idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo
Medienpartner:
Wissenschaftsjahr


Teilen: 
02.06.2016 13:39

Geodäten digitalisieren Ernst August

Mechtild Freiin v. Münchhausen Referat für Kommunikation und Marketing
Leibniz Universität Hannover

    Aktion am Hauptbahnhof zum Tag der Geodäsie am 4. Juni 2016: Die Leibniz Universität vermisst das Ernst-August-Denkmal mit einem Laserscanner und bildet es digital ab

    Premiere für das Reiterstandbild Ernst-August am hannoverschen Hauptbahnhof: Erstmals wird das Denkmal vor dem Hauptbahnhof digital erfasst. Am „Tag der Geodäsie“, dem 4. Juni 2016, zeigt die Fachrichtung Geodäsie und Geoinformatik der Leibniz Universität Hannover von 10 bis 14 Uhr, wie der beliebte Hannoveraner Treffpunkt „Unter’m Schwanz“ auf dem Computer in 3D abgebildet werden kann. Die Aktion findet direkt auf dem Ernst-August-Platz vor dem Hauptbahnhof Hannover statt, Interessierte sind herzlich eingeladen, vorbeizuschauen. Die Besucher haben auch die Möglichkeit, sich selber zusammen mit dem Reiterstandbild Ernst-August in 3D aufnehmen zu lassen.

    „Wir wollen vermitteln, dass Geodäten zum Beispiel durch die 3D-Erfassung von Bauwerken wichtige Beiträge zur Digitalisierung der Welt beisteuern“, sagt Prof. Dr.-Ing. Ingo Neumann vom Geodätischen Institut der Leibniz Universität, der die Aktion koordiniert. „Vielen – darunter auch angehenden Studierenden – ist nicht bewusst, wie das heutige Tätigkeitsfeld von Geodäten konkret aussieht. Deshalb nutzen wir diesen Tag, um das Berufsfeld Geodäsie in der Öffentlichkeit vorzustellen.“

    Hintergrund:

    Ausgerufen hat den „Tag der Geodäsie“ der Ausschuss Geodäsie der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (DGK). Das Gremium, das bundesweit die geodätische Forschung und die Studieninhalte koordiniert, wirbt mit diesem Tag für den Ingenieurstudiengang „Geodäsie und Geoinformatik“. Mit verschiedenen Veranstaltungen, etwa auch in Darmstadt und Bonn, zeigt die DGK, dass das heutige Berufsbild nur noch wenig mit dem Image vom traditionellen Landvermesser mit rot-weißem Fluchtstab am Straßenrand zu tun hat. Der moderne Geodät liefert vielmehr Datengrundlagen für immer genauere digitale Modellierungen der realen Umwelt. Zum Einsatz kommen eine Reihe von Erfassungsgeräten und technischer Sensorik bis hin zu Satelliten im All. Die virtuellen Nachbauten sind dann ein zentrales Werkzeug, um wichtige gesellschaftliche Herausforderungen zu bewältigen – wie Maßnahmen in den Bereichen Stadtentwicklung, Energiewende und Mobilität.

    Hinweis an die Redaktion:
    Für weitere Informationen steht Ihnen Prof. Ingo Neumann vom Geodätischen Institut der Leibniz Universität Hannover, unter Telefon +49 511 762 2461 oder per E-Mail unter neumann@gih.uni-hannover.de gern zur Verfügung


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Lehrer/Schüler, Studierende, jedermann
    Elektrotechnik, Energie, Informationstechnik, Mathematik, Wirtschaft
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft, Studium und Lehre
    Deutsch


    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).

    Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Durch das Weitersurfen auf idw-online.de erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Datenschutzerklärung
    Okay