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08.09.2015 15:10

Sechste Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“ bricht alle Rekorde

Dr. Friederike Fellenberg Unternehmenskommunikation
Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg

    Mit über 100 Booten stellt die sechste Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“ in Heidelberg am Sonntag, den 13. September, einen neuen Teilnehmerrekord auf. 500 Teilnehmer werden sich auf der 300 m langen Strecke messen und die Veranstalter – die Stiftung Leben mit Krebs, die Rudergesellschaft Heidelberg 1898 e.V. (RGH) und das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) – in ihrem Kampf gegen Krebs unterstützen. Rekordverdächtig auch das Engagement der Stiftung Leben mit Krebs, die seit 10 Jahren mit ihren Aktionen und Programmen hilft, die Lebensqualität und die Krankheitsprognose von Krebspatienten entscheidend zu verbessern.

    Wie etabliert „Rudern gegen Krebs“ mittlerweile in Heidelberg ist, hat der Ansturm nach Öffnung des Anmeldeportals im Juni gezeigt. Noch nie waren die Boote so schnell vergeben. Mit 113 Booten bricht die diesjährige Ruderregatta alle Rekorde. 500 Ruderer werden in rund 60 Rennen auf dem Neckar Wellen schlagen. Ab 9:00 Uhr messen sich die Teilnehmer in Patienten-, Laien- und Profiteams miteinander. Mit Spannung kann das Prominentenrennen gegen 16:20 Uhr erwartet werden, bei dem sich der SV Sandhausen, MLP Academics, RGH Rugby und das Team Rio für die gute Sache in die Riemen legen. Im Boot Team Rio sitzen Weltklasse-Athleten der Metropolregion Rhein-Neckar, die derzeit für Olympia 2016 in Brasilien trainieren. Ebenfalls mit dabei sind vier Ruderer, die im Juli diesen Jahres 1000 Kilometer in 20 Tagen vom Bodensee bis Rotterdam für krebskranke Kinder gerudert sind. Sportliche Höchstleistung wird auch Marcel Hacker von der Deutschen Rudernationalmannschaft zeigen, wenn er um 17:00 Uhr im Superfinale antritt.

    Die sechste Benefizregatta bietet zu Wasser und zu Land ein vielseitiges Unterhaltungsprogramm für die ganze Familie, bei dem die Besucher mitmachen können und bestens versorgt werden. Auf der zentralen Bühne garantieren die Moderatoren Wolfgang Grünwald vom Rhein Neckar Fernsehen und Arno Boes für spannende Unterhaltung und begleiten die Zuschauer durch alle Rennen. Über den ganzen Tag verteilt, werden sich prominente Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Sport zu Wort melden und über ihren Einsatz im Kampf gegen Krebs sprechen. Hervorzuheben ist auch die Akrobatik- und Artistik-Show der Kunstturngemeinschaft Heidelberg. Für Partystimmung und gute Laune sorgt die Band „Robert & Friends“, die Songs quer durch alle Musikgenres auf Lager hat. In diesem Jahr organisiert der Rotary Club zum zweiten Mal einen Luftballonwettbewerb: 2.000 bunte Ballons steigen um 15:45 Uhr gleichzeitig in den Himmel auf. Auf die Teilnehmer, deren Ballons am weitesten fliegen, warten attraktive Preise. Auch an Land können die Besucher für die gute Sache Sport treiben: die Heidelberger Volksbank eG spendet einen Euro für hundert geruderte Meter auf dem Ergometer; die Volksbank Kurpfalz sammelt einen Euro pro hundert Kilogramm in einem Krafttest. Kinder und Jugendliche dürfen ihre Energie und Beweglichkeit an der Kletterwand der Techniker Krankenkasse unter Beweis stellen. Der dm-Fototruck, lädt die Besucher und Teilnehmer ein, den Tag als Erinnerungsfoto festzuhalten.

    Der Erlös der Heidelberger Veranstaltung kommt dem NCT-Programm „Bewegung und Krebs“ zugute. Die Stiftung Leben mit Krebs, die Initiatorin der Regattareihe, verbindet mit „Rudern gegen Krebs“ ihr Ziel, ähnliche Sportprogramme als festen Bestandteil einer onkologischen Therapie bundesweit zu etablieren.
    Schirmherren der Veranstaltung sind Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner, MLP-Gründer Dr. h.c. Manfred Lautenschläger und dm-Gründer Prof. Götz W. Werner.

    Programm
    09:00 Uhr: Beginn der Regatta
    12:45 Uhr: Stiftungs-Cup Achterrennen
    14:15 Uhr: Halbfinale
    16:10 Uhr: Finalläufe
    16:20 Uhr: Prominentenrennen
    17:00 Uhr: Superfinale
    17:30 Uhr: Siegerehrung

    Stiftung Leben mit Krebs:
    Die Stiftung Leben mit Krebs fördert bundesweit zahlreiche Projekte, die es an Krebs erkrankten Menschen ermöglichen, während und nach ihren Therapien an speziellen Sportprogrammen teilzunehmen. Dadurch soll die medizinische Behandlung der Patienten ergänzt und ihre Lebensqualität gesteigert werden.
    Deutschlandweit hat die Stiftung Leben mit Krebs in den vergangenen zehn Jahren rund 5 Mio. Euro an Spenden und Sponsorengeldern aus Benefizregatten an Sportprogramme für Tumorpatienten weiterleiten können. Was 2005 in Mainz als Idee geboren wurde, hat sich seitdem sehr erfolgreich zur bundesweit größten Breitensportveranstaltung dieser Art entwickelt. Über 15.000 Teilnehmer an 19 Standorten sind dafür sichtbarer Beweis.

    Rudergesellschaft Heidelberg 1898 e.V. (RGH):
    Die Rudergesellschaft Heidelberg 1898 e. V. (RGH) kooperiert seit 2009 mit dem NCT im Rahmen des Therapieprogramms „Bewegung und Krebs“ und ergänzt mit diesem Rehabilitationsprogramm ihr vielfältiges sportliches Angebot.
    Das Angebotsspektrum der RGH umfasst das Schulrudern sowie den Jugend- und Erwachsenen-Breitensport ebenso wie den Leistungssport. Derart breit aufgestellt deckt die RGH jedes Leistungsniveau ab und kann jährlich über 600 Mitgliedern und Gästen aller Altersklassen die Freude am Rudersport ermöglichen.
    Neben dem Rudersport wird in der RGH auch erfolgreicher Rugbysport ausgeübt. Die Bilanz von 22 Meisterschaftstiteln, Cup- und Pokalsiegen sowie 13 Vizemeisterschaften spricht für sich. Auch die RGH-Rugbyabteilung unterstützt „Rudern gegen Krebs“ in Heidelberg mit tatkräftigem Einsatz.

    Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg:
    Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums, des Universitätsklinikums Heidelberg, der Thoraxklinik Heidelberg und der Deutschen Krebshilfe. Ziel des NCT ist die Verknüpfung von vielversprechenden Ansätzen aus der Krebsforschung mit der Versorgung der Patienten von der Diagnose über die Behandlung, die Nachsorge sowie der Prävention. Die interdisziplinäre Tumorambulanz ist das Herzstück des NCT. Hier profitieren die Patienten von einem individuellen Therapieplan, den fachübergreifende Expertenrunden, die sogenannten Tumorboards, zeitnah erstellen. Die Teilnahme an klinischen Studien eröffnet den Zugang zu innovativen Therapien. Das NCT ist somit eine richtungsweisende Plattform zur Übertragung neuer Forschungsergebnisse aus dem Labor in die Klinik.

    Ansprechpartner für Rückfragen:

    Stiftung Leben mit Krebs
    Dr. Klaus Möller, Mitglied des Vorstands
    E-Mail: k.moeller@gesellschaft-finanznorm.de
    Tel.: 0172-6212038

    Susanne von Schellenberg, Projektleiterin
    E-Mail: susanne.von.schellenberg@value-events.eu
    Tel.: 0172-7357435

    RGH
    Annette Kerstein, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit Abteilung Rudern
    E-Mail: a.kerstein@rgh-heidelberg.de
    Tel.: 0151-19474493

    NCT
    Dr. Joachim Wiskemann
    AG Bewegung und Krebs
    E-Mail: joachim.wiskemann@nct-heidelberg.de
    Tel.: 06221 56-5904

    Ansprechpartner für die Presse:

    Dr. Friederike Fellenberg
    Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Im Neuenheimer Feld 460
    69120 Heidelberg
    Tel.: +49 6221 56-5930
    Fax: +49 6221 56-5350
    E-Mail: friederike.fellenberg@nct-heidelberg.de
    http://www.nct-heidelberg.de

    Dr. Stefanie Seltmann
    Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
    Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Deutsches Krebsforschungszentrum
    Im Neuenheimer Feld 280
    69120 Heidelberg
    Tel.: +49 6221 42-2854
    Fax: +49 6221 42-2968
    E-Mail: S.Seltmann@dkfz.de
    http://www.dkfz.de

    Doris Rübsam-Brodkorb
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Universitätsklinikum Heidelberg und Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg
    Im Neuenheimer Feld 672
    69120 Heidelberg
    Tel.: +49 6221 56-5052
    Fax: +49 6221 56-4544
    E-Mail: doris.ruebsam-brodkorb@med.uni-heidelberg.de
    http://www.klinikum.uni-heidelberg.de

    Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
    Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes (KID) klären Betroffene, Angehörige und interessierte Bürger über die Volkskrankheit Krebs auf. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Heidelberg hat das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eingerichtet, in dem vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik übertragen werden. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums ist ein wichtiger Beitrag, um die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren.

    Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg
    Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang
    Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der bedeutendsten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international renommierten biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung innovativer Diagnostik und Therapien sowie ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 12.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und engagieren sich in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 klinischen Fachabteilungen mit ca. 1.900 Betten werden jährlich rund 66.000 Patienten voll- bzw. teilstationär und mehr als 1.000.000 mal Patienten ambulant behandelt. Das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland. Derzeit studieren ca. 3.500 angehende Ärztinnen und Ärzte in Heidelberg.
    http://www.klinikum.uni-heidelberg.de


    Weitere Informationen:

    http://www.rudern-gegen-krebs.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Medizin, Sportwissenschaft
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


    113 Boote treten am 13.September bei Rudern gegen Krebs auf dem Neckar gegeneinander an.


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    2.000 bunte Ballons bringen beim Luftballonwettbewerb des Rotary Clubs den Himmel zum Leuchten.


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