Auszeichnung auf dem Gebiet der Spektroskopie

idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo
Medienpartner:
Wissenschaftsjahr


Teilen: 
27.05.2015 08:49

Auszeichnung auf dem Gebiet der Spektroskopie

Britta Opfer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Leibniz-Institut für Photonische Technologien e. V.

    Prof. Dr. Jürgen Popp, wissenschaftlicher Direktor des Leibniz-Institutes für Photonische Technologien und Professor am Institut für Physikalische Chemie der Friedrich-Schiller-Universität Jena, erhält für seine substantiellen Beiträge auf dem Gebiet der angewandten Spektroskopie den Pittsburgh Spectroscopy Award 2016. Prof. Popp ist erst der zweite Nicht-Amerikaner der diesen angesehene Preis in seiner fast sechzigjährigen Geschichte erhält.

    Popp studierte Chemie an der Universität Erlangen und Würzburg. Seit 2002 ist er Direktor des Institutes für Physikalische Chemie der Friedrich-Schiller-Universität Jena. 2006 wurde er zusätzlich zum wissenschaftlichen Direktor des Leibniz-Institutes für Photonische Technologien benannt. Professor Popp ist Autor von mehr als 540 Publikationen, Inhaber von 12 Patenten im Bereich spektroskopische Instrumentierung und Editor-in-Chief des Journal of Biophotonics. 2012 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der Universität von Cluj-Napoca (Rumänien) verliehen und 2013 erhielt er den Robert-Kellner-Lecture Award.

    Der Pittsburgh Spectroscopy Award, welcher 1957 eingerichtet wurde, ehrt Personen, die in besonderer Weise zum Forschungsfeld Spektroskopie beigetragen haben. Hauptforschungsschwerpunkt von Prof. Popp ist die Biophotonik, d. h. die Entwicklung und Anwendung von frequenz- zeit- und ortsaufgelösten Laser-spektroskopischen Methoden für die biomedizinische Diagnostik sowie für die Umwelt- und Lebensmittelanalytik. Eckpunkte dabei sind die Entwicklung und Anwendung linearer und nicht-linearer Raman-Technologien mit Fokus auf klinischer Diagnostik. Prof. Popp und sein Forschungsteam nutzen und entwickeln Raman-Spektroskopie-Ansätze gemäß den Bedürfnissen der Pathologie, Onkologie und Infektiologie (Sepsis) – beispielsweise für die schnellere und eindeutigere Erkennung und Identifizierung von Krankheitserregern sowie deren Antibiotika-Resistenzen.

    Der Preis wird im März 2016 in Atlanta, USA auf der internationalen Messe und Konferenz Pittcon 2016 vergeben.

    Pressekontakt
    Britta Opfer
    Tel.: +49 3641/206 033
    E-Mail: britta.opfer@ipht-jena.de


    Weitere Informationen:

    http://www.ipht-jena.de/aktuelles/mehr/back/2/newsdate/2015/05/27/auszeichnung-a...


    Anhang
    attachment icon IPHT_PM_Pittcon-Award

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Chemie
    überregional
    Personalia, Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


    Prof. Dr. Jürgen Popp


    Zum Download

    x

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).

    Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Durch das Weitersurfen auf idw-online.de erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Datenschutzerklärung
    Okay