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11.01.2016 15:17

Online-Event: Lernvideos von Studierenden für Studierende bei e-teaching.org

Dr. Evamarie Blattner Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Leibniz-Institut für Wissensmedien

    Ein frei zugängliches Online-Event stellt am 18. Januar 2016 um 14.00 Uhr zwei Lehrprojekte vor, in denen Studierende zu Videoproduzierenden werden. Veranstalter des Events ist das Informationsportal e-teaching.org des Leibniz-Instituts für Wissensmedien (IWM). Die Referenten sind Roy Franke vom Schweizer Bildungsinstitut CYP und Anke Pfeiffer, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule für Technik (HFT) Stuttgart. Sie berichten von ihren Erfahrungen bei der Projektumsetzung und zeigen auf, wie Lehrende die Videoproduktion durch Studierende einführen, begleiten und bewerten können.

    Tübingen, 11.01.2016. Im Rahmen des aktuellen Themenspecials „Lehren und Lernen mit Videos“ thematisiert e-teaching.org, das Portal für Hochschulbildung mit digitalen Medien, die durch Lehrende angeleitete Videoproduktion von Studierenden anhand von zwei Projekten.

    An der HFT Stuttgart wurden Studierende für die Lehrveranstaltung „Lineare Algebra II“ aufgerufen und dabei unterstützt, Fachinhalte in Form von Videotutorials aufzubereiten. Die Videos wurden den Kommilitonen auf einer Lernplattform zur Verfügung gestellt und mussten im Anschluss bewertet werden.

    Am Kompetenz- und Ausbildungszentrum für bankfachliche Ausbildung CYP in der Schweiz bekamen Lernende die Aufgabe, selbständig zu einem fachlichen Thema zuerst ein Drehbuch zu verfassen und danach mittels Legetechnik und einem Tablet einen kurzen Lernfilm zu erstellen. Von über 200 erstellten Lernfilmen wurden die acht besten für die Teilnahme am Schweizer Lernfilmfestival lernfilm.ch nominiert.

    Anke Pfeiffer (HFT) und Roy Franke (Bildungsinstitut CYP) stellen die Projekte am 18. Januar im e-teaching.org-Online-Event mit der Möglichkeit zur anschließenden Diskussion vor.

    Anke Pfeiffer ist seit Februar 2014 stellvertretende Leiterin des Didaktikzentrums der HFT und zuständig für den Bereich E-Learning/ Blended Learning und mediengestützte Lehre. Der Arbeitsbereich E-Learning des Didaktikzentrums bietet Lehrenden in Seminaren, Workshops und individuellen Beratungsgesprächen Anregungen zur Einbindung digitaler Medien in die Lehrpraxis. Dabei steht die Integration neuer Technologien in der Hochschullehre immer im Fokus pädagogisch-didaktischer Überlegungen.

    Der zweite Referent Roy Franke arbeitet seit 2010 bei der Schweizer CYP Association in Zürich und war u. a. als Bildungsgangleiter für die Curricula der angebotenen Banklehrgänge verantwortlich. Seit Oktober 2014 leitet er den Bereich „Digital Field“ und ist für die Weiterentwicklung im Bereich digitales Lernen zuständig. Dabei schult und unterstützt er auch Lehrende sowie Schulen und betriebliche Ausbildungsorganisationen bei der Integration von digitalen Medien in den Bildungsprozess.

    Die Veranstaltung „Lehrvideoerstellung für MOOCs – Besonderheiten des Formats“ findet am Montag, 18. Januar 2016, von 14 bis 15 Uhr statt. Der Login ist ab 13.45 Uhr über http://bit.ly/studium-lernvideos oder die Startseite des Portals www.e-teaching.org möglich. Das Online-Event wird aufgezeichnet und steht danach zum Abruf zur Verfügung.

    Die Veranstaltung ist Teil des aktuellen e-teaching.org-Themenspecials „Lehren und Lernen mit Videos“, das noch bis Februar 2016 dauert. Im Laufe des Specials werden zahlreiche neue Beiträge von Gastautorinnen und -autoren veröffentlicht und Online-Veranstaltungen mit renommierten Expertinnen und Experten durchgeführt. Mehr zum Themenspecial: https://www.e-teaching.org/praxis/themenspecials/lehren-und-lernen-mit-videos

    Bei Rückfragen und für Bildmaterial wenden Sie sich bitte an unsere Ansprechpartner/innen.

    Koordination Themenspecial: Dipl.-Des. Markus Schmidt (feedback@e-teaching.org). Sekretariat: Petra Hohls (p.hohls@iwm-tuebingen.de), Tel: 07071 / 979-104.

    Das Portal „e-teaching.org“
    www.e-teaching.org ist ein im Jahr 2003 gegründetes Informationsportal für Hochschulbildung mit digitalen Medien. Es bietet Lehrenden und E-Learning-Interessierten niedrigschwellige und anwendungsorientierte Informationen zu didaktischen, technischen und organisatorischen Aspekten von E-Teaching. Träger von e-teaching.org ist die Stiftung Medien in der Bildung – Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM). Seit 2014 wird e-teaching.org durch Haushaltsmittel des IWM finanziert. Im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsprojekts „e-teaching.org im Kontext sozialer Netzwerke“ besteht zudem eine laufende Förderung durch die Länder Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen.

    Das Leibniz-Institut für Wissensmedien
    Das Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) in Tübingen erforscht das Lehren und Lernen mit digitalen Technologien. Rund 80 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Kognitions-, Verhaltens- und Sozialwissenschaften arbeiten multidisziplinär an Forschungsfragen zum individuellen und kooperativen Wissenserwerb in medialen Umgebungen. Seit 2009 unterhält das IWM gemeinsam mit der Universität Tübingen Deutschlands ersten Leibniz-WissenschaftsCampus zum Thema „Bildung in Informationsumwelten“. Internetadresse: www.iwm-tuebingen.de.

    Kontakt & weitere Informationen zum Leibniz-Institut für Wissensmedien
    Dr. Evamarie Blattner, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Leibniz-Institut für Wissensmedien, Schleichstraße 6, 72076 Tübingen, Tel.: 07071/ 979-222, E-Mail: presse@iwm-tuebingen.de

    Die Leibniz-Gemeinschaft
    Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 89 selbständige Forschungseinrichtungen. Deren Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute bearbeiten gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevante Fragestellungen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Grundlagenforschung. Sie unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer in Richtung Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Leibniz-Institute pflegen intensive Kooperationen mit den Hochschulen u.a. in Form der WissenschaftsCampi, mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Sie unterliegen einem maßstabsetzenden transparenten und unabhängigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 18.100 Personen, darunter 9.200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei 1,64 Milliarden Euro.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Medien- und Kommunikationswissenschaften, Pädagogik / Bildung, Psychologie
    überregional
    Studium und Lehre
    Deutsch


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