„Wissenschaftsgespräche“: Ist digital besser?

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27.10.2016 13:50

„Wissenschaftsgespräche“: Ist digital besser?

Monika Landgraf Presse, Kommunikation und Marketing
Karlsruher Institut für Technologie

    Wie wirkt sich die Digitalisierung auf Wirtschaft und Wissenschaft aus? Braucht es mehr WLAN-Spots für eine bessere Gesellschaft? In der ersten Veranstaltung der neuen Reihe „Wissenschaftsgespräche“ widmet sich das ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) in Kooperation mit der Baden-Württemberg Stiftung dem Thema „Digitalisierung. Die Download-Kultur und ihre Folgen“. Am Montag, 7. November 2016 um 18 Uhr diskutieren Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft über digitale Innovationen, neue Geschäftsmodelle und Zukunftstechnologien.

    Die Auswirkungen der Digitalisierung können gar nicht groß genug eingeschätzt werden. Die Umwälzungen betreffen fast alle Bereiche der Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Das Open-Content-Prinzip trägt dazu bei, dass Expertenwissen und praktisches Wissen ebenso online verfügbar sind wie künstlerische Inhalte – mit einschneidenden Folgen etwa für Verlage, Musik- und Unterhaltungsindustrie. Gleichzeitig gelingt es Kunstschaffenden wie auch Start-ups mithilfe frei zugänglicher Daten und innovativer Software neue Märkte zu erschließen.

    Auch in der Wissenschaft hat die Digitalisierung Forschung, Lehre, und Kommunikation von Grund auf verändert. Die Forderung nach Open Access, also dem freien Zugang zu Publikationen und Forschungsdaten, setzt sich immer mehr durch. Dabei soll auch die Forschung selbst im Sinne einer Open Science verbessert werden. Zugleich steht diese Entwicklung in der Kritik, Urheberrechte und Forschungsfreiheit zu gefährden. Mindestens ebenso stark ist die Wirtschaft von Veränderungsprozessen durch die Digitalisierung betroffen. Von Produktion und Logistik bis hin zu Personal- und Ressourcenmanagement wird kaum ein Bereich ausgespart. Wie sehen die Industrieabläufe der Zukunft aus? Könnte das Open-Access-Prinzip auch auf Wirtschaftszweige übertragen werden und das gemeinschaftliche Weiterverarbeiten von freien Inhalten zur neuen Produktionslogik werden? Welche Rolle spielt dabei die neue Blockchain-Technologie?

    Auftaktveranstaltung der Reihe „Wissenschaftsgespräche“

    Montag, 7. November 2016, IHK Karlsruhe

    Begrüßung

    Prof. Caroline Y. Robertson-von Trotha, Direktorin des ZAK
    Christoph Dahl, Geschäftsführer der Baden-Württemberg Stiftung

    Diskussion zur Digitalen Revolution und ihren Auswirkungen auf Wissenschaft und Wirtschaft

    Prof. Sascha Friesike, Universität Würzburg
    Dr. Hans Jörg Stotz, SAP AG
    Prof. Hubert Wandjo, Popakademie Baden-Württemberg
    Moderation: Markus Brock, SWR

    Die Reihe wird mit einer weiteren Veranstaltung am Mittwoch, 5. Juli 2017 fortgesetzt, bei der Fragen zum Thema Digitalisierung aufgegriffen und vertieft werden.

    Bereits im Vorfeld ruft das ZAK interessierte Bürgerinnen und Bürger auf, Fragen oder Ideen zum Thema Digitalisierung einzuschicken. Aspekte, die bei der Veranstaltung mitberücksichtigt werden sollen, können bis Donnerstag, 3. November 2016 an die E-Mail-Adresse veranstaltungen@zak.kit.edu gesendet werden.

    Der Eintritt zu den Wissenschaftsgesprächen ist frei.

    Alle Informationen unter:
    http://www.zak.kit.edu/wissenschaftsgespraeche

    Twitter-Hashtag: #WiGe16

    Über die Baden-Württemberg Stiftung

    Die Baden-Württemberg Stiftung setzt sich für ein lebendiges und lebenswertes Baden-Württemberg ein. Sie ebnet den Weg für Spitzenforschung, vielfältige Bildungsmaßnahmen und den verantwortungsbewussten Umgang mit unseren Mitmenschen. Die Baden-Württemberg Stiftung ist eine der großen operativen Stiftungen in Deutschland. Sie ist die einzige, die ausschließlich und überparteilich in die Zukunft Baden-Württembergs investiert – und damit in die Zukunft seiner Bürgerinnen und Bürger. http://www.bwstiftung.de

    Weiterer Kontakt:
    Anna Moosmueller, Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale, Tel.: +49 721 608-48027, Fax: +49 721 608-44811, E-Mail: anna.moosmueller@kit.edu

    Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) verbindet seine drei Kernaufgaben Forschung, Lehre und Innovation zu einer Mission. Mit rund 9 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie 25 000 Studierenden ist das KIT eine der großen natur- und ingenieurwissenschaftlichen Forschungs- und Lehreinrichtungen Europas.

    KIT – Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft

    Das KIT ist seit 2010 als familiengerechte Hochschule zertifiziert.

    Diese Presseinformation ist im Internet abrufbar unter: www.kit.edu


    Weitere Informationen:

    http://www.zak.kit.edu/wissenschaftsgespraeche
    http://www.bwstiftung.de


    Anhang
    attachment icon „Wissenschaftsgespräche“: Ist digital besser?

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Gesellschaft, Informationstechnik, Kulturwissenschaften, Medien- und Kommunikationswissenschaften, Wirtschaft
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


    Die Folgen der „Download-Kultur“ stehen beim Start der neuen Reihe „Wissenschaftsgespräche“ im Mittelpunkt


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