Von Sensoren, Materialien, Armut und Hirnzellen

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14.10.2015 10:52

Von Sensoren, Materialien, Armut und Hirnzellen

Rudolf-Werner Dreier Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau

    Die neue Ausgabe des Freiburger Forschungsmagazins uni’wissen ist erschienen

    Sensoren für die Psychologie
    Der Informatiker Prof. Dr. Kristof Van Laerhoven baut mit seinem Team kleine Sensoren, die wie Armbanduhren getragen werden und alle Arm- und Handbewegungen aufzeichnen. Eine entsprechend programmierte Software erkennt dann, welche Bewegungsmuster für welche Aktivitäten stehen, und erstellt eine Wochenübersicht. Damit liefert Van Laerhoven ein wertvolles Diagnoseinstrument, das in der Therapie von Patientinnen und Patienten mit bipolaren Störungen zum Einsatz kommen kann.

    Leicht, sicher, nachhaltig
    Der Luft- und Raumfahrttechniker Prof. Dr. Stefan Hiermaier entwickelt und testet neue Werkstoffe für Autos und Flugzeuge. Sein Ziel ist, die gesamten Verarbeitungsprozesse vom Ausgangsmaterial bis zum Produkt effizient und nachhaltig zu gestalten. Das bedeutet auch: Die Werkstoffe und Bauteile müssen widerstandsfähig sein. Diesen Aspekt nimmt die so genannte Resilienzforschung, die Hiermaier am neuen Institut für Nachhaltige Technische Systeme (INATECH) aufbauen will, in den Blick.

    Prekärer Blick
    Die Anglistin Prof. Dr. Sieglinde Lemke untersucht, wie Medien, Kunst, Literatur und Politik in den USA der Gegenwart Armut und soziale Ungleichheit verhandeln. Sie analysiert Bilder und Texte, die Spannung auslösen, indem sie eine doppelte Botschaft vermitteln – etwa ein Porträtfoto, bei dem nicht klar ist, ob es einen resignierten Obdachlosen oder einen blasierten Hipster zeigt. Ihre Ergebnisse verdeutlichen, dass Ungleichheit in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist.

    Gärtner für Nervenzellen
    Der Mediziner Prof. Dr. Marco Prinz erforscht Mikrogliazellen, die als Teil des Immunsystems im menschlichen Gehirn die Funktion eines Gärtners übernehmen: Sie schneiden wuchernde Äste der Nervenzellbäume ab, entsorgen tote Bäume und bringen Schäden rasch in Ordnung. Die Hinweise mehren sich jedoch, dass nicht funktionierende Mikrogliazellen Hirn- und Hirnhautentzündungen verursachen und bei Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson oder Multipler Sklerose eine wichtige Rolle spielen könnten.

    Lesen Sie die aktuelle Ausgabe:
    http://www.wissen.uni-freiburg.de

    Kontakt:
    Nicolas Scherger
    Redaktion uni’wissen
    Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
    Tel.: 0761/203-4301
    E-Mail: nicolas.scherger@pr.uni-freiburg.de


    Weitere Informationen:

    http://www.pr.uni-freiburg.de/pm/2015/pm.2015-10-14.146/


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Studierende, Wissenschaftler
    fachunabhängig
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Wissenschaftliche Publikationen
    Deutsch


    Die neue Ausgabe des Freiburger Forschungsmagazins uni’wissen.


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