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15.07.2015 10:11

Absolvent der HfTL erhält IfKom Preis

Torsten Büttner Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsche Telekom Hochschule für Telekommunikation Leipzig (HfTL), University of Applied Sciences

    Martin Stoffers, Absolvent der Hochschule für Telekommunikation Leipzig (HfTL) erhielt in diesem Jahr den IfKom-Preis für seine hervorragende Bachelorarbeit auf dem Gebiet der asynchronen Nachrichtenübertragung in komplexen IT-Systemen.
    In seiner Bachelorarbeit mit dem Titel „Vergleich von Lastverteilungsmechanismen unter Einsatz der Messaging-Protokolle ZeroMQ und AMQP" hat Martin Stoffers das Verhalten unterschiedlicher Systeme untersucht. Mithilfe der gewonnenen Ergebnisse kann für künftige Anwendungssysteme die optimale Messaging Variante ausgewählt werden.

    In seiner Bachelorarbeit untersuchte Martin Stoffers das Verhalten von komplexen Anwendungssystemen mit einer hohen Auftragslast und möglicherweise sehr vielen Clients. Hier spielt insbesondere der Aspekt der Skalierbarkeit eine wesentliche Rolle. Die Skalierbarkeit beschreibt das Verhalten des Systems unter zunehmender Last sowie die Möglichkeiten der Erweiterung der Systems um zusätzliche Verarbeitungskomponenten.

    Während seiner praktischen Lasttests nutzte Herr Stoffers ein Testsystem zur Leistungsmessung mehrerer Hundert Webclients und entsprechend vieler Serverinstanzen in den PC-Pools der HfTL. So konnte er fundierte und strukturierte Aussagen über die Eignung der zu untersuchenden Messaging-Systeme treffen.
    Im Ergebnis seiner Arbeit haben sich eine Reihe wertvoller Fragen und Ergebnisse ergeben. In zukünftigen Abschlussarbeiten können diese Forschungsthemen weiter thematisiert werden.
    Besonders hervorzuheben ist die Komplexität der zu betrachtenden Technologien sowie der Umfang der während seiner Arbeit entstandenen Systeme, um letztendlich eine vergleichende Bewertung des Lastverteilungsverhaltens zu ermöglichen.

    „Herr Stoffers hat in seiner Bachelorarbeit eine äußerst komplexe Themenstellung bearbeitet und durch seine kreative Herangehensweise eine herausragende Lösung gefunden“ beschreibt Prof. Dr. Matthias Krause als betreuender Hochschullehrer die prämierte Arbeit.

    Martin Stoffers absolvierte von 2011 – 2014 ein Studium im Präsenzstudiengang Telekommunikationsinformatik an der HfTL und beendete dieses mit einem sehr guten Ergebnis als Bachelor of Engineering.
    Der Preis wurde im feierlichen Rahmen am 14. Juli in der HfTL durch Andreas Hofert, Bundesschatzmeister der IfKom an den Preisträger überreicht.
    In ihren Grußworten würdigten die Vertreter der IfKom und der HfTL die herausragenden Studienleistungen und die Qualität von Martin Stoffers bei der Erstellung seiner Bachelorarbeit.

    Über die IfKom

    Die Ingenieure für Kommunikation e. V. (IfKom) sind der Berufsverband von technischen Fach- und Führungskräften in der Kommunikationswirtschaft. Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder – Ingenieure und Ingenieurstudenten sowie fördernde Mitglieder – gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Der Verband ist offen für Studenten und Absolventen von Studiengängen an Universitäten und Hochschulen aus den Bereichen Telekommunikation und Informationstechnik sowie fördernde Mitglieder. Der Netzwerkgedanke ist ein tragendes Element der Verbandsarbeit. Gerade Kommunikationsingenieure tragen eine hohe Verantwortung für die Gesellschaft, denn sie bestimmen die Branche, die die größten Veränderungsprozesse nach sich zieht. Die IfKom sind Mitglied im Dachverband ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine e. V. Mit über 50.000 Mitgliedern zählt der ZBI zu den größten Ingenieurverbänden in Deutschland.

    Über die HfTL

    Die HfTL ist eine durch das sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) anerkannte private Hochschule in Trägerschaft der HfTL-Trägergesellschaft mbH, einer hundertprozentigen Beteiligung der Deutschen Telekom AG.
    Die HfTL steht für Lehre und Forschung im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien und ist die einzige deutsche Hochschule mit diesem Spezialprofil. Aktuell sind rund 1.100 Studierende in den direkten, dualen und berufsbegleitenden Bachelorstudiengängen Informations- und Kommunikationstechnik, Wirtschaftsinformatik, Kommunikations- und Medieninformatik, Angewandte Informatik, sowie in den Masterstudiengängen Wirtschaftsinformatik und Informations- und Kommunikationstechnik immatrikuliert.


    Weitere Informationen:

    http://www.hft-leipzig.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Studierende, Wissenschaftler
    Elektrotechnik, Informationstechnik, Wirtschaft
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Personalia
    Deutsch


    Preisübergabe an Martin Stoffers


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