im Fach Gesundheitswissenschaften absolviert. Seit 01.01.2015 ist sie als Ärztescout THÜRINGEN angestellt. Nach einer Einarbeitungsphase bei den Projektpartnern hat sie mit Beginn des Sommersemesters ihre praktische Arbeit im Studiendekanat des Uniklinikums Jena aufgenommen.

    Weitere Informationen: http://www.uniklinikum-jena.de/Ärztescout.html

    Ansprechpartner:
    Christin Walther
    Ärztescout THÜRINGEN, Studiendekanat
    Tel. 03641/ 933472
    E-Mail: christin.walther[at]med.uni-jena.de


    Bilder

    Ärztescout THÜRINGEN: Christin Walther
    Ärztescout THÜRINGEN: Christin Walther
    Foto: UKJ
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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Studierende
    Medizin
    überregional
    Kooperationen, Studium und Lehre
    Deutsch


     

    Ärztescout THÜRINGEN: Christin Walther


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