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15.03.2016 13:26

1. Europäischer Stammzell-Tag am FLI in Jena war voller Erfolg

Dr. Kerstin Wagner Kommunikation
Leibniz-Institut für Alternsforschung - Fritz-Lipmann-Institut e.V. (FLI)

    Am 11. März 2016 besuchten über 100 biologiebegeisterte Schülerinnen und Schüler aus Thüringen und Umgebung das Leibniz-Institut für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) in Jena und waren Teil des internationalen Aktionstages „UniStem Day“. Europaweit nahmen etwa 25.000 Schüler am „UniStem Day 2016“ in Italien, Spanien, Großbritannien, Schweden, Polen, Serbien, Dänemark und zum ersten Mal in Deutschland teil und informierten sich über die aktuelle Stammzellforschung in ihrem Land.

    Auf dem Stundenplan biologiebegeisteter Schülerinnen und Schüler stand am 11. März 2016 europaweit die Stammzellforschung. In Jena lud das Leibniz-Institut für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) mit Unterstützung der Friedrich-Schiller-Universität (FSU) und dem Universitätsklinikum Jena (UKJ) zum „UniStem Day“ an das Forschungsinstitut ein. Über 100 Schüler und Lehrer folgten dem Aufruf und lernten in Vorträgen und Rollenspielen, bei Diskussionsrunden oder im direkten Gespräch mit Experten unterschiedliche Aspekte der aktuellen Grundlagenforschung, der potenziellen medizinischen Anwendung von Stammzellen, aber auch der mitunter ethischen Bedenken kennen und bekamen einen Einblick in ein junges, sich schnell wandelndes und auch nicht immer ganz unumstrittenes Forschungsfeld.

    „Wir waren von der Idee, an einem europaweit stattfindenden Tag nur über Stammzellen und die aktuelle Stammzellforschung zu berichten, von Anfang an begeistert“, berichtet Prof. K. Lenhard Rudolph, Wissenschaftlicher Direktor des FLI. „Denn dieses Thema ist auch für die Alternsforschung von großem Interesse, da es zunehmend Hinweise darauf gibt, dass der Funktionsverlust von Stammzellen zum Nachlassen des Gewebeerhalts und zumeist zur Entstehung von Krankheiten im Alter beiträgt“.

    „Die mehr als über 100 Anmeldungen für diesen Aktionstag zeigen uns überdies, dass bei den Schülern, aber auch den Lehrern, ein großes Interesse besteht, mehr über dieses spannende Forschungsgebiet zu erfahren, als sich über den aktuellen schulischen Lehrplan derzeit abbilden lässt“. Die Schülerinnen und Schüler der 11. und 12. Klasse mit Leistungskurs Biologie waren daher nicht nur aus Jena ans FLI gekommen, sondern extra aus Bad Berka, Gera, Mellingen, Milda, Ilmenau oder Stadtroda angereist.

    Insgesamt nahmen etwa 25.000 Schüler europaweit am „UniStem Day 2016“ in Italien, Spanien, Großbritannien, Schweden, Polen, Serbien und Dänemark teil, an dem sich Deutschland zum ersten Mal mit beteiligte. Neben Jena waren auch Forschungsinstitute und Universitäten in Berlin, Bochum, Bonn, Dresden, Hannover, Heidelberg und Münster am „UniStem Day“ in Deutschland mit dabei. Initiator und zentrale Koordinierungsstelle der Aktivitäten in Deutschland war das German Stem Cell Network (http://www.gscn.org).

    Der nächste „UniStem Day“ findet am 17. März 2017 statt. „Wir sind natürlich wieder mit dabei und freuen uns schon jetzt, auf den erneuten Besuch biologiebegeisteter Schülerinnen und Schüler der Thüringer Region und die vielen spannenden Fragen und anregenden Diskussionen rund um die aktuelle Stammzellforschung“, bekräftigt Prof. Rudolph.

    Kontakt

    Dr. Kerstin Wagner
    Leibniz-Institut für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI), Beutenbergstr. 11, 07745 Jena
    Tel.: 03641-656378, Fax: 03641-656351, E-Mail: presse@leibniz-fli.de

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    Hintergrundinformation

    Das Leibniz-Institut für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) in Jena widmet sich seit 2004 der biomedizinischen Alternsforschung. Über 330 Mitarbeiter aus 30 Nationen forschen zu molekularen Mechanismen von Alternsprozessen und alternsbedingten Krankheiten. Näheres unter http://www.leibniz-fli.de.

    Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 88 selbständige Forschungseinrichtungen. Ihre Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute widmen sich gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevanten Fragen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Forschung, auch in den übergreifenden Leibniz-Forschungsverbünden, sind oder unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer, vor allem mit den Leibniz-Forschungsmuseen. Sie berät und informiert Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Leibniz-Einrichtungen pflegen enge Kooperationen mit den Hochschulen u.a. in Form der Leibniz-WissenschaftsCampi, mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Sie unterliegen einem transparenten und unabhängigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 18.100 Personen, darunter 9.200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei mehr als 1,6 Milliarden Euro. http://www.leibniz-gemeinschaft.de.


    Weitere Informationen:

    http://www.leibniz-fli.de - Homepage Leibniz-Institut für Alternsforschung - Fritz-Lipmann-Institut (FLI)


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Lehrer/Schüler, Wissenschaftler, jedermann
    Biologie, Chemie, Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin, Pädagogik / Bildung
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Schule und Wissenschaft
    Deutsch


    Am 11. März 2016 fand zum 1. Mal der „UniStem Day 2016“ in Deutschland - u.a. am Leibniz-Institut für Alternsforschung (FLI) in Jena - statt.


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    Biologiebegeisterte Schülerinnen und Schüler erhielten beim „UniStem Day 2016“ am FLI Einblicke in die aktuelle Stammzellforschung.


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