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27.07.2016 11:23

Beratungsteam zum Thema Sportkardiologie

Sabine Maas Presse und Kommunikation
Deutsche Sporthochschule Köln

Neues Sportkardiologisches Netzwerk Köln berät Ärztinnen und Ärzte bei Fragen rund um leistungsorientierten Sport und Herz-Kreislaufsystem

Spitzensportler sind kerngesund, topfit und extrem leistungsfähig. Dies wird gemeinhin für Leistungssportler – wie etwa die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der bald startenden Olympischen Spiele in Rio de Janeiro – angenommen. Sogar bei Spitzensportlern, die in Trainings- und Wettkampfsituationen an die Grenzen ihrer körperlichen Belastbarkeit gehen, können gravierende gesundheitliche Probleme, z.B. Herz-Kreislauferkrankungen, auftreten. Ein Fußballer, der auf dem Spielfeld kreislaufbedingt zusammenbricht, ist dabei nur die Spitze des Eisberges.

Dieser Problematik nimmt sich das neue Sportkardiologische Netzwerk Köln in Zusammenarbeit mit dem Olympiastützpunkt Rheinland an. Einer der Initiatoren ist das sportmedizinische Untersuchungszentrum im Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin der Deutschen Sporthochschule Köln unter der Leitung von Prof. Dr. Hans-Georg Predel. In Kooperation mit renommierten Partnern aus Kardiologie, Sportmedizin und Sportwissenschaften soll hier der Arbeitsschwerpunkt „Sportkardiologie“ interdisziplinär ausgebaut werden, um die sportmedizinische Versorgung im Leistungs- und Amateursport weiter zu optimieren.

Hintergrund der Initiative ist, dass trotz aller positiven Effekte von Sport und Bewegung bei Sporttreibenden immer wieder ernste kardiovaskuläre Zwischenfälle beobachtet werden, mitunter auch bei Leistungssportlern. Bei Letzteren sind häufig Erkrankungen des Herzens bzw. akute virale oder bakterielle Infekte die Ursache, die oftmals bis zur besagten Akutsituation unerkannt bleiben. Auch verschiedene Formen des Dopings können schädigende Effekte auf das Herz-Kreislaufsystem haben.

„Hochleistungssportler, aber auch hochmotivierte Amateursportler, gehen in Trainings- und Wettkampfsituationen bis in die Grenzbereiche ihrer körperlichen Belastbarkeit. Um gesundheitliche Gefährdungen auszuschließen oder zu minimieren, ist daher eine intensive sportmedizinische und trainingswissenschaftliche Diagnostik und Betreuung zwingend erforderlich“, konstatiert Prof. Dr. Hans-Georg Predel, Leiter der Abteilung Präventive und rehabilitative Sport- und Leistungsmedizin im Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin der Deutschen Sporthochschule Köln.

Im professionellen Leistungssport sind regelmäßige ärztliche Untersuchungen mittels Ruhe- und Belastungs-EKG sowie Ultraschall des Herzens mittlerweile etabliert. Neuere hochtechnisierte diagnostische Verfahren eröffnen Möglichkeiten, werfen aber auch Fragen auf, die oft nur spezialisierte Ärzte beantworten können. Insbesondere bei den Amateur- bzw. Hobbysportlern gibt es derweil noch erhebliche Defizite in der sportmedizinischen Versorgung.

Hier setzt das Sportkardiologische Netzwerk Köln an, das als zentraler Anlaufpunkt für verschiedene Fragestellungen im Themenfeld der Sportkardiologie fungiert. In Zusammenarbeit mit dem Olympiastützpunkt Rheinland besteht das Team aus Sportmedizinern, Kardiologen und Trainingswissenschaftlern, die Ärztinnen und Ärzten bei Fragen rund um leistungsorientierten Sport und Herz-Kreislaufsystem beratend zur Seite stehen.

Kontakt:
Sportkardiologisches Netzwerk Köln
Tel.: 0221 4982-4310
E-Mail: patientensekretariat@dshs-koeln.de


Ergänzung vom 28.07.2016

Korrektur: Die im Text angegebene Telefonnummer für das Sportkardiologische Netzwerk Köln ist falsch. Die richtigen Kontaktdaten lauten:

Sportkardiologisches Netzwerk Köln
Tel.: 0221 4982-5310
E-Mail: patientensekretariat@dshs-koeln.de


Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Studierende
Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
überregional
Buntes aus der Wissenschaft
Deutsch


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