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31.10.2016 10:40

BMBF-Fördermittel für medizinisches Virtual-Reality-Projekt

Johanna Besold Pressestelle Campus Heilbronn
Hochschule Heilbronn

    - UniTyLab der Hochschule Heilbronn ist Teil eines innovativen Verbundprojekts
    - Heilbronner forschen zu einem nutzerzentrierten Konzept für eine ambulante virtuelle Psychotherapie

    Heilbronn, Oktober 2016. Laut einem Report der Bundespsychotherapeutenkammer von Oktober 2012 leiden in Deutschland jährlich ca. 15,3 Prozent der erwachsenen Bevölkerung an einer Angststörung. Trotz sehr guter Therapieaussichten ist eine flächendeckende Behandlung in Deutschland aktuell noch nicht möglich. Grund dafür ist vor allem die schlechte Zugänglichkeit der modernen Behandlungen und der hohe Organisationsaufwand einzelner Therapiesitzungen.

    Genau das will das UniTyLab der Hochschule Heilbronn mit dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmenprogramm Gesundheitsforschung (Aktionsfeld Gesundheitswirtschaft) geförderten Forschungsprojekt „EVElyn“ (Förderkennzeichen: 13GW0169A) nun ändern. Das Projekt EVElyn vereint dabei hochmoderne Virtual Reality-Techniken zu benutzerzentrierten Konzepten für die ambulante Psychotherapie. Die vom BMBF bewilligte Fördersumme für die Hochschule Heilbronn beträgt rund 670°000 Euro.

    Therapie mittels virtuell simulierten Ängsten
    Anstatt einzelne Sitzungen der Konfrontationstherapie in realer Umgebung durchzuführen, werden Patienten ihren Ängsten virtuell ausgesetzt. Dazu tragen sie eine Virtual Reality-Brille und können über natürliche Bewegungsabläufe mit dem System interagieren. Durch den Einsatz dieser Technik sollen der Therapieaufwand erheblich gesenkt und Hemmschwellen abgebaut werden.

    Um dieses Vorhaben so erfolgreich wie möglich erfüllen zu können, besteht das Konsortium aus Experten der Bereiche Mensch-Technik-Interaktion (Hochschule Heilbronn), Virtual Reality (Hochschule Heilbronn, VTplus GmbH) und Psychotherapie (kbo-Inn-Salzach-Klinikum gemeinnützige GmbH). Dabei kooperiert das Konsortium mit zahlreichen Partnern aus dem universitären und industriellen Umfeld und wird während der gesamten Projektlaufzeit von der AOK Baden-Württemberg beratend begleitet. Die Konsortialleitung hat Prof. Dr.-Ing. Gerrit Meixner von der Hochschule Heilbronn.

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    Hochschule Heilbronn – Kompetenz in Technik, Wirtschaft und Informatik
    Mit rund 8.300 Studierenden ist die staatliche Hochschule Heilbronn die größte Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg. 1961 als Ingenieurschule gegründet, liegt heute der Kompetenz-Schwerpunkt auf den Bereichen Technik, Wirtschaft und Informatik. Angeboten werden an den drei Standorten Heilbronn, Künzelsau und Schwäbisch Hall und in sieben Fakultäten insgesamt 47 Bachelor- und Masterstudiengänge. Die enge Kooperation mit Unternehmen aus der Region und die entsprechende Vernetzung von Lehre, Forschung und Praxis werden in Heilbronn großgeschrieben.

    Ansprechpartner: Prof. Dr. Gerrit Meixner, Direktor UniTyLab (Usability & Interaction Technology Laboratory), Max-Planck-Str. 39, 74081 Heilbronn, Telefon: 0 71 31-504-6731,
    E-Mail: gerrit.meixner@hs-heilbronn.de, Internet: http://unitylab.de

    Pressekontakt Hochschule Heilbronn: Dr. Simone Scheps (Kommunikation und Marketing),
    Max-Planck-Str. 39, 74081 Heilbronn, Telefon: 0 71 31-504-499,
    E-Mail: simone.scheps@hs-heilbronn.de, Internet: http://www.hs-heilbronn.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Informationstechnik, Psychologie
    überregional
    Forschungsprojekte, Kooperationen
    Deutsch


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