Péter Horváth hat den Green Controlling Preis 2015 an Telekom, VAUDE und Voith verliehen

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24.09.2015 15:41

Péter Horváth hat den Green Controlling Preis 2015 an Telekom, VAUDE und Voith verliehen

Prof. Dr. Mischa Seiter Pressestelle
IPRI - International Performance Research Institute gGmbH

    IPRI-Aufsichtsrat Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Péter Horváth verlieh den Green-Controlling-Preis 2015 erstmals an drei Unternehmen: die Deutsche Telekom AG, VAUDE Sport GmbH & Co. KG sowie an die Voith GmbH. Der alljährlich von der Péter Horváth-Stiftung gestiftete und mit 15.000 EUR dotierte Preis wurde von Péter Horváth, Jury-Vorsitzender, und Siegfried Gänßlen, Vorsitzender des Internationalen Controller Vereins (ICV) am 23. September auf dem Controlling-Forum Stuttgart überreicht.

    Unter dem Motto „Mit grünen Themen zu schwarzen Zahlen!“ lobt die Péter-Horváth-Stiftung alljährlich in Kooperation mit dem Internationalen Controller Verein (ICV) den Green-Controlling-Preis aus. Zur Förderung der Auseinandersetzung des Controllings mit der „grünen Herausforderung“ werden Controller bzw. Controllerteams für die innovativste und effektivste „grüne“ Controlling-Lösung zur Gestaltung und Steuerung von ökologischen Strategien, Programmen, Projekten und Maßnahmen in Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen ausgezeichnet.

    <Deutsche Telekom AG: Green-Controlling für konzernweite Transparenz>
    Die Deutsche Telekom AG hat das konzernweite Klimaschutz-Ziel, CO2-Emissionen bis 2020 gegenüber 2008 um 20% zu reduzieren (Konzern Deutsche Telekom ohne T-Mobile US). Sogenannte „Energiecluster“ beschreiben die Haupttreiber: Effizienzsteigerung bei Netzinfrastruktur und Rechenzentren; Energiemanagement der Gebäude und IT; klimaschonende Ausrichtung der Fahrzeugflotte und Reisetätigkeiten.
    Das „grüne Controlling“ ist in einem Management-Regelkreis aufgebaut, in dem Maßnahmen geschärft und neu priorisiert bzw. neu definiert werden. Das SAP-System wurde bereits 2011 zur Erfassung von ESG-Daten („Environment, Social, Governance“) erweitert. Der ESG-Datenprozess wurde prozessual an den Finanzdatenprozess angedockt. Damit wurde – über das Monitoring des Klimaschutz-Ziels hinaus – die Voraussetzung zur Integration von ESG-KPIs (Key Performance Indikator – Leistungskennzahl) im Geschäftsbericht geschaffen. Das SAP-System bietet zudem eine Abweichungsanalyse gegenüber den jährlichen Zielwerten.
    Die Green-Controlling-Lösung ermöglicht die transparente und zeitnahe Information von Vorstand und Top-Management über die Entwicklung und auch über etwaige Handlungsbedarfe bezüglich Klimaschutz-Zielen. Durch das Klimaschutz-Monitoring lässt sich bei Bedarf die Notwendigkeit für kompensierende Maßnahmen zur Erreichung des Klimaschutz-Ziels verdeutlichen. Insgesamt leistet die Green-Controlling-Lösung dadurch einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Senkung der Energiekosten im Konzern und zur Senkung der CO2-Emissionen.

    <VAUDE: Green-Controlling im Unternehmenssteuerungsprozess integriert>
    Die VAUDE Sport GmbH & Co. KG will als „nachhaltigster Outdoor-Ausrüster Europas“ einen Beitrag zu einer lebenswerten Welt leisten. „VAUDE Ecosystem“ steht für eine integrierte Nachhaltigkeitsstrategie im gesamten Produktlebenszyklus.
    Bei VAUDE ist Green-Controlling komplett im Unternehmenssteuerungsprozess integriert: auf allen Ebenen und nicht als separates System. Betrieben von einem interdisziplinären CSR-Team und Fachbereichs-Controllern unterstützt es den Dreiklang von Ökonomie, Ökologie und Sozialem. Das Green-Controlling wird als KVP – kontinuierlicher Verbesserungsprozess – und als Innovationstreiber genutzt.
    Bei Konzeption, Implementierung und Anwendung spielt das klassische Controlling eine Schlüsselrolle. So hat die Stabsstelle Controlling das Ziele-System zusammen mit der Stabsstelle Unternehmensentwicklung und der Geschäftsleitung konzipiert und umgesetzt. In enger Zusammenarbeit von Controlling, Unternehmensentwicklung, Umweltbeauftragten und CSR-Verantwortlichen wurden auch die Kennzahlen für die „grünen Ziele“ entwickelt. Messung, Nachverfolgung, Analyse grüner KPIs koordinieren die Stabsstellen Controlling und Unternehmensentwicklung. Diese sind auch in die Entwicklung von Investitionsanträgen involviert.

    <Voith GmbH: Transparenz sorgt für „Competitive Spirit“>
    Das etablierte Green-Controlling im Voith-Konzern konnte nicht nur ökonomischen und ökologischen Nutzen generieren, sondern stärkte auch die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. Maßnahmen zur Energie-, Wasser- und Materialeffizienz haben jährliche Einsparungen von 6,5 Mio. EUR generiert.
    Die Green-Controlling-Lösung bei Voith zeichnet eine durchgängige Verbindung eines Top-down- mit einem Bottom-up-Ansatz aus: Im Top-down werden durch standortübergreifende Analysen, Vergleiche mit anderen Unternehmen und Best Practices Konzernziele definiert. Der Bottom-up-Ansatz greift durch standortindividuelle Analysen potenzialgerechte Maßnahmen zur Erreichung der grünen Konzernziele auf.
    Der etablierte Controlling-Zyklus wurde aus dem klassischen Finanz-Controlling auf das Green-Controlling übertragen. Erfolgsgrundlage ist die konzernweit einheitliche IT-seitige Umsetzung des Green-Controlling-Prozesses. Hochgradige Transparenz gibt Hinweise auf Best Practices und schafft einen „Competitive Spirit“ zwischen den Standorten.
    Der Green-Controlling-Preis wird seit 2011 verliehen. Die Jury leitet Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Péter Horváth (Horváth AG, IPRI gGmbH), Leiter der ICV-Ideenwerkstatt. Die Preisträger sind: Deutsche Post DHL (2011), Hansgrohe SE (2012), Volkswagen AG (2013), Flughafen Stuttgart GmbH (2013), Takata AG (2014), STABILO International GmbH (2014), Deutsche Telekom AG, VAUDE Sport GmbH & Co. KG sowie Voith GmbH (alle 2015).


    Ansprechpartner:
    International Performance Research Institute gGmbH
    Dr. Sebastian Berlin
    Königstraße 5
    D-70173 Stuttgart
    Telefon: 0711-6203268-8001
    Telefax: 0711-6203268-1045
    E-Mail: sberlin@ipri-institute.com

    Über IPRI:
    Das International Performance Research Institute (IPRI) ist ein gemeinnütziges Forschungsinstitut auf dem Gebiet der Betriebswirtschaftslehre. Unter der Leitung von Prof. Dr. Mischa Seiter betreibt das Institut international angelegte Forschung mit dem Schwerpunkt auf Controlling sowie Performance Measurement und Management von Unternehmen und Unternehmensnetzwerken sowie öffentlichen Organisationen. Im Mittelpunkt steht die Durchführung von nationalen und internationalen Forschungsprojekten und Studien.


    Weitere Informationen:

    http://www.ipri-institute.com
    http://www.icv-controlling.com


    Anhang
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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Umwelt / Ökologie, Wirtschaft
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


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