idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo
Medienpartner:
Wissenschaftsjahr


Teilen: 
28.09.2016 10:35

Riskanter Alkoholkonsum im neuen Journal für Gesundheitsmonitoring

Susanne Glasmacher Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Robert Koch-Institut

    Mit einer neuen Online-Zeitschrift erweitert das Robert Koch-Institut seine Publikationstätigkeit zu Gesundheit in Deutschland. Das am 28.09.2016 erstmals herausgegebene „Journal of Health Monitoring“ erscheint vierteljährlich in deutscher und englischer Sprache.

    Die Beiträge für das Fach-Journal unterliegen einem Gutachter-Verfahren und sind über die RKI-Internetseite http://www.rki.de/journalhealthmonitoring frei zugänglich. Wissenschaftliche Daten und Analysen sind wesentliche Grundlage für die Entwicklung evidenzbasierter Präventionsmaßnahmen, nach dem Motto ´Daten für Taten´. „Unsere Mission ist die Verbesserung der Gesundheit der Bevölkerung“, betont Lothar H. Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts. Die neue, zweisprachige Zeitschrift ist auch Teil des zunehmenden Engagements des Instituts auf internationaler Ebene.

    In der ersten Ausgabe des Journal of Health Monitoring geht es um gesundheitsschädlichen Alkoholkonsum. Dieser zählt zu den fünf wesentlichen Risikofaktoren für Krankheiten und Beeinträchtigungen und gilt als mitverursachend für mehr als 200 Krankheiten. Die Daten der Gesundheitsstudien des RKI ermöglichen es, den zeitlichen Verlauf riskanten Alkoholkonsums auszuwerten. Die Trends sind Thema eines umfassenden Beitrags im neuen Journal. Zudem wird in drei Faktenblättern auf Alkoholvergiftungen, Unfälle und Sterblichkeit durch Alkohol eingegangen.

    Die Themen der neuen Fachzeitschrift umfassen alle Bereiche der Gesundheit der Bevölkerung (Public Health), körperliche und psychische Gesundheit, Gesundheitsverhalten, Risikofaktoren und Schutzfaktoren sowie die medizinische und pflegerische Versorgung. Einige der bisherigen Veröffentlichungsformate der Gesundheitsberichterstattung (GBE) gehen im neuem Journal auf, unter anderem die Online-Reihe „GBE kompakt“. Umfassende Berichte der GBE wird es aber weiterhin geben. Ergänzt werden die GBE-Publikationen durch das Informationssystem der GBE, einer Online-Datenbank, die vom Statistischen Bundesamt gepflegt wird.

    Wichtigste Basis der Gesundheitsberichterstattung sind die umfassenden Studien des RKI-Gesundheitsmonitorings, mit dem die gesundheitliche Lage der Bevölkerung kontinuierlich untersucht und ausgewertet wird: die Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS), die Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS) und „Gesundheit in Deutschland aktuell“ (GEDA). Die RKI-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werten auch amtliche Statistiken, epidemiologische Register und Routinedaten der Sozialversicherungsträger aus.

    Die Abteilung im RKI, die Gesundheitsmonitoring und Gesundheitsberichterstattung durchführt, wurde kürzlich mit der Salomon-Neumann-Medaille 2016 ausgezeichnet. Die Deutsche Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP) verleiht diesen Preis für besondere Verdienste um die Präventiv- und Sozialmedizin. In der Begründung hieß es: „Das Gesundheitsmonitoring des RKI hat sich … zu einem zentralen Instrument für Public Health in Praxis, Politik und Wissenschaft etabliert. Es ist Basis für … die Entwicklung von Gesundheitszielen, für die Initiierung und Evaluation von gesundheitspolitischen Maßnahmen sowie für die Gesundheits-, Armuts- und Reichtumsberichterstattung und … Impulsgeber auch für viele Entwicklungen der Gesundheitsberichterstattung auf den regionalen Ebenen der Länder und der Kommunen.“

    Weitere Informationen: http://www.rki.de/journalhealthmonitoring

    ----------------------------------------------
    Herausgeber

    Robert Koch-Institut
    Nordufer 20
    D-13353 Berlin

    http://www.rki.de
    Twitter: @rki_de

    Pressestelle
    Susanne Glasmacher (Pressesprecherin)
    Günther Dettweiler (stellv. Pressesprecher) Heidi Golisch Claudia Paape Judith Petschelt

    Kontakt
    Tel.: 030-18754-2239, -2562 und -2286
    E-Mail: presse@rki.de

    Das Robert Koch-Institut ist ein Bundesinstitut im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Biologie, Ernährung / Gesundheit / Pflege, Gesellschaft, Medizin
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Wissenschaftliche Publikationen
    Deutsch


    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).

    Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Durch das Weitersurfen auf idw-online.de erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Datenschutzerklärung
    Okay