Spielen für die Gesundheit

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10.10.2016 11:39

Spielen für die Gesundheit

Jan Vestweber Pressestelle
Universität Witten/Herdecke

    „Preis für Gesundheitsvisionäre“ lobt 10.000 Euro für die besten Konzepte aus. Studierende der Universität Witten/Herdecke suchen Produkte und Projekte im Bereich digitaler Gesundheit. Bewerbungsfrist bis 26. Oktober 2016 verlängert.

    Noch bis zum 26. Oktober 2016 können sich Studierende, Forschende und Unternehmer für den „Wittener Preis für Gesundheitsvisionäre“ bewerben. Unter dem Motto „Spielen für die Gesundheit“ werden digitale Spiele gesucht, die neben Spaß und Unterhaltung die Gesundheit fördern wollen. Das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro wird aus dem Kuratorium der Universität Witten/Herdecke (UW/H) gespendet, um innovative Unternehmen und Ideen aus dem Gesundheitswesen auszuzeichnen.

    Spiele für Computer, Tablets, Smartphones oder Spielekonsolen, die nicht nur Spaß machen, sondern einen ernsthaften Hintergrund und Nutzen haben, werden als „Serious Games“ bezeichnet. Aber „Games zur Förderung der Gesundheit sind in Deutschland noch nahezu unbekannt“, sagt Prof. Dr. Sabine Bohnet-Joschko, die Initiatorin und wissenschaftliche Leiterin des Gesundheitsvisionäre-Projektes an der UW/H. „Wir wollen diese Nische ausleuchten und fragen: Welche Ideen und Möglichkeiten gibt es, spielerische Motivation als Ressource für unsere Gesundheit aufzubauen, und wie kann Qualität gesichert werden.“ Sie hofft, dass der Wittener Preis erfolgreiche Spielemacher anspricht und auch Studierende, Ärzte, Therapeuten und Entrepreneure aus allen Bereichen zu innovativen Konzepten inspiriert.

    „Digitale Spiele haben sich zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor mit Milliardenumsätzen entwickelt, und trotz aller Kritik erreichen und begeistern diese Spiele viele Menschen. Wir greifen den Trend zur Gamification auf“, sagt Stephan Kohorst, Dr. Ausbüttel & Co. GmbH und Vorstandsmitglied des Kuratoriums der UW/H.

    Gesucht werden Ideen, Konzepte und Produkte, die Gesundheit und Spielen zusammenführen. Das können Trainingsspiele für Ärzte, Pflegefachkräfte und Therapeuten sein, Spiele zur Gesundheitsinformation und –kommunikation in Netzwerken und natürlich auch Spiele zur Suchtentwöhnung, zur Förderung von gesunder Ernährung und körperlicher wie geistiger Fitness und seelischer Ausgeglichenheit.

    Die Planung, Organisation und Umsetzung des Preises hat ein fünfköpfiges studentisches Team der Universität übernommen. Pascal Fischer (27) studiert Medizin und Ökonomie und ist überzeugt: „Das Thema bietet gewaltiges Potential.“ Lisa Krause (25) studiert Psychologie und freut sich: „Wir haben inzwischen schon die ersten spannenden Bewerbungen erhalten.“ Und Stefan Peukert (30), selbst schon erfolgreicher Internet-Unternehmer und kurz vor Abschluss des Management-Masterstudiums, beschreibt das neue Format der Preisverleihung: „Die besten Konzepte werden bei einer öffentlichen Veranstaltung vor der Jury präsentiert. Wir haben Christian Lindner, den Bundesvorsitzende der FDP mit eigener Unternehmererfahrung in der New Economy, als Schirmherrn und Redner gewonnen.“

    Der „Preis für Gesundheitsvisionäre“ zeichnet ausgearbeitete Projektideen für Neuentwicklungen wie auch bestehende Produkte mit einem Preisgeld von insgesamt 10.000 Euro aus. Der 1. Platz erhält 7.500 Euro, auf den 2. Platz warten 2.000 Euro, und für den Sonderpreis sind 500 Euro ausgeschrieben. Der Preis richtet sich an Privatpersonen, Institute und Unternehmen mit zukunftsweisenden Projekten und Produkten für ein „Mehr an Gesundheit“. Der Bewerbungsschluss ist am 26. Oktober 2016. Bewerbungen können unter gesundheitsvisionaere@uni-wh.de eingereicht werden. Alle weiteren Informationen und das Bewerbungsformular befinden sich auf der Homepage www.gesundheitsvisionaere.de.

    Bei Rückfragen oder für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Pascal Fischer mit einer E-Mail an gesundheitsvisionaere@uni-wh.de. Die Handynummer können Sie unter 02302/926-849/805 erfragen

    Über uns:
    Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 2.300 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

    Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Lehrer/Schüler, Studierende, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Gesellschaft
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


    Prof. Dr. Sabine Bohnet-Joschko


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