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27.07.2016 11:26

Sofja Kovalevskaja-Preise 2016 vergeben

Kristina Güroff Pressereferat
Alexander von Humboldt-Stiftung

    Sechs internationale Forschertalente erhalten je bis zu 1,65 Millionen Euro Preisgeld und bauen damit in Halle/Saale, Heidelberg, Jena, Mainz und Potsdam eigene Arbeitsgruppen auf.

    Die Alexander von Humboldt-Stiftung zeichnet sechs internationale Forschertalente im Alter von 29 bis 44 Jahren mit einem der höchstdotierten Wissenschaftspreise Deutschlands aus: Die Preisträger erhalten je bis zu 1,65 Millionen Euro.
    Mit dem Sofja Kovalevskaja-Preis bekommen die Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in einer frühen Phase ihrer Karriere Risikokapital für innovative Projekte. Sie forschen bis zu fünf Jahre lang an deutschen Universitäten und Forschungseinrichtungen und bauen eigene Arbeitsgruppen an ihren Gastinstituten auf. Der Preis wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert.

    Am 15. November verleihen der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Thomas Rachel, und der Generalsekretär der Alexander von Humboldt-Stiftung, Enno Aufderheide, die Sofja Kovalevskaja-Preise 2016 in Berlin. Eine Einladung an die Medien folgt.

    Die neu ausgewählten Preisträger, ihre Herkunfts- und letzten Aufenthaltsländer, ihre Fachgebiete sowie ihre Gastinstitute sind:

    Mazhar Ali: Masselose Teilchen ermöglichen neuartige elektrische Anwendungen
    USA, Festkörperphysik, Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik, Halle/Saale (Gastgeber ist der Humboldt-Professor Stuart Parkin)

    Michal P. Heller: Was Schwarze Löcher über unsere Welt verraten
    Polen/Kanada, Quantenphysik, Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut), Potsdam-Golm

    Francesco Neri: Warum alternde Zellen Krebs entwickeln
    Italien, Molekulare Genetik, Leibniz-Institut für Alternsforschung, Fritz-Lipmann-Institut (FLI), Jena

    Faith Osier: Der Kampf gegen die Malaria
    Kenia, Medizinische Mikrobiologie, Universitätsklinikum Heidelberg, Zentrum für Infektiologie

    William Shepherd: Der Dunklen Materie auf der Spur
    USA/Dänemark, Elementarteilchenphysik, Universität Mainz, Institut für Physik

    Safa Shoai: Bye-bye Silizium? Die Solarzellen der Zukunft könnten organisch sein
    Iran/Australien, Organische Photovoltaik, Universität Potsdam, Institut für Physik und Astronomie

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    Die Alexander von Humboldt-Stiftung
    Jährlich ermöglicht die Humboldt-Stiftung über 2.000 Forschern aus aller Welt einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland. Die Stiftung pflegt ein Netzwerk von weltweit mehr als 27.000 Humboldtianern aller Fachgebiete in über 140 Ländern – unter ihnen 52 Nobelpreisträger.

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    Pressekontakt
    Kristina Güroff
    Nina Hafeneger
    Tel: +49 228 833-455/450; Fax: -441
    E-Mail: presse@avh.de

    Leiter Referat Presse, Kommunikation und Marketing
    Georg Scholl
    Tel: +49 228 833-258


    Weitere Informationen:

    http://www.humboldt-foundation.de/web/skp-2016.html - mehr Informationen zu den Sofja Kovalevskaja-Preisträgern 2016
    http://www.humboldt-foundation.de/web/dossier-kovalevskaja-preis.html - Dossier Sofja Kovalevskaja-Preis


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    fachunabhängig
    überregional
    Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


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