TU Berlin: Angezettelt. Antisemitische und rassistische Aufkleber von 1880 bis heute

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13.04.2016 14:52

TU Berlin: Angezettelt. Antisemitische und rassistische Aufkleber von 1880 bis heute

Stefanie Terp Stabsstelle Presse, Öffentlichkeitsarbeit und Alumni
Technische Universität Berlin

    Gemeinsame Medieninformation der TU Berlin und des Deutschen Historischen Museums

    Ausstellung vom 20. April bis 31. Juli 2016 / Begleitprogramm

    Die Sonderausstellung „Angezettelt. Antisemitische und rassistische Aufkleber von 1880 bis heute“ zeigt im Deutschen Historischen Museum vom 20. April bis 31. Juli 2016 Klebezettel, Sammelmarken und -bilder, Briefverschlussmarken und Sticker aus der Zeit des Kaiserreichs, der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus bis zur Gegenwart in ihren jeweiligen Kontexten. Sie geht der Geschichte der seit dem 19. Jahrhundert massenhaft verbreiteten, sogenannten „Spuckis“ nach und zeichnet deren Einsatz zur Verfestigung von Weltbildern oder zur Ausgrenzung von gesellschaftlichen Gruppen.

    Ein umfangreiches Begleitprogramm mit dialogischen Führungen zu Wirkung der Aufkleber und der Geschichte ihrer Gegenwehr ergänzt die Ausstellung. In einer Druckwerkstatt können Kinder selbst Aufkleber erstellen. Zwei Seminare für Lehrkräfte und Pädagogen führen ein in die Vermittlung der Ausstellung.

    Die Ausstellung ist barrierefrei konzipiert: Neben Texten in deutscher und englischer Sprache, Informationen in Brailleschrift, Leichter Sprache, Gebärdenvideos und einem Audioguide mit Audiodeskriptionen gewähr-leisten auch Führungen für Blinde und Sehbehinderte sowie Führungen mit Übersetzung in deutsche Gebärdensprache einen Zugang zur Ausstellung. Weitere Informationen: www.dhm.de/presse/angezettelt.html

    „Angezettelt. Antisemitische und rassistische Aufkleber von 1880 bis heute“ ist in Kooperation mit dem Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin entstanden und wird von der Kulturstiftung des Bundes gefördert.

    Begleitprogramm

    Mittwoch, 20. April 2016, 18 Uhr
    Dialogische Führung, Ausstellungshalle
    Sammler und Jäger
    Isabel Enzenbach, TU Berlin, Zentrum für Antisemitismusforschung
    Wolfgang Haney, Numismatiker und Antisemitika-Sammler
    Irmela Mensah Schramm, dokumentiert und entfernt seit 20 Jahren Aufkleber
    Nora Walden, Antifaschistisches Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin e.V.

    Mittwoch, 20. April und 15. Juni 2016, 18 Uhr
    Dialogische Führung, Ausstellungshalle
    Gefühl und Design
    Alex Horn, Grafikdesigner
    Uffa Jensen, Emotionsforscher

    Mittwoch, 29. Juni 2016, 18 Uhr
    Dialogische Führung, Ausstellungshalle
    Bild und Recht
    Annette Vowinckel, Kultur- und Medienhistorikerin
    Julika Rosenstock, Rechts- und Religionswissenschaftlerin

    Überblicksführungen
    jeweils montags, 14 Uhr und sonntags, 13 Uhr
    English Tour
    freitags, 15 Uhr

    Sonder- und Zusatztermine:
    Führung für Blinde und Sehbehinderte
    Mittwoch, 4. Mai 2016, 13 Uhr
    Mittwoch, 6. Juli 2016, 13 Uhr
    Führung mit Übersetzung in deutsche Gebärdensprache
    Donnerstag, 12. Mai 2016, 14 Uhr
    Donnerstag, 9. Juni 2016, 14 Uhr
    Donnerstag, 14. Juli 2016, 14 Uhr
    Führung anlässlich des Tags der kulturellen Vielfalt
    Samstag, 21. Mai 2016, 15 Uhr und 17 Uhr (deutsch), 18 Uhr (englisch)
    Internationaler Museumstag
    Sonntag, 22. Mai 2016, 13 Uhr (deutsch), 16 Uhr (englisch)
    Führung anlässlich der Ermordung Walther Rathenaus 1922
    Freitag, 24. Juni 2016, 14 Uhr
    Führung anlässlich der Gründung des Zentralrats der Juden in Deutschland 1950
    Dienstag, 19. Juli 2016, 15 Uhr

    Familien- und Ferienprogramm:
    Kleb dagegen! und mach Druck(e) für eine demokratische Öffentlichkeit
    Sonntag, 24. April, 8. und 22. Mai, 5. und 19. Juni 2016, 3., 17. sowie 31. Juli 2016, jeweils 14 Uhr (ab 8 Jahren)
    Sommerferien (21. Juli bis 2. September):
    dienstags und donnerstags, jeweils 13 Uhr

    Angebote für Schulklassen:
    Führungen und Geschichtswerkstatt für Sek I + II
    60 bzw. 120 Minuten (1,-€ bzw. 2,-€)

    Seminar für Lehrerinnen und Lehrer
    Donnerstag, 21. April 2016, 15 Uhr (im Deutschen Historischen Museum)
    Dienstag, 26. April 2016, 14 Uhr (im Lernort von Gesicht Zeigen!)
    kostenfrei

    Buchungen sind möglich unter:
    Tel.: 030/20304-750
    Fax: 030/20304-759
    E-Mail: fuehrung@dhm.de

    Weitere Informationen erteilen Ihnen gern:
    Dr. Isabel Enzenbach
    TU Berlin
    Zentrum für Antisemitismusforschung
    Tel.: 030/314-79871
    E-Mail: isabel.enzenbach@tu-berlin.de

    Boris Nitzsche
    Deutsches Historisches Museum
    Medien- und Öffentlichkeitsarbeit
    Tel.: 030/20304-410
    E-Mail: presse@dhm.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Lehrer/Schüler, Studierende, Wissenschaftler, jedermann
    Geschichte / Archäologie, Gesellschaft, Kulturwissenschaften, Medien- und Kommunikationswissenschaften
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Kooperationen
    Deutsch


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