Sechs neue Mitglieder im Senat der DFG

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01.07.2015 14:34

Sechs neue Mitglieder im Senat der DFG

Marco Finetti Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

    Mitgliederversammlung in Bochum wählt vier Wissenschaftlerinnen und zwei Wissenschaftler

    Die Mitgliederversammlung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat am Mittwoch, dem 1. Juli 2015, auf ihrer Sitzung im Rahmen der DFG-Jahresversammlung in Bochum sechs neue Mitglieder in den Senat der größten Forschungsförderorganisation und zentralen Selbstverwaltungsorganisation für die Wissenschaft in Deutschland gewählt. Der Senat ist das zentrale wissenschaftliche Gremium, in dem über alle Angelegenheiten der DFG von wesentlicher Bedeutung beraten und beschlossen wird.

    Von den sechs Senatsplätzen waren je zwei im Bereich Biologie/Medizin/Agrarwissenschaften und im Bereich Mathematik/Naturwissenschaften sowie je einer im Bereich Geistes- und Sozialwissenschaften und im Bereich Ingenieurwissenschaften zu besetzen.

    Vier der neuen Senatsmitglieder sind Wissenschaftlerinnen. Damit gehören dem 39-köpfigen Senat nunmehr 15 Wissenschaftlerinnen an.

    Folgende sechs Mitglieder wurden für zunächst eine erste Amtsperiode in den Senat der DFG gewählt: Professor Dr. Julia Fischer (Platz Zoologie), Universität Göttingen; Professor Dr. Chris-Carolin Schön (Platz Agrarwissenschaften), TU München; Professor Dr. Peter Grathwohl (Platz Geowissenschaften), Universität Tübingen; Professor Dr. Antje Boetius (Platz Atmosphären-/Meeresforschung), Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie Bremen; Professor Dr. Cordula Artelt (Platz Erziehungswissenschaft/Bildungsforschung), Universität Bamberg; Professor Dr. Jürgen Fleischer (Platz Produktionswissenschaften), Karlsruher Institut für Techologie (KIT).

    Vier Mitglieder des Senats wurden für eine zweite Amtsperiode wiedergewählt: Professor Dr. Joanna Pfaff-Czarnecka (Platz Außereuropäische Kulturen), Universität Bielefeld; Professor Dr. Frauke Melchior (Platz Entwicklungs- und Zellbiologie), Universität Heidelberg; Professor Dr. Ekkehard Neuhaus (Platz Pflanzenwissenschaften), TU Kaiserslautern; Professor Dr. Georg Peters (Platz Konservative Medizin), Universität Münster.

    Die Amtszeiten der neu- und wiedergewählten Senatsmitglieder dauern künftig vier statt wie bisher drei Jahre, wie dies in der im vergangenen Jahr novellierten Satzung der DFG für alle Gremienmitglieder nunmehr einheitlich festgelegt ist.

    Nach zwei Amtsperioden sind turnusmäßig aus dem DFG-Senat ausgeschieden: Professor Dr. Detlev Leutner (Platz Erziehungswissenschaft/Bildungsforschung), Universität Duisburg-Essen; Professor Dr. Jürgen Heinze (Platz Zoologie), Universität Regensburg; Professor Dr. Ingrid Kögl-Knabner (Platz Agrarwissenschaften), TU München; Professor Dr. Antje Schwalb (Platz Geowissenschaften), TU Braunschweig; Professor Dr. Clemens Simmer (Platz Atmosphären-/Meeresforschung), Universität Bonn.

    Der Senat berät und beschließt im Rahmen der von der Mitgliederversammlung beschlossenen Grundsätze über alle Angelegenheiten der DFG von wesentlicher Bedeutung, soweit sie nicht dem Hauptausschuss vorbehalten sind. Er ist damit zuständig für alle wesentlichen Entscheidungen in der Forschungsförderung im Vorfeld der konkreten Förderentscheidung sowie für alle wesentlichen Entscheidungen zur Gestaltung des Begutachtungs-, Bewertungs- und Entscheidungsverfahrens. Der Senat beschließt, welche Fachkollegien zu bilden sind und wie sie sich gliedern.

    Insgesamt gehören dem Senat 39 Mitglieder an. Von ihnen werden 36 von der Mitgliederversammlung gewählt und sind zugleich auch die wissenschaftlichen Mitglieder des Hauptausschusses. Darüber hinaus gehören die Präsidenten der Hochschulrektorenkonferenz, der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften und der Max-Planck-Gesellschaft dem Senat kraft Amtes an. Die Präsidenten der Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren und der Fraunhofer-Gesellschaft sowie der Vorsitzende des Wissenschaftsrates sind ständige Gäste des Senats.

    Weiterführende Informationen

    Medienkontakt:
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der DFG, Tel. +49 228 885-2243, presse@dfg.de

    Eine Liste der Mitglieder des Senats sowie weitere Informationen sind abrufbar unter:
    www.dfg.de/gremien/senat


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    fachunabhängig
    überregional
    Organisatorisches, Wissenschaftspolitik
    Deutsch


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