Professor Dr. Klaus Hulek ist neuer Chefredakteur von zbMATH

idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo
Medienpartner:
Wissenschaftsjahr


Teilen: 
14.06.2016 14:23

Professor Dr. Klaus Hulek ist neuer Chefredakteur von zbMATH

Rüdiger Mack Marketingkommunikation
FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur GmbH

    Karlsruhe, Juni 2016 – Die Herausgeber und Partner von zbMATH (ehemals „Zentralblatt für Mathematik“), FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur, die Heidelberger Akademie der Wissenschaften und die European Mathematical Society, und der Springer Verlag haben Prof. Dr. Klaus Hulek zum neuen Chefredakteur ernannt.

    Hulek tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Dr. h. c. Gert-Martin Greuel an. Dieser hat wesentlich dazu beigetragen, zbMATH zu einem weltweit führenden Informations-Service für die mathematische Forschung auszubauen und prominent in der Community zu verankern.
    „Als renommierter Mathematiker mit bedeutenden wissenschaftlichen Veröffentlichungen
    kennt Prof. Hulek die Bedeutung von Informations-Services wie zbMATH und hat daher ein begründetes Interesse daran, zbMATH den Bedürfnissen der Mathematiker-Community entsprechend weiterzuentwickeln“, so Prof. Pavel Exner, Präsident der European Mathematical Society.

    Im Rahmen seiner Forschung nutzt Prof. Hulek zbMATH schon sehr lange. Für ihn ist der Infor-mations-Service aufgrund seiner einzigartigen Vollständigkeit, Aktualität und Nutzerfreundlichkeit ein unentbehrliches Arbeitsmittel in der mathematischen Forschung. Durch seine Tätigkeit als ehemaliger Vizepräsident für Forschung der Leibniz Universität Hannover verfügt er zudem über langjährige wissenschaftspolitische Erfahrungen. Auch in der europäischen Wissenschaftsszene ist er bestens vernetzt – dank seiner früheren Tätigkeit als Vertreter der Hoch-schulrektorenkonferenz (HRK) in der Research Policy Working Group der European University Association (EUA).

    Im Jahr 1931 als Referatezeitschrift gegründet, entwickelte sich das Zentralblatt unter der Leitung der früheren Chefredakteure Prof. Bernd Wegner sowie Prof. Greuel und dank des großen Engagements der Berliner Redaktion zum Nukleus der europäischen Informationsinfrastruktur für Mathematiker. In den letzten Jahren wurde die Funktionalität von zbMATH gezielt und signifikant ausgebaut. Der Content ist angewachsen auf derzeit mehr als 3,5 Mio. Datensätze: von den Inhalten der ersten Stunde (1755) bis zu den jüngsten Publikations- und Autoreninformationen. Jährlich kommen über 100.000 Veröffentlichungen hinzu. Damit hat der Informations-Service erneut seine Attraktivität und wissenschaftliche Bedeutung gesteigert.

    In der Bereitstellung fortgeschrittener Retrieval-Technologien sieht Hulek auch weiterhin große Entwicklungschancen für zbMATH. So will er die erfolgreich begonnene Autorenidentifikation und den Nachweis von Zitationen weiter ausbauen. zbMATH verfügt über wichtige Vorteile gegenüber anderen Datenbanken, wie z. B. das angeschlossene System swMATH – das innovative Informationssystem für mathematische Software: „Mit swMATH bietet zbMATH ein einzigartiges Werkzeug zum Nachweis mathematischer Software und deren Verwendung in der mathe-matischen Literatur. Hier hat zbMATH eine wichtige Führungsrolle übernommen“, erläutert Hulek und fügt hinzu: „Weitere Herausforderungen, denen wir uns stellen müssen, sind die Verknüpfung mit Forschungsdaten sowie die zunehmende Rolle von Nichtprintmedien.“

    Die Herausgeber von zbMATH freuen sich, dass sie Prof. Hulek für die Position des Chefredakteurs gewinnen konnten. Sabine Brünger-Weilandt, Direktorin und Geschäftsführerin von FIZ Karlsruhe: „Klaus Hulek war unser Wunschkandidat für die Nachfolge von Gert-Martin Greuel. Wir sind davon überzeugt, dass wir mit ihm gemeinsam zbMATH zukunftsorientiert weiterentwickeln und ausbauen können, und wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit ihm“.

    zbMATH (http://zbmath.org) ist der weltweit größte Referatedienst zur reinen und angewandten Mathe-matik und ihren Anwendungen. Die Datenbank enthält derzeit über 3,5 Millionen Einträge zu internationalen mathematischen Veröffentlichungen aus nahezu drei Jahrhunderten. zbMATH ist ein unverzichtbares Werkzeug für Mathematiker in akademischen Einrichtungen sowie für jeden anderen, der Mathematik beruflich nutzt. zbMATH wird gemeinsam von FIZ Karlsruhe, der European Mathematical Society und der Heidelberger Akademie der Wissenschaften herausgegeben. Die Datenbank wird vom Springer Verlag vertrieben.

    FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur ist eine gemeinnützige GmbH und hat als eine der größten außeruniversitären Informationsinfrastruktureinrichtungen in Deutschland den öffentlichen Auftrag, Wissenschaft und Forschung mit wissenschaftlicher Information zu versorgen und entsprechende Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln. Hierfür erschließt FIZ Karlsruhe sehr große Mengen an Daten aus unterschiedlichsten Quellen, entwickelt und betreibt innovative Informations-Services sowie e-Research-Lösungen und führt eigene Forschungsprojekte durch. FIZ Karlsruhe ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft, unter deren Dach knapp 90Einrichtungen vereint sind, die Forschung betreiben und wissenschaftliche Infrastruktur bereitstellen.

    Pressekontakt
    Dr. Robert Hauser
    Tel.: +49 7247 808-115
    Robert.Hauser(at)fiz-karlsruhe.de

    Ansprechpartner Marketingkommunikation
    Rüdiger Mack
    Tel.: +49 7247 808-513
    Ruediger.Mack(at)fiz-karlsruhe.de

    Weitere Informationen:
    FIZ Karlsruhe
    Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
    76344 Eggenstein-Leopoldshafen
    Tel.: +49 7247 808-555,
    Fax: +49 7247 808-259
    E-Mail: helpdesk(at)fiz-karlsruhe.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Informationstechnik, Mathematik
    überregional
    Personalia, Wissenschaftliche Publikationen
    Deutsch


    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).

    Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Durch das Weitersurfen auf idw-online.de erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Datenschutzerklärung
    Okay