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18.06.2015 15:57

Innovation zum anfassen: Feuerverzinkte Stahl- und Verbundbrücken auf dem Innovationstag des BMWi

Dr. Gregor Nüsse Pressestelle
FOSTA - Forschungsvereinigung Stahlanwendung e. V.

    Mit einer Leistungsschau "im Grünen" präsentierten sich am 11. Juni 2015 rd. 300 Austeller unterschiedlichster Branchen auf dem 22. Innovationstag Mittelstand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Berlin.

    Die Stahlindustrie und die Verzinkungsindustrie stellten ihre innovativen Forschungsergebnisse zum Einsatz der Feuerverzinkung im Stahl- und Verbundbrückenbau mit Hilfe von Großexponaten und umfangreichem Informationsmaterial aus. Auf diesem Weg konnten den Besuchern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft die Vorzüge dieser nachhaltigen Bauweise praxisnah verdeutlicht werden.

    Matthias Machnig, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, diskutierte mit Forschern und Industrievertretern über den Einsatz von feuerverzinkten Stahl- und Verbundbrücken als Lösung der aktuellen Herausforderungen im Brückenbau. Er zeigte sich beeindruckt von den wirtschaftlichen Vorzügen dieser Bauweise.

    Es wurde deutlich, dass die verzinkte Ausführung von Brücken bereits bei den Erstkosten wirtschaftlicher als herkömmliche Beschichtungen ist. Die Lebenszykluskosten dieser Bauwerke können zusätzlich um 10% gesenkt werden sowie die externen Kosten, die z.B. durch Staus aufgrund von Wartungsarbeiten unter Betrieb der Brücke entstehen, um 20% reduziert werden können. Im Vergleich zu konventionellen Brückenbauweisen, kann durch den Einsatz der Feuerverzinkung zusätzlich eine Einsparung von 20% bei den CO2-Emissionen erreicht werden.

    Die präsentierten Forschungsvorhaben wurden über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

    Neben dem Staatssekretär informierten sich zusätzlich eine Vielzahl weiterer Mitglieder des Bundestages über die Eigenschaften von feuerverzinkten Stahl- und Verbundbrücken. Die Bauweise zeigte sich dabei als positiver Lösungsansatz für eine Vielzahl der an deutschen Bundesautobahnen, Landstraßen und kommunalen Straßen stehenden 120.000 Brückenbauwerke, von denen ein Großteil kurz- bis mittelfristig renovierungsbedürftig ist.

    Die Ausstellung wurde gemeinschaftlich durch die Forschungsvereinigung Stahlanwendung e.V. (FOSTA) und den Gemeinschaftsausschuss Verzinken e.V. (GAV) ausgerichtet.


    Weitere Informationen:

    http://www.stahl-blog.de/index.php/geschuetzt-fuer-mehrere-jahrzehnte-feuerverzi...
    http://www.feuerverzinken.com/news/


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Lehrer/Schüler, Studierende, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler, jedermann
    Bauwesen / Architektur, Umwelt / Ökologie, Verkehr / Transport, Werkstoffwissenschaften, Wirtschaft
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Wissenschaftspolitik
    Deutsch


    Ausstellungsstand des mit dem Otto-von-Guericke-Preis-2014 ausgezeichneten IGF-Forschungsprojektes „Feuerverzinken im Brückenbau“


    Zum Download

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    Staatssekretär Machnig (rechts) lässt sich die Vorteile der Bauweise von Mark Huckshold (GAV), Dr. Hans-Joachim Wieland (FOSTA) und Prof. Dieter Ungermann (TU Dortmund) erklären.


    Zum Download

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