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20.05.2003 10:55

Vorträge: Journalismus in der Einwanderungsgesellschaft

Ole Lünnemann Referat Hochschulkommunikation
Universität Dortmund

    "Filme über Migrantinnen und Migranten werden zu 99 Prozent von 'besserwissenden' deutschen Kollegen und Kolleginnen gemacht", kritisiert die aus Indien stammende NDR-Redakteurin Navina Sundaram. Sie ist eine der ReferentInnen, die im Rahmen einer öffentlichen Vortragsreihe am Dortmunder Institut für Journalistik über "Journalismus in der Einwanderungsgesellschaft" aus der Berufspraxis und medienwissenschaftlichen Ausbildung berichten.

    Vom 26. Mai bis zum 7. Juli gibt es sechs Vorträge, die Möglichkeiten behandeln, mit denen Journalisten differenzierter über ethnische Minderheiten in Stadt und Land berichten können. Sie beziehen sich dabei sowohl auf die Themenfindung als auch auf die Recherche und die Gestaltung der Beiträge.

    Beispiele für die Einbeziehung dieser interkulturellen Perspektive in das Journalistikstudium stellen drei WissenschaftlerInnen vor: der Dortmunder Journalistikprofessor Claus Eurich, Petra Werner von der Fachhochschule Hannover und die Journalistin Bärbel Röben, die als Lehrbeauftragte die Veranstaltungsreihe organisiert hat.

    Im Mittelpunkt der Vortragsreihe stehen jedoch Erfahrungen aus der Berufspraxis in den verschiedenen Medien: Vom Hessischen Rundfunk kommen Petra Diebold und Metin Fakioglu, die gemeinsam das Ausländerprogramm im Hörfunk leiten. Das Fernsehen repräsentieren NDR-Redakteurin Navina Sundaram und Giti-Hatef, die beim WDR arbeitet. Die Lokalredakteurin Canan Topcu, einzige Migrantin im Redaktionsteam der Frankfurter Rundschau, berichtet über ihre Erfahrungen, und André Maßmann von der NRZ Duisburg referiert zusammen mit Sabine Roschke von der Journalistenschule Ruhr über ein Sensibilisierungstraining für LokaljournalistInnen.

    Die Vorträge finden ab dem 26. Mai jeweils montags von 14.45 -15.45 Uhr im Institut für Journalistik, Emil-Figge-Str. 50, Raum 1.512 statt. Interessierte Gäste sind herzlich willkommen.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Geschichte / Archäologie, Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik, Recht
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Studium und Lehre
    Deutsch


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