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27.11.2015 11:54

Leibniz-Wettbewerb: Grünes Licht für 26 innovative Projekte

Christoph Herbort-von Loeper M.A. Pressestelle Berlin
Leibniz-Gemeinschaft

    Beim „Leibniz-Wettbewerb“ haben 26 neue Forschungsvorhaben den Zuschlag erhalten. Der Senat der Leibniz-Gemeinschaft bewilligte auf seiner Herbstsitzung Projekte in Höhe von 23,2 Millionen Euro.

    Die Themen der erfolgreichen Projekte reichen von der „Abiturprüfungspraxis 1882 bis 1972“, dem digitalen Wörterbuch „Lexik des gesprochenen Deutsch“ über den Einfluss des Klimawandels auf das ökonomische Wachstum bis zu neuen Verfahren zur Gewinnung von Silizium und decken damit die disziplinäre Vielfalt der Leibniz-Gemeinschaft ab. Ebenso werden Antworten auf strukturelle Herausforderungen des Wissenschaftssystems gegeben, etwa mit der Etablierung eines neuen Tenure Track-Verfahrens: „Berlin Economics Research Associates“. Die Vorhaben haben in der Regel eine Laufzeit von drei Jahren und finden häufig unter Beteiligung in- wie ausländischer Partnereinrichtungen statt.

    Beim diesjährigen Wettbewerbsverfahren hatten sich 82 von insgesamt 89 Leibniz-Einrichtungen mit einem Gesamtantragsvolumen von 84 Millionen Euro beworben. Dies ist die bisher höchste Antragssumme. Für das Wettbewerbsverfahren konnten Anträge in fünf Förderlinien gestellt werden: „Innovative Vorhaben“, „Nationale und internationale Vernetzung“, „Nachwuchsförderung“, „Frauen für wissenschaftliche Leitungspositionen“ und „Wissensvermittlung und Förderung von Ausgründungen“. Diese spiegeln die Ziele des Paktes für Forschung und Innovation von Bund und Ländern wider. Mit der Förderung von 29 neuen Vorhaben folgte der Senat der Leibniz-Gemeinschaft auf seiner Sitzung am 26. November 2015 den Vorschlägen des Senatsausschusses Wettbewerb (SAW). Diesem gehören mehrheitlich externe Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an, deren Arbeit wiederum durch ebenfalls externe Gutachten unterstützt wird. Dies sichert die Unabhängigkeit des Verfahrens und dessen hohen Standard. Die erfolgreichen Projekte starten im Zeitraum Januar und Juli 2016.

    Einzelheiten zu den Vorhaben stehen in Kürze auf der Internetseite des Leibniz-Wettbewerbs:
    http://www.leibniz-gemeinschaft.de/ueber-uns/leibniz-wettbewerb/gefoerderte-vorhaben/

    Die neue Antragsrunde für den „Leibniz-Wettbewerb 2017“ läuft demnächst an: Der Einreichungszeitraum beginnt am 1. Februar und endet am 26. Februar 2016 um 12:00 Uhr. Antragsberechtigt sind ausschließlich die 89 Institute der Leibniz-Gemeinschaft.

    Hintergrundinformationen zum Leibniz-Wettbewerb:
    http://www.leibniz-gemeinschaft.de/ueber-uns/leibniz-wettbewerb/

    Pressekontakt für die Leibniz-Gemeinschaft:
    Dr. Christine Burtscheidt
    Tel.: 030 / 20 60 49 – 42
    Mobil: 0160 / 800 99 46
    burtscheidt@leibniz-gemeinschaft.de

    Christoph Herbort-von Loeper M.A.
    Tel.: 030 / 20 60 49 – 48
    Mobil: 0174 / 310 81 74
    herbort@leibniz-gemeinschaft.de

    Die Leibniz-Gemeinschaft
    Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 89 selbständige Forschungseinrichtungen. Ihre Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute widmen sich gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevanten Fragen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Grundlagenforschung, unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer. Sie berät und informiert Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Leibniz-Institute pflegen enge Kooperationen mit den Hochschulen u.a. in Form der Leibniz-WissenschaftsCampi, mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Sie unterliegen einem transparenten und unabhängigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die 89 Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 18.100 Personen, darunter 9.200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei 1,64 Milliarden Euro.
    http://www.leibniz-gemeinschaft.de


    Weitere Informationen:

    http://www.leibniz-gemeinschaft.de/ueber-uns/leibniz-wettbewerb/


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    fachunabhängig
    überregional
    Organisatorisches, Wissenschaftspolitik
    Deutsch


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