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29.04.2016 15:42

Professoren der Hochschule München: Ausgezeichnet für die Lehre

Christina Kaufmann Hochschulkommunikation
Hochschule München

    Die Projekte „DigiTAL“ und „Für die Zukunft gerüstet“ erhalten „Preis für herausragende Lehre“ des bayerischen Wissenschaftsministeriums

    Gleich zwei Projekt-Teams der Hochschule München freuen sich dieses Jahr über eine Auszeichnung: Sie erhalten jeweils den „Preis für herausragende Lehre für die Hochschulen für angewandte Wissenschaften“ in der Kategorie „Projektpreis“.

    Lehrprojekt DigiTAL
    Prof. Dr. Georg Braun und Prof. Dr. Joachim Schenk von der Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften und Mechatronik überzeugten mit ihrem Lehrprojekt „DigiTAL. Digitalisierung in der technisch-angewandten Lehre“. Sie entwickelten ein interaktives Skriptkonzept für das Fach Informatik: Videos und interaktive Skripten sowie Live-Demos, Peer Instruction und Feedbackrunden mit „Klickern“, Geräten eines elektronischen Hörsaal-Abstimmungssystems, diese Methoden erprobten sie mit ihren Studierenden. Sogar eine reine Online-Prüfung gehört zum Konzept, das inzwischen in allen sieben Studiengängen der Fakultät eingesetzt wird.

    Preiswürdig ist das Projekt durch seine „didaktisch gelungene digitale Unterstützung für Lehrveranstaltungen“ – so die Begründung der Jury. Das Ergebnis des Projekts für Schenk ist: „Eine wichtige Erkenntnis: Rein Digital geht’s nicht.“ Und Braun verrät sein Geheimnis für das Gelingen des Lehrmodells: Ein „guter ‚Kommunikationsdraht‘ und eine Diskussion ‚auf Augenhöhe‘“ mit den Studierenden.

    Lehrprojekt „Für die Zukunft gerüstet“
    Prof. Dr. Axel Böttcher und Prof. Dr. Veronika Thurner der Fakultät für Informatik und Mathematik setzten ihr Lehrprojekt als Teil von „Für die Zukunft gerüstet“ um. Mit im Team: die zwei wissenschaftlichen MitarbeiterInnen Dr. Kathrin Schlierkamp und Daniela Zehetmeier. Ausgangspunkt sind immer heterogenere Eingangskompetenzen der Studienanfänger in den informatiknahen Studiengängen. Oft noch nicht firm in Sachen Selbstorganisation, gilt es Demotivation und eventuellem Studienabbruch der Studierenden vorzubeugen. Der Lernbedarf der Studierenden wird zunächst ganz individuell ermittelt und fehlende fachliche und überfachliche Kompetenzen entwickelt. In Praxisprojekten geht es in die Anwendung und eine Reflexionsrunde ermöglicht Erkenntnisse über den eigenen Arbeitsstil. Mit diesem Konzept gelang es, Prüfungsnoten zu verbessern und die Aussteigerrate vor allem im Fach Softwareentwicklung zu verringern.

    „Mir ist besonders wichtig, dass die Studierenden, wenn sie denn kommen, gerne in die Lehrveranstaltung gehen; denn nur dann ist Lernen wirklich zielführend und effektiv“ – so Böttcher zu seiner Motivation. Gesondert hob die Jury das Lehrprojekt hervor als „ganz herausragendes Konzept“, das „aufgrund seiner Vielschichtigkeit und akribischen wissenschaftlichen Fundierung einen Sonderpreis verdient hätte.“

    Der „Preis für herausragende Lehre für die Hochschulen für angewandte Wissenschaften“ wird alle zwei Jahre vom Zentrum für Hochschuldidaktik im Auftrag des bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst ausgelobt. Eine Besonderheit ist, dass Studierende Personen und Projekte über den Fachschaftsrat vorschlagen. Auch bei der Verleihung in den Vorjahre konnte sich die Hochschule München über Preisträger freuen.

    Gern vermitteln wir Ihnen einen Gesprächstermin mit den Preisträgern.

    Weitere Informationen zu den Preisträgern finden Sie auf den Seiten des Zentrums für Hochschuldidaktik – DiZ:
    https://diz-bayern.de/upload/FdL2016/presse/Alle_Preistraeger.zip


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    fachunabhängig
    überregional
    Studium und Lehre, Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


     

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