Digitale Lehrszenarien: Online-Podium von e-teaching.org und des Hochschulforums Digitalisierung

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07.03.2016 17:12

Digitale Lehrszenarien: Online-Podium von e-teaching.org und des Hochschulforums Digitalisierung

Dr. Evamarie Blattner Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Leibniz-Institut für Wissensmedien

    Welche digitalisierten Lernelemente und Lernformate kommen an Hochschulen in Deutschland und im internationalen Vergleich zum Einsatz? Im Online-Podium am 14. März 2016 um 14 Uhr stellt Dr. Klaus Wannemacher, HIS-Institut für Hochschulentwicklung (HIS-HE) Studienergebnisse des Hochschulforums Digitalisierung (HFD) zu diesem Thema vor. In der anschließenden Diskussion geht es darum, welche Impulse daraus für die Gestaltung der Lehre mit digitalen Medien gewonnen werden können. Das Podium ist eine Kooperation des Portals e-teaching.org des Leibniz-Instituts für Wissensmedien (IWM) und des Hochschulforums Digitalisierung.

    Tübingen 07.03.2016. Welche digitalen Lernelemente und Formate derzeit an Hochschulen genutzt werden, wie sie weiterentwickelt und gewinnbringend in der Lehre eingesetzt werden können und wie damit neue Zielgruppen erreicht werden können, erforschte ein Autorenteam um Dr. Klaus Wannenmacher. Im Januar 2016 wurde die Studie „Digitale Lernszenarien im Hochschulbereich“ publiziert, die im Auftrag der Themengruppe „Innovationen in Lern‐ und Prüfungsszenarien“ des Hochschulforums Digitalisierung erstellte wurde. Für einen systematischen Überblick über digitalisierte Lernformen an deutschen und internationalen Hochschulen werteten die Autoren 57 nationale und 188 internationale Fallstudien aus und fassten sie anhand verschiedener Merkmale zu acht Lernszenarien zusammen: von der „Anreicherung“ klassischer Lehre mit digitalen Komponenten über „Interaktion und Kollaboration“ und der „Offenen Bildungspraxis“ bis zum „Selbststudium“. Auf dieser Basis leiteten sie Handlungsoptionen für Hochschulen ab und zeigten, wie Lernelemente und -szenarien sinnvoll genutzt werden können, um die eigene Lehre weiterzuentwickeln und neue Zielgruppen zu erschließen.
    Auf dem Podium stellt Dr. Wannemacher seine Studie vor. Danach diskutiert er mit dem E-Learning-Experten Prof. Dr. Peter Baumgartner (Donau-Universität Krems) und Prof. Dr. Heribert Nacken, Blended-Learning-Beauftragter der RWTH Aachen die Anwendungsfelder aus unterschiedlichen Perspektiven.

    Das Online-Podium findet am Montag, 14. März 2016, ab 14 Uhr statt. Der Login ist ab 13:45 Uhr möglich, entweder direkt über https://www.e-teaching.org/community/communityevents/onlinepodium/hfd-studie oder über die Startseite des Portals www.e-teaching.org. Das Online-Event wird aufgezeichnet und steht danach zum Abruf zur Verfügung.

    Die Referenten:

    Prof. Dr. Peter Baumgartner ist Universitätsprofessor für Technologieunterstütztes Lernen und Multimedia und Leiter des Departments für Interaktive Medien und Bildungstechnologien an der Donau-Universität Krems. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören u.a. E-Learning, Blended Learning, Distance Education sowie E-Learning-Implementierungsstrategien umfassende „Taxonomie für Unterrichtsmethoden“.

    Prof. Dr. Heribert Nacken ist Professor für Wasserressourcen-Management und Rektoratsbeauftragter für Blended Learning und Exploratory Teaching Space an der RWTH Aachen, die 2015 zu den Gewinnern des vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft gemeinsam mit der Heinz Nixdorf Stiftung ausgeschriebenen Strategiewettbewerbs Hochschulbildung und Digitalisierung gehörte.

    Dr. Klaus Wannemacher ist Organisationsberater bei dem HIS-Institut für Hochschulentwicklung e.V. und befasst sich seit 2002 bei HIS-HE in Beratungs-, Evaluations- und Begleitforschungsprojekten mit dem Einsatz von E-Learning an deutschen Hochschulen. Zur Zeit ist er an Projekten zum Stand der Organisation der digitalen Lehre an den Hochschulen, zu Hochschulkooperationen in Zeiten digitaler Lehr- und Lernangebote und zu den Potenzialen des Einsatzes digitaler Medien im Kontext internationaler Studierendenmobilität beteiligt.

    Bei Rückfragen und für Bildmaterial wenden Sie sich bitte an unsere Ansprechpartner/innen.

    Sekretariat: Petra Hohls (p.hohls@iwm-tuebingen.de), Tel: 07071 / 979-104
    Projektkoordination: Dr. Anne Thillosen (a.thillosen@iwm-tuebingen.de), Tel. 07071 / 979 106

    Das Portal „e-teaching.org“
    www.e-teaching.org ist ein im Jahr 2003 gegründetes Informationsportal für Hochschulbildung mit digitalen Medien. Es bietet Lehrenden und E-Learning-Interessierten niedrigschwellige und anwendungsorientierte Informationen zu didaktischen, technischen und organisatorischen Aspekten von E-Teaching. Träger von e-teaching.org ist die Stiftung Medien in der Bildung – Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM). Seit 2014 wird e-teaching.org durch Haushaltsmittel des IWM finanziert. Im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsprojekts „e-teaching.org im Kontext sozialer Netzwerke“ besteht zudem eine laufende Förderung durch die Länder Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen.

    Das Leibniz-Institut für Wissensmedien
    Das Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) in Tübingen erforscht das Lehren und Lernen mit digitalen Technologien. Rund 80 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Kognitions-, Verhaltens- und Sozialwissenschaften arbeiten multidisziplinär an Forschungsfragen zum individuellen und kooperativen Wissenserwerb in medialen Umgebungen. Seit 2009 unterhält das IWM gemeinsam mit der Universität Tübingen Deutschlands ersten Leibniz-WissenschaftsCampus zum Thema „Bildung in Informationsumwelten“. Internetadresse: www.iwm-tuebingen.de.

    Kontakt & weitere Informationen zum Leibniz-Institut für Wissensmedien
    Dr. Evamarie Blattner, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Leibniz-Institut für Wissensmedien, Schleichstraße 6, 72076 Tübingen, Tel.: 07071/ 979-222, E-Mail: presse@iwm-tuebingen.de

    Die Leibniz-Gemeinschaft
    Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 88 selbständige Forschungseinrichtungen. Ihre Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute widmen sich gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevanten Fragen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Forschung, auch in den übergreifenden Leibniz-Forschungsverbünden, sind oder unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer, vor allem mit den Leibniz-Forschungsmuseen. Sie berät und informiert Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Leibniz-Einrichtungen pflegen enge Kooperationen mit den Hochschulen u. a. in Form der Leibniz-WissenschaftsCampi, mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Sie unterliegen einem transparenten und unabhängigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 18.100 Personen, darunter 9.200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei mehr als 1,6 Milliarden Euro. www.leibniz-gemeinschaft.de“

    Das Hochschulforum Digitalisierung
    Das Hochschulforum Digitalisierung ist ein gemeinsames Projekt des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und des CHE Centrum für Hochschulentwicklung. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Weitere Informationen unter www.hochschulforumdigitalisierung. de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Studierende, Wissenschaftler
    Medien- und Kommunikationswissenschaften, Pädagogik / Bildung, Psychologie
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Studium und Lehre
    Deutsch


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