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05.10.2016 08:00

Wie die Integration von Zugewanderten durch Bildung möglich wird

Philip Stirm Referat Kommunikation
Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung

    Bildungspolitisches Forum des Leibniz-Forschungsverbundes Bildungspotenziale

    Unter dem Titel „Migration und Integration: Wie können Potenziale entwickelt werden?“ kommen heute rund 200 Bildungsexpertinnen und -experten aus Wissenschaft, Politik, Verwaltung und Praxis zum Bildungspolitischen Forum in Berlin zusammen. Auf der vom Leibniz-Forschungsverbund Bildungspotenziale organisierten Veranstaltung diskutieren sie übergreifende und bereichsspezifische Herausforderungen und Lösungen. „In Deutschland setzen wir uns bereits lange mit der Integration von Zugewanderten auseinander. Daher können wir auf zahlreichen positiven Ansätzen aufbauen, auch wenn Bildungserfolge von Personen mit und ohne Migrationshintergrund weiterhin sehr unterschiedlich ausfallen – häufig bedingt durch eine ungleiche sozioökonomische Situation der Familien“, skizziert der für das Konzept der heutigen Veranstaltung verantwortliche Professor Dr. Kai Maaz vom Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) die Ausgangslage.

    Eingeleitet wird die Tagung durch eine Präsentation von Befunden aus dem aktuellen nationalen Bildungsbericht, der sich in seinem Schwerpunktkapitel mit Bildung und Migration befasst hat. Es folgt eine Keynote von Professor Dr. Hartmut Esser vom Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES), in der er sich den Bildungsungleichheiten von Kindern mit Migrationshintergrund widmet und Möglichkeiten aufzeigt, diese Benachteiligungen zu verringern. Anschließend erörtern mehrere Workshops auf Basis von dort präsentierten aktuellen Befunden und Erfahrungen verschiedene Schwerpunkte in den einzelnen Bildungsbereichen. Dabei geht es unter anderem um Förderprogramme in Kindertageseinrichtungen, die Bedeutung der deutschen Sprache in der Schule, die Anerkennung von beruflichen Kompetenzen sowie Angebote der Erwachsenen- und Hochschulbildung für Menschen mit Migrationshintergrund. Zum Schluss greift eine Podiumsdiskussion noch einmal das Gesamtthema des Forums auf.

    Zum Bildungspolitischen Forum lädt der Leibniz-Forschungsverbund Bildungspotenziale (Leibniz Education Research Network – LERN) einmal jährlich Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus Politik, Verwaltung und weiteren gesellschaftlichen Bereichen ein. Ziel ist es, aktuelle Herausforderungen im Bildungswesen zu diskutieren, bei deren Bewältigung empirisches Forschungswissen helfen kann. In LERN haben sich 22 Institute der Leibniz-Gemeinschaft sowie weitere Bildungsforschungseinrichtungen zusammengeschlossen, um ihre multidisziplinären Fachkenntnisse zusammenzuführen und auszubauen. Der Verbund will die Forschenden unterstützen, Potenziale von und für Bildung identifizieren und erschließen sowie zu ihrer besseren Nutzung beitragen.

    Das komplette Programm des Forums: http://www.leibniz-bildungspotenziale.de/forum.html

    Kontakt:
    Bildungspolitisches Forum: Professor Dr. Kai Maaz, DIPF, +49 (0)30-293360-45, maaz@dipf.de
    Leibniz-Forschungsverbund Bildungspotenziale (LERN): Dr. Karin Zimmer, Koordinationsstelle von LERN am DIPF, +49 (0)69 24708-234, zimmer@dipf.de
    Presse: Philip Stirm, DIPF, +49 (0)69 24708-123, stirm@dipf.de, http://www.dipf.de


    Weitere Informationen:

    http://www.leibniz-bildungspotenziale.de/forum.html


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler, jedermann
    Gesellschaft, Pädagogik / Bildung, Politik
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


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