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07.12.2015 13:04

Ministerin Schulze und Minister Walter-Borjans stellen gemeinsam mit BLB Hochschulbau-Programm vor

Hermann Lamberty Pressereferat
Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW

    Drei Milliarden Euro für Hochschulbau: Spitzenposition für NRW

    Insgesamt drei Milliarden Euro investiert das Land bis 2020 in den Hochschulbau. Dies umfasst Projekte der Miet- und Planungsliste, die Verstetigung der vorgesehenen Mittel für die Universitätskliniken sowie das neue Hochschulbau-Konsolidierungsprogramm (HKoP). Dieses Sonderprogramm haben Wissenschaftsministerin Svenja Schulze und Finanzminister Dr. Norbert Walter-Borjans gemeinsam mit Dr. Martin Chaumet, Geschäftsführer des Bau- und Liegenschaftsbetriebes NRW (BLB NRW), vorgestellt. Nordrhein-Westfalen nimmt damit im Bereich des Hochschulbaus bundesweit eine führende Position ein.

    In einem ersten Schritt hat das Land gemeinsam mit dem BLB und den Hochschulen 25 Vorhaben an 16 Standorten identifiziert, die für das Sanierungs- und Modernisierungsprogramm in Frage kommen. Für die Planung und Umsetzung der Projekte stellt das Land mit dem neuen Sonderprogramm HKoP zusätzlich 1,2 Milliarden Euro zur Verfügung. Diese werden zu 60 Prozent vom Land (max. 590 Millionen Euro) und den Hochschulen (max. 130 Millionen) sowie zu 40 Prozent vom BLB NRW (max. 480 Millionen Euro) getragen.

    Die Maßnahmen reichen von der Sanierung und Modernisierung von Bibliotheks- und Laborgebäuden über Hörsäle und ganze Gebäudekomplexe bis hin zu Wohnheimen und Sporthallen. „Forschung und Lehre brauchen gute Rahmenbedingungen. Moderne Gebäude sind hier ein ganz wesentlicher Teil. Die Basis des Erfolgs in Bildung, Wissenschaft und Forschung ist eine gute Infrastruktur. In einer Zeit, in der die Studierendenzahlen auf einem historisch hohen Stand liegen, ist diese Basis ganz besonders wichtig. Das HKoP ist ein großer Fortschritt auf dem Weg zu modernen Bildungseinrichtungen in NRW“, sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze.

    „Ein Export-Land wie Nordrhein-Westfalen muss in seine Zukunft investieren“, sagte Minister Walter-Borjans. „Bildung ist der wertvollste Rohstoff, den wir haben, vor allem auch die Hochschulausbildung von jungen Erwachsenen. Daher ist das Geld für die bauliche Weiterentwicklung unserer Hochschullandschaft im HKoP bestens angelegt.“

    Über seine zentrale Funktion für die Infrastruktur hinaus erfüllt das HKoP eine weitere wichtige Anforderung: Nach dem Umbau des BLB zu einem modernen Liegenschaftsbetrieb wird das HKoP auch durch ein mit den Hochschulen im Vorfeld abgestimmtes Ablaufverfahren geplant.

    Dr. Martin Chaumet, Geschäftsführers des Bau- und Liegenschaftsbe-triebs sagte: „Bei dem im HKoP vereinbarten Verfahren wird der Fokus auf ganz viel gegenseitige Verbindlichkeit von der ersten Überlegung bis zur Übergabe, klare Meilensteine und Risikotransparenz gelegt – und das auf einer gesicherten organisatorischen und vertraglichen Grundlage.“

    Bei jeder Sanierungsmaßnahme werden auch Schritte in die Richtung einer klimaneutralen Landesverwaltung umgesetzt. Klimaschutzaspekte werden stets berücksichtigt.

    Übersicht über die ausgewählten Projekte, die für eine Umsetzung in Frage kommen. Im Zuge der Planungsentwicklung können Projekte entfallen oder neue hinzukommen.

    RWTH Aachen: Sanierung Sammelbau Elektrotechnik,2. Bauabschnitt

    RWTH Aachen: Ersatzneubau CUBE 3 (Institut für Nachrichtentechnik und Datenverarbeitung)

    RWTH Aachen: Sanierung und Modernisierung Institut für Metallkunde und Metallphysik

    RWTH Aachen: Ersatzneubau Anorganische Chemie

    FH Aachen: Gebäudekomplex Boxgraben

    FH Bochum: Sanierung und Modernisierung Bauteil A

    Universität Bonn: Sanierung und Modernisierung AVZ IV, 1. Bauabschnitt

    Universität Bonn: Ersatzneubau Tierwissenschaften (Multifunktionales Laborgebäude)

    TU Dortmund: Sanierung und Modernisierung der Universitätsbibliothek

    FH Dortmund: Sanierung und Modernisierung Haus 7, Sonnenstraße

    Universität Duisburg-Essen: Sanierung und Modernisierung LE in Duisburg

    Universität Duisburg-Essen: Sanierung und Modernisierung M-Bereich in Duisburg, 2. Bauabschnitt

    Universität Duisburg-Essen: Sanierung und Modernisierung der ehemaligen Folkwangflächen und angrenzender Bereiche

    Universität Duisburg-Essen: Sanierung und Modernisierung Bauteile R09S und V15S/V15R am Campus Essen

    Universität Düsseldorf: Schadstoff- und Brandschutzsanierung und Modernisierung, 2. Bauabschnitt

    DSHS Köln: Innensanierung und -modernisierung Hörsaaltrakt

    DSHS Köln: Sanierung und Modernisierung Wohnheime A, B und C

    DSHS Köln: Sanierung und Modernisierung Leichtathletikhallen

    WWU Münster: Ersatzneubau Physikalisches Institut

    FH Münster: Sanierung und Modernisierung des Fachbereichs Pflege/Gesundheit und Sozialwesen

    FH Niederrhein: Gebäudekomplex Textilhallen, Bestandssanierung und teilweise Ersatzbau

    FH OWL: Sanierung und Modernisierung Laborgebäude

    Universität Paderborn: Sanierung und Modernisierung P-Gebäude

    Universität Siegen: Sanierung und Modernisierung Bauteile A-D, insbesondere der Bibliothek

    Universität Wuppertal: Sanierung und Modernisierung Gebäude U


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    fachunabhängig
    überregional
    Organisatorisches, Wissenschaftspolitik
    Deutsch


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